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Ausbildungsbotschafter zeigen Wirkung: Mehr Interesse von Schülerinnen an MINT-Berufen
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Persönliche Einblicke in den Ausbildungsalltag können den Blick auf berufliche Möglichkeiten verändern. Das zeigt eine gemeinsame Studie des BIBB und der Technischen Universität Darmstadt. Demnach wissen Schülerinnen nach Schulbesuchen von Ausbildungsbotschafterinnen und -botschaftern mehr über die vorgestellten MINT-Ausbildungsberufe und können sich häufiger vorstellen, selbst eine entsprechende Ausbildung oder spätere Tätigkeit aufzunehmen. Bei Schülern waren dagegen keine Veränderungen nachweisbar.
Besonders bemerkenswert: In der Studie waren die Ausbildungsbotschafter überwiegend männlich. Trotzdem zeigte sich bei Schülerinnen ein positiver Effekt. Damit erweitert die Untersuchung bisherige Annahmen, wonach Mädchen für technische Berufe vor allem weibliche Vorbilder benötigen.
BIBB-Forschungsdirektor Prof. Hubert Ertl betont: „Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, wie wichtig persönliche Einblicke in die berufliche Praxis für eine fundierte berufliche Orientierung sind.“ Ausbildungsbotschafterinnen und Ausbildungsbotschafter machten Ausbildung konkret erfahrbar und könnten jungen Menschen neue berufliche Möglichkeiten eröffnen.
Die Studie zeigt zugleich Grenzen des Ansatzes: Zwar stiegen Wissen und Interesse an MINT-Ausbildungsberufen bei Schülerinnen, ihre berufsspezifische Selbstwirksamkeit – also die Einschätzung, eine Ausbildung in einem solchen Beruf erfolgreich bewältigen zu können – veränderte sich jedoch nicht. Befragt wurden 1.041 Jugendliche allgemeinbildender Schulen ab Jahrgangsstufe 9.
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Umfrage zu Unterstützungsbedarfen in der Ausbildungspraxis
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Um Unterstützungsangebote für die Ausbildungspraxis noch besser an die Bedarfe des Ausbildungspersonals anzupassen, führt das BIBB eine Online-Befragung durch. Die Umfrage richtet sich an alle Personen, die in der betrieblichen Ausbildung tätig sind. Ziel ist es, Informationen darüber zu erhalten, welche Hilfestellungen Betriebe bei der Planung und Durchführung der Ausbildung benötigen. Die Befragung wird anonym ausgewertet. Die Teilnahme ist bis zum 5. Oktober möglich und dauert ca. 10 bis 15 Minuten.
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Wenn Bewerberinnen und Bewerber abspringen
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Die Besetzung von Ausbildungsstellen stellt viele Betriebe vor Herausforderungen. Wenn Bewerber/-innen oder gar angehende Auszubildende wieder abspringen, verschärft das diese Problematik zusätzlich. Margit Ebbinghaus, Silke Hüls und Regina Dionisius gehen in ihrem Beitrag in der aktuellen Ausgabe der BIBB-Fachzeitschrift „Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis (BWP)“ der Frage nach, wie häufig und wann angehende Auszubildende abspringen und welche Gründe Betriebe dahinter vermuten.
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Berufliche Orientierung ist kein linearer Prozess
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Institutionelle und sozialstaatliche Erwartungen prägen mit, was junge Menschen im Übergang als möglich und legitim wahrnehmen. Der Gastbeitrag von Yvonne Hausmann und Ulrich Weiß für die BIBB-Fachstelle überaus zeigt, wie Jugendliche dadurch unter Zeit- und Entscheidungsdruck geraten können. Sie plädieren dafür, Suchbewegungen zuzulassen und genügend Raum zum Ausprobieren zu geben.
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Wie reagieren Betriebe auf den Fachkräftemangel?
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Eine neue BIBB-Studie untersucht anhand verknüpfter Betriebs- und Beschäftigtendaten, wie sich Arbeitsmarktengpässe auf die Rekrutierung und Einarbeitung in kleinen und mittleren Unternehmen auswirken. Die Ergebnisse zeigen: Bei zunehmender Arbeitsmarktspannung senken Betriebe ihre Einstellungsstandards und investieren stärker in die Einarbeitung neuer Kolleginnen und Kollegen. Höhere Einstiegslöhne spielen dagegen kaum eine Rolle.
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Generative KI in der Wissensarbeit
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Generative KI wird als wichtige Schlüsseltechnologie diskutiert und zunehmend in der Wissensarbeit eingesetzt. Für Deutschland liegen jedoch wenige empirisch belastbare Untersuchungen dazu vor, in welchen beruflichen Kontexten generative KI intensiv zum Einsatz kommt und in welchen dies nicht der Fall ist. Im BIBB-Beitrag wird dieser Forschungsbedarf aufgegriffen und für die wissensintensive Berufsgruppe der Unternehmensorganisation und -strategie berichtet, inwieweit Voraussetzungen am Arbeitsplatz systematisch mit der Adoption generativer KI assoziiert sind.
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Neue Strukturen für den Modellbau
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Die neue Ausbildungsordnung für Technische Modellbauerinnen und Modellbauer tritt am 1. August 2027 in Kraft. Digitale Fertigung und neue Anforderungen an die Fachkräfte gaben den Anstoß für die Modernisierung. Die Konzentration auf Einsatzgebiete lässt Betrieben Spielräume für Spezialisierungen.
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Job Dive 360° Metallberufe: Von Handwerk bis Hightech
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Schweißen, biegen, montieren und präzise mit Maschinen arbeiten: Metallberufe verbinden handwerkliches Geschick mit moderner Technik. Das auf dem BIBB-Portal zynd.de veröffentlichte Panorama der Reihe „Job Dive 360°“ zeigt die Vielfalt der Ausbildungen. Jugendliche tauchen in den Arbeitsalltag von Metallbauer/-innen sowie Industrie- und Fertigungsmechaniker/-innen ein und erhalten praxisnahe Einblicke.
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Gesundheitsberufe: Wie sich Angebot und Bedarf bis 2040 entwickeln
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Wie entwickeln sich Angebot und realisierter Bedarf an Erwerbstätigen im Gesundheitswesen bis zum Jahr 2040? Auf Grundlage des QuBe-Modellsystems (QuBe – Qualifikation und Beruf) zeigt das Fachkräftemonitoring für das Bundesgesundheitsministerium, wo Passungsprobleme entstehen können, und liefert eine Grundlage für evidenzbasierte Fachkräfte- und Gesundheitspolitik.
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Neue Rekordwerte bei der beruflichen Anerkennung
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Die Auswertung der amtlichen Statistik zum Anerkennungsgesetz des Bundes für 2025 durch das BIBB-Anerkennungsmonitoring zeigt einen Wachstumstrend: Wieder wurde ein neuer Höchststand bei den Anträgen auf Berufsanerkennung erreicht. Die Zahl der Anerkennungsanträge ist in fünf Jahren nahezu auf das Doppelte gestiegen. Auffällig ist die Entwicklung insbesondere in zwei Ländern.
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Neuer Datensatz zu VET Policies
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Der Datensatz zur „Timeline of VET policies in Europe“ steht ab sofort Forscherinnen und Forschern zur Verfügung. Der Datensatz enthält mehr als tausend nationale Strategien, Rechtsvorschriften und praktische Maßnahmen und unterstützt die Forschung im europäischen Vergleich. ReferNet ist ein europäisches Informationsnetzwerk zur beruflichen Bildung. Die Aufgabe der nationalen Koordinierung in Deutschland liegt beim BIBB.
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Dr. Sandra Garbade ist neue BIBB-Präsidentin
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Dr. Sandra Garbade hat mit Wirkung vom 1. August 2026 die Leitung des BIBB übernommen. Mit ihr steht erstmals eine Frau an der Spitze des BIBB. Die 54-jährige Berufsbildungsexpertin war zuvor neun Jahre Geschäftsführerin des Hamburger Instituts für Berufliche Bildung (HIBB).
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AusbildungWeltweit: Neue Antragsrunde im Oktober 2026
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AusbildungWeltweit ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) zur finanziellen Unterstützung weltweiter und praxisorientierter Auslandsaufenthalte während der Berufsausbildung, ansässig im BIBB.
Zur nächsten Antragsfrist am 8. Oktober 2026 können Unternehmen, berufliche Schulen und Kammern wieder Anträge auf eine Förderung ihrer geplanten Lernaufenthalte im Ausland stellen. Die Aufenthalte selbst können dann im Zeitraum vom 1. Februar 2027 bis 31. Januar 2028 durchgeführt werden.
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Neue Wachstumsfelder im Bildungsexport
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Künstliche Intelligenz, Angebote für den Pflegesektor und die Fachkräftegewinnung versprechen besonderes Potenzial. Zugleich gewinnt das Auslandsgeschäft für deutsche Bildungsanbieter an Bedeutung. Entscheidend für den Erfolg sind jedoch die richtigen Zugänge zu den Märkten. Dies zeigen die Ergebnisse des Trendbarometers 2026 für die Exportbranche Aus- und Weiterbildung, welches von iMOVE herausgegeben wird – eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) im BIBB.
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Fort- und Weiterbildung von Praxisanleitenden in den Pflegefachberufen
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Praxisanleitende sind Schlüsselpersonen in der Pflegeausbildung. Aber welche Erkenntnisse gibt es eigentlich zu ihrer Fort- und Weiterbildung? Die neue BIBB-Auswahlbibliografie gibt dazu einen kompakten Überblick. Sie bündelt relevante Veröffentlichungen aus den Jahren 2021 bis 2025 zum Thema und richtet sich an Interessierte aus dem Feld der Pflege beziehungsweise Pflegebildung.
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Hitzeschutz in der Pflegebildung: Neues Angebot für Ausbildung und Studium
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Hitze wird infolge des Klimawandels zu einer immer größeren gesundheitlichen Herausforderung – und damit auch zu einem wichtigen Thema für die Pflege. Doch wie lässt sich Hitzeschutz konkret in Ausbildung und Studium vermitteln?
Mit dem neuen BIBB-Modulhandbuch „Hitzeschutz in der Pflegebildung“ wird das Thema Hitzeschutz auf Grundlage der Rahmenpläne der Fachkommission nach Pflegeberufegesetz (PflBG) in konkrete Lehr- und Lernangebote für die Pflegebildung übersetzt.
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Migration, Überqualifizierung und Arbeitszufriedenheit
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Die Publikation in Kooperation mit dem BIBB untersucht das Zusammenspiel von „tied migration“ (Migration als Partner), Arbeitsplatzqualität und subjektivem Wohlbefinden. Wenn Paare in ein anderes Land ziehen, ist häufig ein Partner die treibende Kraft hinter der Migration, während der andere – wäre er alleinstehend – womöglich nicht migriert wäre. Letztere Person, der sogenannte „tied migrant“, sieht sich nach dem Umzug oft erheblichen Nachteilen ausgesetzt. Vor diesem Hintergrund analysiert die Studie die Auswirkungen dieser Form der Migration auf die Arbeitszufriedenheit sowie die Frage, inwieweit sich ein etwaiger Zusammenhang durch Überqualifikation erklären lässt.
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InnoVET PLUS Fachtagung 2026: Jetzt anmelden!
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Wie gelingt uns die Fachkräftesicherung? Wie gestalten wir die digitale und ökologische Transformation? Die InnoVET PLUS Fachtagung 2026 präsentiert am 8. und 9. Oktober in Berlin Lösungsansätze aus 28 Förderprojekten des Innovationswettbewerbs und ein abwechslungsreiches Fachprogramm. Die Anmeldung und das Programm sind freigeschaltet. Das BIBB führt InnoVET PLUS im Auftrag des Bundesbildungsministeriums durch.
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TGTA-Webinar: Wie Netzwerkzusammenarbeit Berufsbildungssysteme stärkt
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Im Rahmen der BMBFSFJ-Initiative „Towards a Global TVET Agenda“ (TGTA) lädt das BIBB in Zusammenarbeit mit dem UNESCO-UNEVOC International Centre for TVET (UNESCO-UNEVOC) zu einem Webinar ein, das sich mit einem Kernthema der Initiative befasst: Wie lassen sich Berufsbildungssysteme durch Netzwerkzusammenarbeit stärken?
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Berufliche Fortbildung nach dem Bachelorabschluss? 2. Austauschworkshop im BIBB
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Wie könnte sich die Höherqualifizierende Berufsbildung für Bachelorabsolventinnen und -absolventen in den nächsten fünf bis zehn Jahren entwickeln? Vertreter/-innen aus Kammern, Sozialpartnerorganisationen, Hochschulen und weiteren Einrichtungen der beruflichen Bildung tauschten sich dazu im BIBB aus.
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Verantwortlich:
Dr. Sandra Garbade (Präsidentin)
Redaktion:
Jana Ronzhes
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