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  • Myanmar

Berufsbildungszusammenarbeit mit Deutschland

  • Rahmen: Bilaterale Entwicklungszusammenarbeit in der beruflichen Bildung
  • Ziel: Unterstützung des wirtschaftlichen Reformkurses durch Stärkung des Berufsbildungssystems auf allen Ebenen
  • Grundlagen: Abkommen Regierungsverhandlungen
  • Zeitraum: Zusammenarbeit besteht seit 2012. Aktuelle Planung bis 2016

Bedarf nach Berufsbildungszusammenarbeit

  • Wirtschaft hat großen Mangel an ausgebildeten Fachkräften
  • Staatliche Bildungsinstitutionen können den steigenden Fachkräftebedarf nicht bedienen
  • Arbeitskräfte sind nicht bedarfsorientiert ausgebildet, Berufsbildung wurde jahrzehntelang nicht gefördert
  • Ziel der Regierung in Myanmar ist es, das Berufsbildungssystem bedarfsorientiert und an die Wirtschaft angepasst zu gestalten.

Bundesressorts


Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Beispielvorhaben: Förderung der beruflichen Bildung in Myanmar
  • Ziel: Die Bedarfsorientierung der beruflichen Bildung ist verbessert. Im Mittelpunkt steht die beispielhafte Förderung des Industrial Training Centre (ITC) in Sinde zum Centre of Excellence z.B. für die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften und Lehrpersonal für andere ITC.
  • Lokaler Partner:
    Träger:  Nationales Planungs- und Entwicklungsministerium
    Partner: Arbeits-, Industrie-, Wissenschafts- und Technikministerium,
  • Durchführungsorganisationen: Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ; Förderung der Ausstattung der ITCs mit technischen Geräten durch die KFW
  • Zeitraum: Laufendes Projekt 2012 – 2016
  • Link zum Projekt in der Datenbank BBZ 
  • Link zu Vorhaben 

Wirtschaft

  • Reformprozesse und wirtschaftliche Öffnung des Landes erhöhen seit 2011 stetig den Fachkräftebedarf
  • Arbeitsmarkt kann keine arbeitsmarktfähigen Fachkräfte für den aktuellen Aufschwung ausbilden
  • Rund ein Drittel der Bevölkerung arbeitet in der Landwirtschaft, weniger als 10% in der Industrie.

Gesellschaft

  • Fachkräfte werden für den wirtschaftlichen Wandel und den Demokratisierungsprozess dringend benötigt.
  • Der Anteil der Unterbeschäftigten wird auf mindestens ein Drittel aller Beschäftigten geschätzt.
  • Ein großer Teil arbeitet im informellen Sektor. Arbeiten als Tagelöhner ist weit verbreitet.
  • Arbeitskräfte sind nicht bedarfsorientiert ausgebildet, Berufsbildung wurde unter der alten Politik jahrzehntelang vernachlässigt.

Staat

  • Ziele der Regierung
    • die Berufsbildung an die Bedürfnisse der Wirtschaft anpassen
    • auf allen Ebenen der Berufsbildung neue Strategien und Prozesse in enger Kooperation mit der Wirtschaft aufbauen
    • nationalen Bildungsplan und neues Berufsbildungsgesetz entwickeln
  • x Ministerien hauptsächlich für Berufsbildung zuständig: Nationales Planungs- und Entwicklungsministerium, Arbeitsministerium,
  • Nationale Behörde für Berufsstandards NSSA (National Skills Standard Authority)
  • Alphabetisierungsrate bei rund 94% (bedingt durch traditionelle Bedeutung der Klosterschulen)
  • Berufsbildungssystem  – Wahlmöglichkeiten nach Abschluss des allgemeinen Schulsystems (Klasse 10):
  • Herausforderungen bisher u.a.:
    • Es gab bislang kein modernes Berufsbildungssystem
    • Staatliche Bildungsinstitutionen können aufkommenden Bedarf an adäquat ausgebildeten Fachkräften nicht bedienen
    • Ausbildungsinhalte und -methoden entsprechen nicht den Anforderungen einer modernen Wirtschaft
    • Keine den neuen Anforderungen entsprechenden gesetzlichen und institutionellen Grundlagen für Berufsbildung

Projekte in der Berufsbildungszusammenarbeit

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