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Don Bosco Mondo veröffentlicht und diskutiert Konzept „Berufliche Bildung“


Martin J. Wilde, stellvertrender Vorstandsvorsitzender von Don Bosco Mondo e.V. ©Don Bosco Mondo

Die Bonner NGO Don Bosco Mondo e.V. präsentierte am Freitag, 20. März 2015, der Öffentlichkeit ihr Konzept „Berufliche Bildung“. Bei der Fachtagung „Werkstattgespräche“ diskutierten 90 Expertinnen und Experten das im Herbst 2014 verabschiedete Strategiepapier. Die Teilnehmenden waren sich einig „Don Bosco Mondo zeigt mit dieser Veranstaltung eine Offenheit, die wir sonst so nicht kennen – auch im Hinblick auf die Schwächen“.

Mit dem Konzept definiert Don Bosco Mondo die Ziele und Handlungsweisen in seiner Kernkompetenz - die Berufliche Bildung für benachteiligte Jugendliche. Martin J. Wilde, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Vereins, begründet den Auftrag für das Konzept mit zwei großen Herausforderungen, denen Don Bosco Mondo begegnen möchte. Das betrifft erstens die notwendige Innovationsfähigkeit und Modernität der Ausbildungszentren und Curricula in Entwicklungsländern. Zweitens die Aufgabe die Partner vor Ort, die Salesianer Don Boscos, dabei zu unterstützen, ihre Kompetenzen im Management, Schulungen für Lehrende und Auszubildende und notwendige Praxisnähe zu entwickeln. Ziel des Vereins ist es, langfristig eine hohe Ausbildungsqualität garantieren zu können.

Anspruch und Realität

Bei den Werkstattgesprächen beschrieb Bruder Christof Baum SDB, Leiter des Berufsbildungszentrums Adwa/Äthiopien, offen und ansehnlich, welche Schwierigkeiten ein Ausbildungszentrum in der Praxis bewältigen muss. Eine besondere Herausforderung sei der Spagat zwischen dem Anspruch die bestmöglichen Ausbildungszentren vor Ort zu unterhalten und dabei der Zielgruppe benachteiligte Jugendliche, die nur wenig Mittel haben, gerecht zu werden. Andererseits genieße die Don Bosco-Ausbildung einen hervorragenden Ruf bei potentiellen Arbeitgebern, da sie nicht nur fachlich gut sei, sondern auch besonderes Augenmerk auf die Vermittlung von Werten lege. Viele lokale Unternehmen fragten bei Don Bosco nach Absolventen, weil bei ihnen „die Werte stimmten“. Dieser besonderen Stärke pflichteten viele Teilnehmer der Werkstattgespräche aus ihren Erfahrungen mit Don Bosco bei.


Don Bosco Mondo ist am „Runden Tisch Internationale Berufsbildungszusammenarbeit“ auf Arbeitsebene vertreten.

GOVET ist die Geschäftsstelle des Runden Tisches.

Die Dokumentation der Werkstattgespräche mit dem Titel „Berufliche Bildung heute – wie gut passt der Don Bosco-Ansatz?“ und das Konzept können Sie auf der Webseite von Don Bosco Mondo einsehen und herunterladen.