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Frauen durch Berufliche Bildung stärken – Konferenz zur neuen G7 Initiative

Foto: Oda Gasinzigwa hält einen Vortrag
©GIZ/ SV Berufliche Bildung

Berufliche Bildung ist grundlegend für das wirtschaftliche Empowerment von Frauen. Auf der internationalen Konferenz "Economic Empowerment of Women – Unlock the Potential" am 9. und 10. November in Berlin wurde dies mit einem eigenen Panel zum Thema deutlich.

Die Konferenz fand im Rahmen der G7-Präsidentschaft von Deutschland statt und wurde vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gemeinsam mit Women’s World Banking veranstaltet (Programm der Konferenz).

Die Konferenz stellte der Öffentlichkeit die G7-Initiative zur wirtschaftlichen Stärkung der Frauen durch berufliche Bildung vor. Diese Initiative war auf dem G7 Gipfel am 7. und 8. Juni 2015 in Elmau ins Leben gerufen worden. Dort setzten die Staats- und Regierungschefs der G7 neue Ziele für die Stärkung der wirtschaftlichen Teilhabe von Frauen und die Gleichberechtigung der Geschlechter in der beruflichen Bildung. Man war sich einig, „business as usual“ reicht nicht. So wurde in Elmau beschlossen, bis 2030 die Anzahl der Frauen und Mädchen in Entwicklungsländern, die durch G7-Maßnahmen beruflich qualifiziert werden, um ein Drittel zu erhöhen.

Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller, stellte auf der Konferenz fest: "Wachstum, Wohlstand und Entwicklung für alle wird es nur geben, wenn Frauen und Mädchen ungehinderten Zugang zu Bildung haben und gleichberechtigt am Wirtschaftsleben teilnehmen können." Dem schloss sich Frau Oda Gasinzingwa, Ministerin für Gender and Family Promotion in Rwanda, im Panel „Skills for Empowerment“ an. Sie rief dazu auf, einen gleichberechtigten Zugang zur hochwertigen beruflichen Bildung für alle zu gewährleisten. Im Panel diskutierten Vertreter von GIZ, UNESCO-UNEVOC, ADEA (Association for the Development of Education in Africa) und WIEGO (Women in Informal Employment: Globalizing and Organizing) Aspekte wie Beteiligung der Wirtschaft, Beachtung des informellen Sektors, die Erfolgsfaktoren der deutschen Berufsbildungszusammenarbeit sowie Förderung von Frauen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien.

Auf der Konferenz nahmen über 200 hochrangige Vertreter und Vertreterinnen von Regierungen, internationalen Organisationen, Unternehmen und aus der Zivilgesellschaft teil.