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Newsletter
Pflegeberufe
Der Arbeitsbereich 2.6 im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) begleitet die Einführung der Pflegeberufe nach dem Pflegeberufegesetz
Es werden Aufgaben im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit, der Forschung und der Dauerbeobachtung zu den Pflegeberufen wahrgenommen. Verschiedene Produkte, wie zielgruppenspezifische Informationen (Publikationen des Arbeitsbereichs), Fachveranstaltungen, Studien und Datenerhebungen unterstützen die Pflegebildung und den Pflegeberuf.
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Bundesinstitut für Berufsbildung
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© BIBB/Hagedorn
Flyer zur hochschulischen Pflegeausbildung online
Der Flyer richtet sich an Studieninteressierte, beschreibt die hochschulische Pflegeausbildung und zeigt den Mehrwert des dualen Studiums sowie mögliche Karrierewege einer akademisch ausgebildeten Pflegefachperson auf. Neben der beruflichen Pflegeausbildung kann man die Berufszulassung auch über ein Studium erwerben. Das duale Pflegestudium schließt mit einer staatlichen Berufszulassung zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann/zur Pflegefachperson und einem Bachelorabschluss ab, z. B. Bachelor of Science (B. Sc.) oder Bachelor of Arts (B. A.).
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Warum sich Pflegeeinrichtungen gegen die Ausbildung entscheiden
BIBB- Pflegepanel: Artikel in der Fachzeitschrift “Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis” (BWP) erschienen
Die Berichte zum künftigen Fachkräftebedarf in der Pflege überschlagen sich. Neben der Anwerbung von Pflegefachpersonen aus dem Ausland ist die inländische Ausbildung der Grundstein, um den Bedarf an Fachkräften zu decken. Es bilden aber längst nicht alle Betriebe Pflegefachfrauen und -männer aus. Der Beitrag stellt dar, welche Gründe Pflegeeinrichtungen für ihre Ausbildungsabstinenz nennen und was aus ihrer Sicht dennoch für die Ausbildung von Pflegefachfrauen und -männern spricht. Außerdem werden die Einstellungen von nicht ausbildenden und ausbildenden Einrichtungen bezüglich der generalistischen Pflegeausbildung verglichen.
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Kooperationsverträge in der Pflegeausbildung
Eine enge Zusammenarbeit zwischen Pflegeschulen und Praxiseinrichtungen ist entscheidend für die Qualität der Pflegeausbildung. Die aktualisierte Handreichung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) liefert konkrete Empfehlungen zur Gestaltung von Kooperationsverträgen gemäß § 6 Abs. 4 Pflegeberufegesetz (PflBG). Sie berücksichtigt aktuelle gesetzliche Änderungen, wie die Anpassung des § 34 Abs. 2 PflBG durch das Pflegestudiumstärkungsgesetz (PflStudStG), und bietet praxisnahe Formulierungshilfen. Die Handreichung richtet sich an Pflegeschulen, Träger der praktischen Ausbildung und weitere Ausbildungspartner und unterstützt sie bei der Organisation und Qualitätssicherung der Ausbildung. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Themen wie Arbeitnehmerüberlassung und umsatzsteuerbefreite Leistungsbeziehungen in Kooperationsverträgen.
Die Handreichung steht kostenlos zum Download bereit.
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Forschung zur Pflegebildung und zum Pflegeberuf
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Lern- und Arbeitsaufgaben im Pflegestudium: Ergebnisse und Empfehlungen - PRIME
Untersuchung der Umsetzung der Studienprogramme im Rahmen der hochschulischen Pflegeausbildung nach Pflegeberufegesetz
Zentrale Ergebnisse und Empfehlungen aus dem BIBB-Forschungsprojekt PRIME zur hochschulischen Pflegeausbildung liegen vor.
Die neue BIBB-Publikation zeigt auf, wie durch Lern- und Arbeitsaufgaben (LAA) eine Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis in Pflegestudiengängen erfolgreich gelingen kann.
Die Studie bietet zunächst einen Überblick über den Forschungsstand zu LAA, formuliert dann spezifische Forschungsfragen und erläutert Methodik sowie Stichprobe. Auf Basis definierter Analysekategorien werden die Ergebnisse dargestellt.
Analysiert wurden hierfür 63 LAA aus neun Studiengängen. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Aufgaben bisher vor allem auf die ersten Semester ausgerichtet sind und zentrale Ausbildungsziele – etwa die wissenschaftsbasierte Reflexion oder indirekte Pflegeaufgaben – bislang wenig Berücksichtigung finden. Die Empfehlungen der Autor/-innen liefern konkrete Hinweise zur Weiterentwicklung: etwa zur Integration des gesamten EBN-Prozesses, zur Förderung von Reflexionskompetenz und zur systematischen Steigerung der Komplexität.
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Praxisanleitung neu gedacht: Hochschulisches Modulcurriculum veröffentlicht - HOPA
Praxisanleitung als integrierter Ausbildungsbestandteil von Bachelorstudiengängen – Hochschulische Praxisanleitung
Das BIBB hat ein Modulcurriculum für die hochschulische Qualifikation von Praxisanleitenden veröffentlicht. Dieses richtet sich an Hochschulen, die entsprechende Zusatzqualifikationen anbieten, sowie an Lehrende, Praxisanleitende und Träger der praktischen Ausbildung. Ziel ist es, die Qualität der Pflegeausbildung zu stärken und die Integration von Theorie und Praxis zu fördern. Das Curriculum basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und praxisnahen Konzepten und bietet eine strukturierte Grundlage für die Entwicklung von Lehrangeboten. Es unterstützt die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben zur Qualifizierung von Praxisanleitenden gemäß Pflegeberufegesetz und Pflegeberufe-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung.
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Veröffentlichung „Attraktivität, Anforderungen und Bedarfe des Lern- und Arbeitsorts Häuslichkeit“ online - Häuslichkeit
Lern- und Arbeitsort Häuslichkeit in der Pflege – Häuslichkeit
Das Discussion Paper untersucht die Rolle der häuslichen Umgebung als Lern- und Arbeitsort in der Pflegeausbildung. Auf Basis einer bundesweiten Online-Befragung von 1.628 Personen (Auszubildende, Lehrende, Praxisanleitende, Leitungen u. a.) wurden Chancen, Herausforderungen und Bedarfe analysiert. Die Ergebnisse zeigen: Die Vorbereitung auf die ambulante Pflege wird zwar insgesamt positiv bewertet, es besteht jedoch Verbesserungsbedarf bei der Vermittlung zentraler Kompetenzen wie Selbstorganisation, Flexibilität und interprofessioneller Zusammenarbeit auf Distanz. Besondere Anforderungen stellt die Anleitungssituation in der Häuslichkeit, vor allem aufgrund personeller Engpässe und fehlender systematischer Konzepte. Positiv hervorgehoben wird die intensive Einzelbetreuung und die Nähe zur praktischen Versorgung. Gleichzeitig sehen viele Auszubildende keine langfristige Perspektive in der ambulanten Pflege – unter anderem wegen hoher Belastung und geringer Wertschätzung. Die Studie empfiehlt u. a. die Entwicklung spezifischer Lehrmaterialien, stärkere Vernetzung zwischen Theorie und Praxis sowie Öffentlichkeitsarbeit zur Imageverbesserung. Insgesamt bietet die Häuslichkeit großes Potenzial, das jedoch nur durch strukturelle und konzeptionelle Weiterentwicklungen voll ausgeschöpft werden kann.
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Laufbahnen nach Maß: Wie Pflegeeinrichtungen neue Perspektiven schaffen
Laufbahnen nach Maß: Wie Pflegeeinrichtungen neue Perspektiven schaffen
Pflegefachpersonen stehen im Beruf vor vielfältigen Anforderungen – privat wie beruflich. Die neue Handreichung des BIBB liefert fundierte Empfehlungen für eine Laufbahngestaltung, die an Lebenssituationen ausgerichtet ist. Im Fokus: Personalbindung, Führungsentwicklung, flexible Arbeitszeitmodelle und ein unterstützendes Teamgefüge. Mit konkreten Praxisbeispielen zeigt sie, wie Onboarding, Fortbildung und Wiedereingliederung gelingen können.
Zusätzlich sind vielfältige, praxisnahe Tools entstanden – darunter die „Metrokarte“ mit individuellen Laufbahnen und kompakten Steckbriefen, anschauliche Erklärvideos und ein Podcast. Alle aufgeführten Projekte finden Sie auf der Projektseite.
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Mit der APP den Lernbedingungen in der Praxis auf der Spur - Verlängerung des Befragungszeitraums und Einladung zur Teilnahme - BENP II
Begleitforschung zum Veränderungsprozess bei der Einführung der neuen Pflegeausbildungen
Ein großer Teil des Lernens in der Pflege erfolgt in spontanen Anleitungssituationen und durch praktische Erfahrungen.
Im Rahmen eines vom BIBB beauftragten Projektes wird untersucht, welche Faktoren förderlich für das Lernen in der Praxis sind. Das können Auszubildende oder Studierende selbst am besten beurteilen. Mit der innovativen Experience Sampling Methode werden Auszubildende direkt in praktischen Einsätzen mittels App befragt.
Der Studienzeitraum wurde bis August 2025 verlängert – weitere individuelle Absprachen mit Schulen/Hochschulen/Einrichtungen sind möglich!
Wenn Sie Interesse an der Studie haben oder als Schule/Hochschule/Einrichtung teilnehmen wollen, dann melden Sie sich gerne bei marlene.benkert@ksh-m.de.
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Grundlagentext zur Schulsozialberatung - ParAScholaBi
Partizipatives Ausbildungskonzept zur Förderung und Entstigmatisierung von Schüler/-innen mit längeren Bildungswegen vor der Pflegeausbildung
Der Grundlagentext zur Schulsozialberatung an Pflegeschulen nach ParAScholaBi präsentiert ein nachhaltiges Beratungskonzept für Lernende in der Pflegeausbildung und definiert Schulsozialberatung als eigenständiges Handlungsfeld der Sozialen Arbeit. Das Beratungsangebot adressiert strukturelle Benachteiligungen, fördert Bildungsgerechtigkeit und befähigt Ratsuchende zur eigenständigen Problemlösung. Somit leistet Schulsozialberatung einen wesentlichen Beitrag zur Fachkräftesicherung in der Pflege. Die Erweiterung des Zugangs durch digitale Beratungsangebote eröffnet neue Möglichkeiten, birgt jedoch auch Herausforderungen z.B. hinsichtlich des Datenschutzes. Diversitätssensible Ansätze und intersektionale Perspektiven tragen zur Stärkung der Teilhabechancen bei, wobei die Abgrenzung zur Therapie und die Notwendigkeit professioneller Beratungskompetenz betont werden.
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Einladung zur Veranstaltung „Diversity in Nursing“ in Kiel
Partizipatives Ausbildungskonzept zur Förderung und Entstigmatisierung von Schüler/-innen mit längeren Bildungswegen vor der Pflegeausbildung
Das vom BIBB beauftragte Forschungsprojekt ParAScholaBi lädt zur Abschlusstagung „Diversity in Nursing“ vom 19. bis 20. Juni 2025 nach Kiel ein. Wenn Sie an der Abschlusstagung interessiert sind, besteht aktuell noch die Möglichkeit, sich einen der letzten Plätze zu sichern.
Für weitere Fragen steht das Projektteam Ihnen gerne zur Verfügung: parascholabi@pflegepaedagogik.uni-kiel.de
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Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen Vorträge des BIBB Forschungsprogramm im Pflegnetzwerk Deutschland
Analyse von Maßnahmen zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen in der Pflege
Das BIBB möchte auf zwei Videos aufmerksam machen. Das erste Video präsentiert praxisnahe Ergebnisse aus dem BIBB Projekt „Maßnahmen zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen in der Pflege“. Ein zentraler Ansatz ist das „Haus der guten Ausbildung“, das verschiedene präventive Maßnahmen zur Unterstützung von Auszubildenden vorstellt. Das zweite Video beleuchtet die Erfahrungen aus der Pilotierung dieser Maßnahmen und bietet Einblicke in deren Umsetzung und Wirksamkeit.. Die Ergebnisse des BIBB Forschungsprojektes wurden in Format „Praxisdialog“ des Pflegenetzwerk Deutschland vorgestellt und können als Grundlage für Diskussionen und Weiterbildungen dienen.
Video 1: Ergebnisse aus der Pilotierung von präventiven Maßnahmen zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen in der Pflege
Video 2: Praxisschock – Zentrales Abbruchmotiv für Azubis in der Pflege?
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Bei Fragen zum Abonnement oder Anregungen zu den Inhalten des Newsletters schicken Sie bitte eine Mail an: pflegeberufe@bibb.de
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Dieser Newsletter wird herausgegeben vom
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Friedrich-Ebert-Allee 114 – 116
53113 Bonn
Verantwortlich:
Meike Falkenstern (Öffentlichkeitsarbeit im Arbeitsbereich 2.6)
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