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Elektrische Energiesysteme

Duales Studium

Anbieter
Hochschule Zittau-Görlitz Kooperative Ingenieurausbildung (KIA)

Bezeichnung des dualen Studiengangs
Elektrische Energiesysteme

Abschluss / Titel
Diplom (FH)

Hochschulart
Dualer Studiengang an einer Fachhochschule

Format des Studiengangs
Studium mit Berufsausbildung (ausbildungsintegrierend)

Organisationsform des Anbieters
Staatliche Hochschule

Art des dualen Studiengangs
Berufliche Erstausbildung

Studieninhalte
Angeboten werden drei Studienrichtungen, auf die die Studierenden sich nach einem schnellen Grundstudium spezialisieren können: Automatisierungstechnik, Elektrische Energietechnik oder Nachrichten- und Kommunikationstechnik. Schlüsselqualifikationen: An den beiden Lernorten Hochschule und Betrieb erfolgt ein systematisches Training von Schlüsselqualifikationen. Es werden anwendungsbezogene Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten erworben und die Absolventen besitzen vertiefte Kenntnisse in der Informatik. Auslandsorientierung: Der Studienabschluss Bachelor ist möglich, ein Credit-Point-System ist vorhanden.

Ablauf
Im KIA-Studium „Elektrische Energiesysteme“ verbinden Sie ein Hochschulstudium mit einer praktischen Berufsausbildung im Unternehmen. Das Besondere: Sie sammeln von Anfang an Praxiserfahrung, verdienen eigenes Geld und erwerben neben dem Studienabschluss auch einen anerkannten Berufsabschluss vor der IHK oder HWK. Das Studium ist in zwei Phasen aufgebaut. In den ersten zweieinhalb Jahren absolvieren Sie die berufliche Ausbildungsphase. Diese beginnt bereits vor dem regulären Studienstart mit einer mindestens vierwöchigen Praxiszeit im Unternehmen. Danach folgt zunächst ein erstes halbes Jahr Vollzeitstudium an der Hochschule. Anschließend wechseln Sie im vierwöchigen Rhythmus zwischen Hochschule und Unternehmen. In den vorlesungsfreien Zeiten sind Sie ebenfalls im Unternehmen. Der Berufsschulunterricht entfällt. Am Ende dieser Phase legen Sie Ihre Abschlussprüfung im Ausbildungsberuf vor der IHK oder HWK ab. Danach geht es in die zweite Phase: Sie setzen Ihr Studium als reguläres Vollzeitstudium fort und bleiben gleichzeitig mit Ihrem Unternehmen verbunden. Nach weiteren zwei Jahren erreichen Sie den Abschluss Bachelor of Engineering. Wenn Sie den Diplomabschluss wählen, schließen Sie nach weiteren zweieinhalb Jahren als Dipl.-Ing. (FH) ab. Im Studium beschäftigen Sie sich mit zentralen Zukunftsthemen der Energieversorgung. Dazu gehören intelligente Stromnetze, elektrische Anlagen, Kommunikationstechnik und regenerative Energiesysteme. Damit bereitet Sie der Studiengang auf Aufgaben in einer Branche vor, die für Energiewende, Digitalisierung und Versorgungssicherheit besonders wichtig ist. Zur Unterstützung gibt es Tutorien in Grundlagenfächern sowie zusätzliche Qualifikationen, teilweise mit Zertifikaten der TÜV Rheinland Akademie. So erhalten Sie neben Studium und Ausbildung weitere praxisnahe Kompetenzen, die später im Beruf hilfreich sind. Mögliche Studienschwerpunkte sind: Intelligente Netze und Anlagen Kommunikationstechnik Regenerative Energiesysteme Das KIA-Studium ist anspruchsvoll, aber sehr praxisnah. Pro Jahr wird mit einer Arbeitsbelastung von etwa 1.800 Stunden gerechnet. Darin enthalten sind Lehrveranstaltungen, Prüfungen und die betriebliche Ausbildung. Wer Technik, Energieversorgung und praktische Arbeit miteinander verbinden möchte, findet hier einen sehr guten Einstieg in ein zukunftsorientiertes Berufsfeld.

Veranstaltungsort
02763 Zittau, Sachsen

Studiengang existiert seit
1997

Beginn
Wintersemester (September)

Studiendauer
10 Semester

Studierende in diesem Studiengang
177

Absolventen in diesem Studiengang
551

Zugangsvoraussetzungen

Schulische Vorbildung
Abitur
Fachhochschulreife

Akkreditierung

Studiengang ist akkreditiert durch ASIIN.

Prüfung

Bezeichnung der prüfenden Stelle
Hochschule Zittau/Görlitz

Weitere Anmerkungen zum dualen Studiengang
Kooperation zwischen Hochschule und Unternehmen: Der Kooperationsvertrag enthält Regelungen über die Bewerbung, Zulassung und Immatrikulation, über Ablauf und Dauer der Ausbildung, über die Pflichten der Partner und über die Zulassung zur IHK-/HWK-Prüfung. Darüber hinaus sind Hochschule und Unternehmen in einem gemeinsamen Planungsausschuss (Koordinierungsausschuss) organisiert. Vertragliche Regelungen zwischen Studierenden und Unternehmen: Die Unternehmen schließen mit den Studierenden einen Praktikanten- oder Ausbildungsvertrag ab. Nach Ende des Studiums besteht in der Regel zwischen Studierenden und Unternehmen keine Bindungsklausel. Alternativ zum Bachelor-Abschluss kann noch der bisherige Diplom-Abschluss erworben werden.


Informationen zur Hochschule

Name und Adresse des Anbieters
Hochschule Zittau-Görlitz Kooperative Ingenieurausbildung (KIA)
Theodor-Körner-Allee 16
02763 Zittau

Ansprechpartner/-in
Frau Kristin Groß
Telefon: (0 35 83) 612-48 11
E-Mail: kristin.gross@hszg.de

Internet-Adresse
http://www.hszg.de/kia

Art des Anbieters
Fachhochschule


Anzahl der Kooperationspartner / -unternehmen: 50

Liste oder Link von Kooperationspartnern
https://www.hszg.de/studium/unsere-studiengaenge/studienmodell-kia/kooperationsunternehmen-fuer-duale/kooperative-studiengaenge

KTSN - Kunststofftechnik Sachsen GmbH & Co. KG
PERFECTA Schneidmaschinenwerk GmbH
GKN Walterscheid Getriebe GmbH
Wedo Formenbau und Kunststoffverarbeitung GmbH
Bison-Stematec Maschinenbau und Hubarbeitsbühnen Produktionsgesellschaft mbH
MBN Maschinenbaubetriebe Neugersdorf GmbH
MFT Motoren und Fahrzeugtechnik GmbH
Elektro Schuster GmbH
Stadtwerke Cottbus GmbH
envia Mitteldeutsche Energie AG
ERF Elektro-Elektronik GmbH
Elektro-Müller
ARIMES Ausbildungsring der Metall-u. Elektroindustrie e.V.
Bildungs-Werkstatt Chemnitz gGmbH
Funk-Tele-Com Sommerschuh
Königsbrücker Ausbildungsstätte gGmbH
Energieversorgung Halle GmbH
DB Netz AG
DB Netz AG
Elektrobildungs- und Technologiezentrum e. V. Dresden
UKM Fahrzeugteile GmbH

Weitere Anmerkungen zu Kooperationspartnern / -unternehmen
Informationen zu weiteren Kooperationsbetrieben erhalten Sie bei der Hochschule und im Internet unter www.kia-studium.de. Die aufgeführten Ausbildungsbetriebe bieten nicht immer jedes Jahr Ausbildungsplätze an. Interessenten sollten sich daher vor einer Bewerbung direkt beim jeweiligen Unternehmen über deren aktuellen Ausbildungsbedarf informieren.