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Die duale Berufsausbildung ist ein wesentliches Standbein der Fachkräftesicherung in Deutschland. Die steigende Zahl unbesetzt bleibender Ausbildungsstellen (vgl. Kapitel A1) ist damit von hoher Brisanz. Denn wenn Betriebe keine jungen Menschen finden, die sie ausbilden können, fehlt der Nachwuchs für die aus dem Erwerbsleben ausscheidenden Arbeitskräfte. Aufgrund der Alterung der Bevölkerung in Verbindung mit den günstigen Wirtschaftsprognosen besteht daher erheblicher Bedarf, Lösungen für das Problem unbesetzter Ausbildungsstellen zu finden. Eine mögliche Lösung wird derzeit in der verstärkten Gewinnung von Studienabbrechern und -abbrecherinnen für die duale Berufsausbildung gesehen.

In diesem Kapitel wird zunächst beleuchtet, welche Chancen und Grenzen Berufsbildungsexperten und -expertinnen mit diesem Lösungsansatz verbinden und worin sie wichtige Aspekte bei der Ausgestaltung dieses Ansatzes sehen (Kapitel C1). Ob der Ansatz dann aber auch tatsächlich zum Erfolg führt, hängt in großen Teilen davon ab, wie Betriebe selbst der Ausbildung von Studienabbrechern und -abbrecherinnen gegenüberstehen. Um diese Frage geht es in Kapitel C1.2. Innerhalb von Kapitel  C1.3 richtet sich der Blick schließlich auf die Einstellung von Betrieben zur übergreifenden Frage der Durchlässigkeit im Bildungssystem.