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Programme im Rahmen der schulischen Berufsorientierung, also einer Berufsorientierung, die an allgemeinbildenden Schulen zeitlich vor den Maßnahmen im Übergang Schule – Beruf angesiedelt ist, spiegeln die einführend geschilderten Tendenzen wider. Sie starten früher, werden zunehmend zu einem Angebot für alle Schulformen und setzen stärker auf die Erkundung und Entwicklung von Kompetenzen und praktische Erfahrungen als auf eine reine Informationsvermittlung. Das Angebot an Berufsorientierungsmaßnahmen ist vielfältig und auf die unterschiedlichsten Bedürfnisse zugeschnitten, wie Kapitel C2.1 zeigt. Gleichzeitig gibt es Instrumente, die sich im Rahmen der Berufsorientierung als Standard etabliert haben und in der Regel auch in den Konzepten der Länder zur Berufsorientierung zu finden sind. So ist die Instrumentenkette von Potenzialanalyse/Kompetenzfeststellung, unterschiedlichen Formen der Berufsfelderkundung und Schülerbetriebspraktika heute aus der Berufsorientierungspraxis nicht mehr wegzudenken. Und die Akteure, Schule, externe Bildungsträger, Berufsberatung und Politik arbeiten zunehmend gemeinsam daran, dass die Maßnahmen zur Berufsorientierung systematisiert und miteinander verzahnt werden. Sowohl das Berufsorientierungsprogramm (BOP) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit den Elementen Potenzialanalyse und Werkstatttagen als auch die Bund-Länder-Vereinbarungen der Initiative Bildungsketten haben dazu beigetragen, der schulischen Berufsorientierung eine Struktur zu geben. Darüber hinaus befördern beide gleichermaßen die Öffnung des Angebots für alle Schulformen. Diese Zusammenhänge werden in den Kapiteln C2.2 und C2.3 erläutert.