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Informationen zu Aus- und Fortbildungsberufen

Patentanwaltsfachangestellter/ Patentanwaltsfachangestellte (Ausbildung)

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Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Serviceorientiertes Betreuen von Mandanten, auch in englischer Sprache, Planen, Vorbereiten und Begleiten von Konferenzen und Besprechungen, Planen, Organisieren, Gestalten und Optimieren von Betriebs- und Arbeitsabläufen, Berechnen, Notieren und Überwachen von Fristen und Terminen, Unterscheiden der Rechtssysteme und Anwenden von Rechtsvorschriften, Buchen betrieblicher Geschäftsvorfälle und Abwickeln von Zahlungsvorgängen, Einsetzen von elektronischen Informations- und Kommunikationssystemen und branchenspezifischer Software, Nutzen des elektronischen Rechtsverkehrs, Vorbereiten von deutschen Schutzrechtsanmeldungen, Vorbereiten von internationalen und regionalen Schutzrechtsanmeldungen sowie nationalen Auslandsschutzrechtsanmeldungen, Begleiten der Erteilungs- und Eintragungsverfahren, Unterstützen der ausländischen Rechts- und Patentanwälte, Auswählen von Rechtsmitteln und Rechtsbehelfen in deutschen und internationalen Schutzrechtsangelegenheiten, Aufrechterhalten von gewerblichen Schutzrechten, Begleiten und Durchführen von Verfahren im Rechtsweg zur Verteidigung und Vernichtung von nationalen und internationalen Schutzrechten, Führen der Korrespondenz mit Mandanten, Behörden und Anwälten im In- und Ausland, auch in englischer Sprache, Anwenden von Vergütungs- und Kostenrecht und Erstellen von Vergütungsrechnungen, Durchführen von Kostenfestsetzungsverfahren.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Patentanwaltsfachangestellte sind in Patentanwaltskanzleien, in Patent- und Markenabteilungen von Unternehmen sowie bei Behörden und Gerichten des gewerblichen Rechtsschutzes tätig.

Hintergrund der Neuordnung (2015)

Die bestehende Verordnung über die ReNoPat-Berufsausbildung vom 23. November 1987 (BGBl. I S. 2392) ist grundlegend überarbeitet und modernisiert worden. So erfolgt in der neuen Verordnung u. a. eine stärkere Betonung des internationalen Rechts- bzw. der internationalen Zusammenarbeit. Auch die Nutzung IT-gestützter Büro-, Informations- und Kommunikationssysteme wie auch des elektronischen Rechtsverkehrs prägt nun bedeutend die Berufsbilder. Der gesellschaftliche Wandel im Zusammenhang mit der Nutzung der Möglichkeiten des elektronischen Zahlungsverkehrs wurde ebenso berücksichtigt. Dabei zieht der neu eingeführte und dem Standard der Berufsbildung entsprechende Duktus der Handlungsorientierung insbesondere eine Umstellung der Prüfungsstruktur nach sich. Die mündliche Prüfung wurde abgeschafft; anstelle derer tritt im Prüfungsbereich „Mandanten- bzw. Beteiligtenbetreuung“ das „Fallbezogene Fachgespräch“. Für alle vier Berufe gilt weiterhin ein Rahmenlehrplan, der nun jedoch nach dem Konzept der Lernfelder strukturiert ist. Im Laufe des zweiten Lehrjahrs erfolgt zudem eine berufsspezifische Binnendifferenzierung.

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Rechtsgrundlagen

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Fortbildung / Umschulung

Berufsklassifikation nach KldB 2010

73112

Statistik

Genealogie

Weiterführende Informationen