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Ausbildungsvergütungen

Ein Ausbilder zeigt einer Auszubildenden etwas an einem künstlichen Gebiss.

Seit über 40 Jahren beobachtet und analysiert das Bundesinstitut für Berufsbildung die Entwicklung der tariflichen Ausbildungsvergütungen. Hierzu wurde eine "Datenbank Tarifliche Ausbildungsvergütungen" aufgebaut, die es ermöglicht, die durchschnittlichen tariflichen Vergütungen für eine Vielzahl quantitativ bedeutender Ausbildungsberufe jährlich auf aktuellem Stand (Stichtag: 1. Oktober) zu ermitteln.

Seit der Novelle des Berufsbildungsgesetz (BBiG), welche zum 01.01.2020 in Kraft trat, werden darüber hinaus in der Berufsbildungsstatistik die bei neu abgeschlossenen Verträgen vereinbarten Ausbildungsvergütungen erhoben. Erste, vom Bundesinstitut für Berufsbildung durchgeführte Auswertungen finden sich seit 2023 im Datenreport zum Berufsbildungsbericht (Kapitel A9.1.2) sowie auf der Unterseite „Vertraglich vereinbarte Ausbildungsvergütung“.

Im Zuge der Novelle des BBiG wurde darüber hinaus für jedes Ausbildungsjahr eine Untergrenze für die monatliche Bruttovergütung festgelegt. Das Bundesinstitut für Berufsbildung berechnet die jährliche, gesetzlich vorgeschriebene Anpassung der Untergrenzen und evaluiert die Auswirkungen dieser Mindestausbildungsvergütungen auf den Ausbildungsmarkt.

Zwei Hände tauschen mehrere Euro-Banknoten in verschiedenen Stückelungen aus
Mittwoch, 7. Oktober 2026

Mindestausbildungsvergütung steigt auf 764 Euro

Ab 2027 steigt für das erste Ausbildungsjahr die Mindestausbildungsvergütung um 5,6 Prozent auf 764 Euro. BIBB-Daten zeigen: Nur bei sehr wenigen neu abgeschlossenen Verträgen wird die Mindestvergütung vereinbart, der weitaus größte Teil der Auszubildenden erhält eine deutlich höhere Vergütung.

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Hände halten einen Fächer aus Euro-Banknoten verschiedener Stückelungen
Donnerstag, 5. Februar 2026

Zweiter Rekordanstieg in Folge

Die tariflichen Ausbildungsvergütungen stiegen 2025 bundesweit um 6,7 Prozent – stärker als im Vorjahr. Die Zuwächse fallen jedoch je nach Branche und Region unterschiedlich aus. Ein Blick auf die Zahlen zeigt, wer besonders profitiert und wo die Vergütungen weiterhin niedrig sind.

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