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Ausbildungsvergütungen

Ein Ausbilder zeigt einer Auszubildenden etwas an einem künstlichen Gebiss.

Seit über 40 Jahren beobachtet und analysiert das Bundesinstitut für Berufsbildung die Entwicklung der tariflichen Ausbildungsvergütungen. Hierzu wurde eine "Datenbank Tarifliche Ausbildungsvergütungen" aufgebaut, die es ermöglicht, die durchschnittlichen tariflichen Vergütungen für eine Vielzahl quantitativ bedeutender Ausbildungsberufe jährlich auf aktuellem Stand (Stichtag: 1. Oktober) zu ermitteln.

Seit der Novelle des Berufsbildungsgesetz (BBiG), welche zum 01.01.2020 in Kraft trat, werden darüber hinaus in der Berufsbildungsstatistik die bei neu abgeschlossenen Verträgen vereinbarten Ausbildungsvergütungen erhoben. Erste, vom Bundesinstitut für Berufsbildung durchgeführte Auswertungen finden sich seit 2023 im Datenreport zum Berufsbildungsbericht (Kapitel A9.1.2) sowie auf der Unterseite „Vertraglich vereinbarte Ausbildungsvergütung“.

Im Zuge der Novelle des BBiG wurde darüber hinaus für jedes Ausbildungsjahr eine Untergrenze für die monatliche Bruttovergütung festgelegt. Das Bundesinstitut für Berufsbildung berechnet die jährliche, gesetzlich vorgeschriebene Anpassung der Untergrenzen und evaluiert die Auswirkungen dieser Mindestausbildungsvergütungen auf den Ausbildungsmarkt.

Hände halten einen Fächer aus Euro-Banknoten verschiedener Stückelungen
Donnerstag, 5. Februar 2026

Zweiter Rekordanstieg in Folge

Die tariflichen Ausbildungsvergütungen stiegen 2025 bundesweit um 6,7 Prozent – stärker als im Vorjahr. Die Zuwächse fallen jedoch je nach Branche und Region unterschiedlich aus. Ein Blick auf die Zahlen zeigt, wer besonders profitiert und wo die Vergütungen weiterhin niedrig sind.

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Cover der Publikation
Donnerstag, 15. Januar 2026

Tarifliche und freiwillige Sozialleistungen für Auszubildende

Viele Auszubildende erhalten zusätzlich zu den Ausbildungsvergütungen weitere Zahlungen durch tarifliche oder freiwillige Sozialleistungen. Wie hoch diese sind und wie viele Auszubildende profitieren, wird mit den Daten der BIBB-Kosten-Nutzen-Erhebung 2022/2023 untersucht.

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