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Informationen zu Aus- und Fortbildungsberufen

Notarfachangestellter/ Notarfachangestellte (Ausbildung)

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Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Serviceorientiertes Betreuen von Beteiligten, auch in englischer Sprache, Planen, Vorbereiten und Begleiten von Konferenzen und Besprechungen, Planen, Organisieren, Gestalten und Optimieren von Betriebs- und Arbeitsabläufen, Berechnen, Notieren und Überwachen von Fristen und Terminen, Unterscheiden der Rechtssysteme und Anwenden von Rechtsvorschriften, Buchen betrieblicher Geschäftsvorfälle und Abwickeln von Zahlungsvorgängen, Einsetzen von elektronischen Informations- und Kommunikationssystemen und branchenspezifischer Software im Rahmen der Vorbereitung und Abwicklung notarieller Vorgänge, Ausführen vorbereitender Tätigkeiten im Rahmen des elektronischen Rechtsverkehrs, Durchführen von Vollzugstätigkeiten zu notariellen Vorgängen, Führen von Büchern und Verzeichnissen des Notars, Vorbereiten und Entwerfen von Verträgen und Erklärungen im Bereich des Immobilienrechts, des Handels- und Gesellschaftsrechts und des Familien- und Erbrechts unter Beachtung der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen, Ausfertigen von Urkunden, Einsichtnahme in das elektronische Grundbuch sowie Handelsregister und Auswerten von Informationen, Erstellen notarieller Kostenberechnungen.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Notarfachangestellte sind in Notariaten sowie in Rechtsanwaltskanzleien mit Notaren tätig.

Hintergrund der Neuordnung (2014)

Die Verordnung über die ReNoPat-Berufsausbildung vom 23. November 1987 (BGBl. I S. 2392) ist grundlegend überarbeitet und modernisiert worden. So erfolgt in der neuen Verordnung u. a. eine stärkere Betonung des internationalen Rechts- bzw. der internationalen Zusammenarbeit. Auch die Nutzung IT-gestützter Büro-, Informations- und Kommunikationssysteme wie auch des elektronischen Rechtsverkehrs prägt nun bedeutend die Berufsbilder. Der gesellschaftliche Wandel im Zusammenhang mit der Nutzung der Möglichkeiten des elektronischen Zahlungsverkehrs wurde ebenso berücksichtigt. Dabei zieht der neu eingeführte und dem Standard der Berufsbildung entsprechende Duktus der Handlungsorientierung insbesondere eine Umstellung der Prüfungsstruktur nach sich. Die mündliche Prüfung wurde abgeschafft; anstelle derer tritt im Prüfungsbereich „Mandanten- bzw. Beteiligtenbetreuung“ das „Fallbezogene Fachgespräch“. Für alle vier Berufe gilt weiterhin ein Rahmenlehrplan, der nun jedoch nach dem Konzept der Lernfelder strukturiert ist. Im Laufe des zweiten Lehrjahrs erfolgt zudem eine berufsspezifische Binnendifferenzierung.

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Rechtsgrundlagen

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Berufsklassifikation nach KldB 2010

73112

Statistik

Genealogie

Weiterführende Informationen