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Kaufmann im Einzelhandel/ Kauffrau im Einzelhandel (Ausbildung)


Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Anbieten und Verkaufen von Waren und Dienstleistungen, Informieren und Beraten der Kunden unter Einsatz von Warenkenntnissen, auch in einer Fremdsprache, Bedienen und Abrechnen der Kasse sowie Abwickeln des Zahlungsverkehrs , Mitwirken bei der Sortimentsgestaltung, Ermitteln des Warenbedarfs, Beschaffen von Waren, Platzieren und Präsentieren von Waren im Verkaufsraum, Mitwirken bei Werbemaßnahmen , Kontrollieren und Pflegen von Warenbeständen, Mitwirken bei der Warenannahme und -kontrolle, Mitwirken bei logistischen Prozessen im Unternehmen, Auszeichnen und Lagern von Waren, Mitwirken beim Umsetzen einer Multi-Channel-Strategie, Auswerten von Kennziffern und Statistiken für die Erfolgskontrolle , Mitwirken bei der Planung und Organisation von Arbeitsprozessen, Planen des Personaleinsatzes im eigenen Arbeitsbereich, team-, kunden- und prozessorientiertes Arbeiten , Anwenden von Informations- und Kommunikationstechniken, Berücksichtigen von Aspekten der Nachhaltigkeit., Sie verfügen über vertiefte Qualifikationen in einem der Bereiche: Sicherstellung der Warenpräsenz, Beratung von Kunden, , Kassensystemdaten und Kundenservice sowie Werbung und Verkaufsförderung., Darüber hinaus verfügen sie über vertiefte Qualifikationen in drei der Bereiche: Beratung von Kunden in komplexen Situationen, Beschaffung von Waren, Warenbestandssteuerung und kaufmännische Steuerung und Kontrolle, Marketingmaßnahmen, E-Commerce, Mitarbeiterführung und -entwicklung sowie Vorbereitung unternehmerischer Selbständigkeit

Berufliche Tätigkeitsfelder

Kaufleute im Einzelhandel sind in Handelsunternehmen mit unterschiedlichen Größen, Betriebsformen und Sortimenten oder als selbstständige Kaufleute tätig. Die Verkaufstätigkeit ist einer der Schwerpunkte ihres kaufmännischen Aufgabenfeldes. Darüber hinaus steuern sie den Waren- und Datenfluss in beratungs- und selbstbedienungsorientierten Betrieben.

Hintergrund der Neuordnung (2017)

Die zum 01. August 2017 in Kraft getretene modernisierte Verordnung über die „Berufsausbildung zum Verkäufer und zur Verkäuferin sowie zum Kaufmann im Einzelhandel und zur Kauffrau im Einzelhandel“ löst die bisherige Verordnung aus dem Jahre 2004 (inklusive Änderungsverordnungen aus den Jahren 2005, 2007 und 2014) ab. Die neue Verordnung überführt die in Erprobungsverordnung für den Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel (KiE) bewährte gestreckte Abschlussprüfung in Dauerrecht. Damit wird die enge Verzahnung des Verkäuferberufs mit der Ausbildung zum Kaufmann und zur Kauffrau im Einzelhandel etabliert, welche den „Durchstieg“ nach einer abgeschlossenen Verkäufer-Ausbildung in das dritte Jahr der KiE-Ausbildung ermöglicht.

Ergänzend wurden im Prozess der Modernisierung Detailanpassungen in den Wahlqualifikationen vorgenommen, welche im 2. Ausbildungsjahr die thematischen Schwerpunkte „Sicherstellung der Warenpräsenz“, „Beratung von Kunden“, „Kassensystemdaten und Kundenservice“ sowie „Werbung und Verkaufsförderung“ abdecken.

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Rechtsgrundlagen

Erste VO zur Änderung (PDF, 21 kb)
01.06.2017 (BGBl. I S. 1503)

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Berufliche Fortbildung

Berufsklassifikation nach KldB 2010

62102

Statistik

Genealogie