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Verfahrensmechaniker Glastechnik/ Verfahrensmechanikerin Glastechnik (Ausbildung)


Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Sichern des Materialflusses durch Bereitstellen und Lagern von Betriebsmitteln, Hilfsstoffen und Produktionserzeugnissen; Überwachen, Steuern und Regeln von Produktionsprozessen und -anlagen der Glasschmelze und Formgebung selbstständig und im Team, Anwenden von Methoden der Fertigungskontrolle, Verarbeiten und Veredeln von Glas und Glasprodukten durch verschiedene Verfahren, z. B. durch Abtragen, Trennen, Fügen, Umformen, Beschichten und Ändern der Glaseigenschaften, Feststellen von Fehlern und Störungen im Produktionsablauf, Eingrenzen der Fehler und Ergreifen von Maßnahmen zu deren Beseitigung selbstständig und im Team, Außerbetriebsetzen von Maschinen und Anlagen der Glasindustrie (insbesondere bei Produktionswechseln) selbstständig und im Team insbesondere bei Produktionswechseln, Umrüsten und Inbetriebnahme von Maschinen und Anlagen, Durchführen von Instandhaltungsarbeiten an Maschinen und Anlagen, Handhaben von Produktionsprotokollen und Produktionsablaufplänen, Dokumentieren der Betriebsdaten zur Produktions- und Prozesssteuerung im Rahmen der Technischen Kommunikation, Anwenden von Methoden des Qualitätsmanagements, Sichern der Zusammenarbeit im gesamten Prozessablauf durch kontinuierliche Kommunikation und Kooperation zwischen den Arbeitsbereichen die Zusammenarbeit, Berücksichtigung des Umwelt- und Gesundheitsschutzes.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Beschäftigungsmöglichkeiten finden Verfahrensmechaniker/innen Glastechnik in der Glasindustrie z.B. bei Hohlglas-, Flachglas- oder Glasfaserherstellern.

Hintergrund der Neuordnung (2000)

Der Ausbildungsberuf Verfahrensmechaniker Glastechnik/Verfahrensmechanikerin Glastechnik ersetzt den Beruf Industrieglasfertiger/Industrieglasfertigerin. Während die Ausbildungsordnung für den Industrieglasfertiger/die Industrieglasfertigerin eine Differenzierung nach den drei Schwerpunkten "Maß-, Steuerungs- und Regelungstechnik", "Maschinentechnik" oder "Weiterverarbeitung und Veredelung" aufwies, sieht die neue Verordnung über den Verfahrensmechaniker/die Verfahrensmechanikerin Glastechnik je eine sechswöchige Vertiefungsphase in der ersten und der zweiten Ausbildungshälfte vor.

Darin sollen Ausbildungsinhalte aus den Gebieten

Verfahren der Glasherstellung und -weiterverarbeitung,
Metallbearbeitung,
Elektrotechnik,
Bedienen, Steuern und Regeln von Produktionsanlagen; Überwachen des Produktionsablaufs
vertieft werden. Damit wird den unterschiedlichen Anforderungen in der Glasindustrie bei der Herstellung, Weiterverarbeitung und Veredelung von Hohl- und Flachglas Rechnung getragen.

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Rechtsgrundlagen

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Berufliche Fortbildung

Berufsklassifikation nach KldB 2010

21312

Statistik

Genealogie