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Graveur/ Graveurin (Ausbildung)


Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Schriften, Linien, Flächen, Figuren und Ornamenten gravieren, Flachstiche anfertigen, Oberflächen gestalten und veredeln, Beschilderungen herstellen, Modelle und Formen anfertigen, Stempel, Form- und Prägewerkzeuge anfertigen, Gravierwerkzeuge herstellen und instand halten, Werkstücke durch manuelle und maschinelle Fertigungsverfahren für die Gravur-, Laser- und Drucktechnik vorbereiten, Betriebsmittel und technische Systeme instand halten, mit Gefahrstoffen und sonstigen Werkstoffen umgehen, Arbeiten planen und dokumentieren, Arbeitsschritte festlegen sowie Arbeitsergebnisse kontrollieren und bewerten, Arbeiten selbstständig und im Team unter Beachtung der Arbeitssicherheit, des Gesundheitsschutzes und des Umweltschutzes durchführen, betriebliche Abläufe unter den Aspekten Betriebswirtschaft, Qualitätssicherung und Kundenorientierung gestalten, Werkzeugen, Maschinen und Anlagen einsetzen, Informations- und Kommunikationstechniken anwenden

Berufliche Tätigkeitsfelder

Graveure und Graveurinnen arbeiten in metall- und kunststoffverarbeitenden Handwerks- und Industriebetrieben.

Hintergrund der Neuordnung (2016)

Am 1. August 2016 trat die modernisierte Berufsausbildung zum Graveur und zur Graveurin in Kraft um die zuletzt im Jahr 1998 überarbeitete Verordnung an aktuelle Anforderungen der beruflichen Tätigkeit in diesem Bereich anzupassen. Eine Überarbeitung dieser Verordnung war mit Blick auf die Entwicklung in der fachlichen Praxis sowohl in Bezug auf die Struktur als auch hinsichtlich der Ausbildungsinhalte notwendig. Leitend für die Modernisierung waren wachsende Materialvielfalt, neue materialabtragende und materialaufbauende Verfahren, CAD- und CNC-Programmierungen sowie neue Informations- und Kommunikationstechniken.

Im Rahmen der Neuordnung wurden die bisherigen Schwerpunkte „Flachgraviertechnik“ und „Reliefgraviertechnik“ zugunsten eines Monoberufs ohne Differenzierung aufgehoben, da die beiden Bereiche ineinander übergehen und fließend sind und außerdem die heutigen Graveurbetriebe nahezu alle Schwerpunktinhalte gleichermaßen anbieten.

Eine Veränderung gab es zudem in der Prüfungsstruktur. Das Modell der Gestreckten Prüfung ersetzte das traditionelle Modell der Zwischen- und Gesellenprüfung.

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Rechtsgrundlagen

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Berufliche Fortbildung

Berufsklassifikation nach KldB 2010

93532

Statistik

Genealogie

Weiterführende Informationen