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Informationen zu Aus- und Fortbildungsberufen

Flachglastechnologe/ Flachglastechnologin (Ausbildung)

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Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

manuelles und maschinelles Trennen von Flachglas und Bearbeiten von Kanten, maschinelles Bearbeiten von Flachglas, insbesondere Bohren, Schleifen, Fräsen und Senken, Veredeln von Oberflächen durch Sandstrahlen, Bedrucken und Versiegeln, Fügen von Flachgläsern durch Laminieren und Kleben, thermisches Behandeln von Flachgläsern durch Vorspannen, Annehmen, Transportieren und Lagern von Flachglas, Rüsten und Instandhalten von Maschinen und Anlagen, Steuern und Regeln von automatisierten Produktions- und Schneidanlagen, Planen und Dokumentieren von Arbeiten, Festlegen von Arbeitsschritten sowie Kontrollieren und Bewerten von Arbeitsergebnissen, Durchführen von Qualitätskontrollen, Abstimmen von Arbeitsabläufen mit vor- und nachgelagerten Arbeitsbereichen.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Flachglastechnologen und Flachglastechnologinnen arbeiten in flachglasverarbeitenden Betrieben der Industrie.

Hintergrund der Neuordnung ()

Mit der Modernisierung der dreijährigen Ausbildung „Flachglastechnologe und Flachglastechnologin“ wurde die Verordnung zum Flachglasmechaniker / Flachglasmechanikerin von 1991 abgelöst.
Fortschreitende technologische Entwicklungen hatten eine Überarbeitung der Ausbildungsverordnung aus dem Jahre 1991 notwendig gemacht, da die benötigten beruflichen Qualifikationen durch die zur Zeit bestehende Ausbildungsordnung nur noch unzureichend abgedeckt waren.
Der 2018 in Kraft getretene Ausbildungsberuf ist ein dreijähriger Monoberuf in der Industrie.
Modernisierungsbedarf ergab sich vor allem durch:
• neue Drucktechniken (z.B. Digitaldruck),
• CNC-Technik und CAD-Programmierung,
• Automatisierung, Vernetzung und Digitalisierung des innerbetrieblichen Material- und Warenflusses,
• Pneumatik und Elektrotechnik,
• die Einführung der gestreckten Abschlussprüfung.
Ein sehr wichtiger Gesichtspunkt war, dass die Sozialpartner eine moderne Ausbildungsordnung mit gestreckter Abschlussprüfung wünschten, wobei Teil I mit 30 % gewichtet und im Gesamtergebnis der Abschlussprüfung bewertet wird.
Erstmalig wurde in den Berufsschulen für die Auszubildenden auf der Grundlage von Lernfeldern unterrichtet. Die Struktur der Lernfelder orientierte sich dabei an konkreten beruflichen Aufgabenstellungen und Handlungsabläufen. Vorteile von Lernfeldern waren u.a. die Steigerung der Flexibilität im Hinblick auf die Sicherung der fachlichen Aktualität sowie die Förderung eines handlungsorientierten Unterrichts und entsprechender Prüfungen.

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Rechtsgrundlagen

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Fortbildung / Umschulung

Berufsklassifikation nach KldB 2010

21342

Statistik

Genealogie

Weiterführende Informationen

Zusatzmaterialien