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Verfahrenstechnologe Mühlen- und Getreidewirtschaft/ Verfahrenstechnologin Mühlen- und Getreidewirtschaft - FR Müllerei, - FR Agrarlager (Ausbildung)


Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Annehmen und Untersuchen von Rohstoffen, Beurteilen der Qualität von Braugetreide, Mais, Ölsaaten und Leguminosen, Reinigen von Rohstoffen, Lagern von Rohstoffen, Belüften, Kühlen und Trocknen von Rohstoffpartien zu deren Gesunderhaltung, Abwehren und Bekämpfen von Schädlingen, Vorbereiten von Rohstoffen für die weitere Verarbeitung, Steuern von Prozessen und Bedienen von Geräten, Maschinen und Anlagen, Annehmen, Bearbeiten, Lagern und Abgeben von Saatgut, Annehmen, Lagern, Mischen und Abgeben von Düngemitteln, Annehmen, Lagern, Anwenden und Abgeben von Pflanzenschutzmitteln, Reinigen und Warten von Geräten, Maschinen und Anlagen, Anwenden qualitätssichernder Maßnahmen, Planen und Dokumentieren von Arbeiten, Festlegen von Arbeitsschritten sowie Kontrollieren und Bewerten von Arbeitsergebnissen, Durchführen von Arbeiten selbstständig und im Team unter Beachtung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes, Gestalten betrieblicher Abläufe unter den Aspekten Betriebswirtschaft, Umweltschutz, Hygiene, Qualitätssicherung, Verbraucherschutz und Kundenorientierung, Anwenden von Informations- und Kommunikationstechniken.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Verfahrenstechnologen und Verfahrenstechnologinnen der Fachrichtung Agrarlager arbeiten in Lagerbetrieben für Getreide, Ölsaaten und Leguminosen sowie in Lagerbetrieben für Düngemittel und Pflanzenschutzmittel. Darüber hinaus arbeiten sie in Betrieben zur Herstellung von Saatgut.

Hintergrund der Neuordnung (2017)

Die Modernisierung der Berufsausbildung war strukturell und inhaltlich erforderlich, um den sich ausdifferenzierenden Tätigkeitsfeldern und Branchen, in denen Fachkräfte in der Mühlen- und Getreidewirtschaft heute arbeiten, gerecht zu werden. So finden nun die besonderen Anforderungen im Tätigkeitsfeld der Agrarlagerung, beispielsweise das Herstellen und Behandeln von Saatgut, der Vorratsschutz sowie der Umgang mit Dünge-und Pflanzenschutzmitteln in der Ausbildung Berücksichtigung. Zuletzt war der Ausbildungsberuf im Jahr 2006 modernisiert worden.

Vor diesem Hintergrund wurde die Überarbeitung der Verordnung im Hinblick auf die Einführung von zwei Fachrichtungen vorgenommen. Es wird in die Fachrichtungen Müllerei und Agrarlager differenziert. Des Weiteren wird eine gestreckte Abschlussprüfung angestrebt. Die bisherige Berufsbezeichnung „Müller/-in (Verfahrenstechnologe/-in Mühlen- und Futtermittelwirtschaft“ wird in diesem Zusammenhang durch die Berufsbezeichnung „Verfahrenstechnologe/-in Mühlen- und Getreidewirtschaft“ abgelöst.

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Struktur der Ausbildung

Fachrichtungen

  • Müllerei
  • Agrarlager

Rechtsgrundlagen

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Berufliche Fortbildung

Berufsklassifikation nach KldB 2010

29212

Statistik

Genealogie

Weiterführende Informationen