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Holzmechaniker/ Holzmechanikerin - FR Herstellen von Möbeln und Innenausbauteilen, - FR Herstellen von Bauelementen, Holzpackmitteln und Rahmen, - FR Montieren von Innenausbauten und Bauelementen (Ausbildung)


Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Herstellen von Bauelementen, Holzpackmitteln oder Rahmen, auch in Serienfertigung, Überwachen und Steuern von Produktionsprozessen, Einrichten, Sichern und Räumen von Arbeitsplätzen Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen, Dokumentieren der Arbeit, Einrichten, Bedienen und Instandhalten von Werkzeugen, Geräten, Maschinen und technischen Einrichtungen, Erstellen und Anwenden von technischen Unterlagen, Verarbeiten von Daten, Durchführen von Messungen, Herstellen und Anwenden von Schablonen und Lehren, Ausführen von Holzschutzarbeiten, Herstellen und Behandeln von Oberflächen, Verpacken, Lagern und Transportieren von Produkten, Erfassen von Mengen- und Zeitaufwand, Berechnen der erbrachten Leistungen, Be- und Verarbeiten von Holz, Holzwerk- und sonstigen Werkstoffen, Herstellen, Vormontieren, Zusammenbauen und Demontieren von Teilen, Prüfen von Produkten, Ergreifen von Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie zum Umweltschutz am Arbeitsplatz, Selbstständiges, kunden- und betriebswirtschaftlich orientiertes Arbeiten auf der Grundlage von Arbeitsaufträgen oder Plänen allein und im Team, Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Holzmechaniker und Holzmechanikerinnen der Fachrichtung Herstellen von Bauelementen, Holzpackmitteln und Rahmen arbeiten überwiegend in industriellen Unternehmen zur Herstellung von Bauelementen, Holzpackmitteln, Leisten und Rahmen.

Hintergrund der Neuordnung (2015)

Weit mehr als Säge und Schleifpapier: Neue Technologien der elektronischen Steuerung und Montage in der Holzverarbeitung für Innenausbauten verändern ebenso wie gestiegene Ansprüche bei individuellen Aufträgen den Ausbildungsberuf für Holzmechaniker/-innen. So erfordert insbesondere der Kundenwunsch, Aufträge vom Entwurf über die Fertigung bis zur Montage aus einer Hand realisiert zu bekommen, veränderte Kompetenzen. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat daher im Auftrag der Bundesregierung gemeinsam mit den Sozialpartnern und Sachverständigen aus der betrieblichen Praxis die Berufsausbildung für Holzmechaniker/-innen modernisiert. Neben den Fachrichtungen „Herstellen von Möbeln und Innenausbauten“ und „Herstellen von Bauelementen, Holzpackmitteln und Rahmen“ gibt es nun mit dem „Montieren von Innenausbauten und Bauelementen“ eine neue dritte Fachrichtung.
In den ersten zwei Jahren erwerben die Auszubildenden gemeinsam grundlegende Fachkompetenzen, wie z. B. pneumatische, hydraulische, elektrische und elektrotechnische Steuer- und Regeleinrichtungen einstellen und bedienen, Schablonen, Lehren und Vorrichtungen anfertigen, einsetzen und in Stand halten, Holz-, Holzwerk- und sonstige Werkstoffe manuell und maschinell be- und verarbeiten, Teile zusammenbauen, montieren und demontieren, Oberflächen behandeln und Produkte für den Versand vorbereiten. Im letzten Jahr der Ausbildung erfolgt dann die Aufteilung in eine der drei Fachrichtungen.
Mit dem Angebot einer Zusatzqualifikation „CAD/CNC-Technik Holz“ berücksichtigt die modernisierte Ausbildungsordnung neue und zukunftsorientierte Technologien der Computersteuerung im Produktionsablauf. Die Zusatzqualifikation, die innerhalb von zehn Wochen vermittelt werden soll, ist nicht verpflichtend. Wer sie wählt, hat eine zusätzliche Prüfung zu absolvieren, die auf dem Zeugnis ausgewiesen wird.
Im Jahr 2014 wurden 549 Ausbildungsverträge zum/zur Holzmechaniker/-in neu abgeschlossen, darunter 60 Verträge mit Frauen. Holzmechaniker/-innen arbeiten in industriellen Unternehmen zur Herstellung und/oder Montage der – je nach Fachrichtung – entsprechenden Produkte. Die Übernahmechancen sind sehr gut. Im Anschluss an die Ausbildung stehen den Holzmechanikern und Holzmechanikerinnen verschiedene Aufstiegsmöglichkeiten offen, so beispielsweise zum/zur staatlich geprüften Techniker/-in der einschlägigen Fachrichtung oder zum/zur Industriemeister/-in – Fachrichtung Holz.

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Struktur der Ausbildung

Fachrichtungen

  • Herstellen von Möbeln und Innenausbauteilen
  • Herstellen von Bauelementen, Holzpackmitteln und Rahmen
  • Montieren von Innenausbauten und Bauelementen

Rechtsgrundlagen

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Berufsklassifikation nach KldB 2010

22342

Statistik

Genealogie