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Vermessungstechniker/ Vermessungstechnikerin - FR Vermessung, - FR Bergvermessung (Ausbildung)


Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Durchführen von Lage- und Höhenvermessungen, Erfassen und Beschaffen von Geodaten, Verarbeiten, Verwalten und Visualisieren von Geodaten, Beherrschen von Messinstrumenten und Anwenden vermessungstechnischer Methoden und Erhebungsverfahren, Ausführen von Aufträgen unter Berücksichtigung der spezifischen Rechts- und Verwaltungsvorschriften, Anfertigen und Nachtragen der Bestandteile des bergmännischen Risswerks mit Hilfe von Konstruktionsprogrammen, Erfassen und Darstellen von Lagerstätten und geologische Gegebenheiten, Durchführen und Auswerten von bergbauspezifischen Messungen, Anwenden von sicherheitsrelevanten Maßnahmen und Kommunikationsabläufen, Anwenden von Informations- und Kommunikationstechniken sowie naturwissenschaftlichen und mathematischen Grundlagen der Geoinformationstechnologie, teamorientiertes und qualitätssicherndes Arbeiten.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Vermessungstechniker und Vermessungstechnikerinnen in der Fachrichtung Bergvermessung arbeiten insbesondere in Bergbaubetrieben, bei Bergbehörden und in Ingenieurbüros.

Hintergrund der Neuordnung (2010)

Der Umgang mit Geoinformationssystemen für die Erfassung, die Weiterverarbeitung und die Visualisierung von Geodaten erweitert die Qualifikationsanforderungen in bestehenden Berufen der Vermessungs- bzw. Bergvermessungstechnik sowie der Kartographie und geht über die bisherigen Inhalte hinaus. Gleichzeitig verbinden beziehungsweise trennen diese Qualifikationsanforderungen die beruflichen Inhalte der bisherigen Berufe in neuer Weise. Die neue Gesamtkonzeption der Berufsausbildung in der Geoinformationstechnologie trägt dieser Entwicklung Rechnung. Zwei  Berufe:  Geomatiker/Geomatikerin und Vermessungstechniker/Vermessungstechnikerin, sind über  gemeinsame  Ausbildungsinhalte von einem Jahr zu Beginn der Ausbildung miteinander verbunden. Die Inhalte der beiden Berufe Kartograph/Kartographin und Bergvermessungstechniker/Bergvermessungstechnikerin werden in jeweils einem der beiden Berufe integriert und als eigenständige Berufe aufgehoben. 
Die Neuordnung des Berufes Vermessungstechniker/Vermessungstechnikerin modernisiert den gleichnamigen bisherigen Ausbildungsberuf, erweitert ihn um neue inhaltliche Elemente der Geoinformationstechnologie und um den Bereich der Bergvermessung. Wie bereits oben verdeutlicht, sind Qualifikationen der Anwendung von Geoinformationssystemen zur Erfassung, Weiterverarbeitung und Bereitstellung bzw. Präsentation von Geodaten inzwischen ein wichtiger Berufsinhalt. Zusätzliche spezielle Qualifikationen messtechnischer Methoden und Erhebungsverfahren sind für Vermessungstechniker/Vermessungstechnikerinnen unerlässlich. Sie sind weiterhin zur Durchführung von Lage- und Höhenmessungen und weiterer technischer Vermessun-gen ein Schwerpunkt in diesem Beruf. Mit der neuen Berufsstruktur des Fachrichtungs-modells ist es darüberhinaus möglich, die Bergvermessung in den Beruf zu integrieren, da den fachlichen Differenzierungsnotwendigkeiten zwischen Bergvermessung und allgemeiner Vermessung durch spezielle getrennte Ausbildungsinhalte im dritten Jahr Rechnung getragen wird. Daher wurde der Ausbildungsberuf des Bergvermessungstechnikers/der Bergvermessungstechnikerin mit dieser Modernisierung aufgehoben.

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Struktur der Ausbildung

Fachrichtungen

  • Vermessung
  • Bergvermessung

Rechtsgrundlagen

VO Berufsausbildung in der Geoinformationstechnologie (PDF, 8 mb)
30.05.2010 (BGBl. I S. 694) / Ausbildungsdauer 36 Monate

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Berufsklassifikation nach KldB 2010

31212

Statistik

Genealogie