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Lacklaborant/ Lacklaborantin (Ausbildung)


Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Prüfen von Rohstoffen und Halbfabrikaten mit Hilfe physikalischer und chemischer Methoden, Ermitteln von Eigenschaften von Beschichtungsstoffen und Ableiten von deren Einsatzgebieten, Formulieren von Rezepturen für Beschichtungsstoffe und Beschichtungssystemen nach speziellen Anforderungsprofilen und nach Aufträgen von Kunden, Herstellen von Beschichtungsstoffen, dabei selbständiges Auswählen der einzusetzenden Arbeitstechniken und Geräte, Ermitteln von beschichtungstechnologischen Kennzahlen und Prüfen der Beständigkeit der Beschichtungen gegenüber physikalischen und chemischen Beanspruchungen, Beurteilen der Oberflächenbeschaffenheit von Untergründen und Beschichtungen, Auswerten von Mess- und Untersuchungsdaten, insbesondere unter Einsatz elektronischer Datenverarbeitung und Dokumentieren der Ergebnisse, Applizieren von Beschichtungsstoffen manuell und unter Zuhilfenahme automatisierter Verfahren, Berücksichtigen der einschlägigen Sicherheits- und Umweltvorschriften beim Umgang mit Arbeitsstoffen, Geräten und Apparaturen, Beraten von Kunden, Anwenden von Maßnahmen des Qualitätsmanagements bei der Arbeit.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Beschäftigungsmöglichkeiten haben Lacklaboranten/-laborantinnen in der chemischen, lackherstellenden und lackverarbeitenden Industrie, aber auch an wissenschaftlichen Instituten.

Hintergrund der Neuordnung (2009)

Anlass für die Neuordnung im Jahr 2009 war es, die bisher befristete gestreckte Abschlussprüfung in Dauerrecht zu überführen. In diesem Zusammenhang wurden Änderungen am Ausbildungsrahmenplan vorgenommen und die gesamte Verordnung neu veröffentlicht. Der Verordnungstext wurde dabei an aktuelle Standards angepasst. Die neue Systematik der Prüfungsparagrafen ist mit einer neuen Schneidung der Prüfungsbereiche verbunden. Die materiellen Anforderungen bleiben unverändert. Die Prüfungszeiten werden reduziert.
Die mit der Neuordnung 2000 eingeführte Struktur der Ausbildung hat sich bewährt und bleibt erhalten, ebenso das gemeinsame Strukturkonzept mit der Ausbildung zum/zur Chemie-  sowie zum/zur Lacklaborant/in. Strukturelemente sind Pflicht- und Wahlqualifikationen, wobei sich die Pflichtqualifikationen in gemeinsame integrative Qualifikationen und berufsspezifische Pflichtqualifikationen gliedern.  Unter Beachtung von Auswahlregeln sind insgesamt 6 Wahlqualifikationen im zeitlichen Umfang von insgesamt 78 Wochen in die Ausbildung zu integrieren.
Das Strukturkonzept bietet die Möglichkeit einer differenzierten, betriebsnahen Berufsausbildung, die eine breit angelegte berufliche Kompetenz vermittelt, die Beruflichkeit wahrt und gleichzeitig eine schnelle Anpassung an neue Arbeitsplatzanforderungen gewährleistet.
Die in der Ausbildungsordnung enthaltenen Listen der Wahlqualifikationen dienen auch als Orientierungsrahmen für die berufliche Fort- und Weiterbildung der Laborant(inn)en.

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Rechtsgrundlagen

VO Berufsausbildung im Laborbereich Chemie, Biologie und Lack (PDF, 16 mb)
25.06.2009 (BGBl. I S. 1600) / überführt in Dauerrecht / Ausbildungsdauer 42 Monate

Erste VO zur Änderung (PDF, 553 kb)
30.12.2016 (BGBl. I S. 39)

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Berufsklassifikation nach KldB 2010

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Statistik

Genealogie