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Produktveredler-Textil/ Produktveredlerin-Textil (Ausbildung)


Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Anwenden von Textilveredlungsverfahren und Erfassen der physikalischen und chemischen Zusammenhänge, Auswählen von Prüfverfahren und -mittel und Duchführen von Qualitätsprüfungen, Feststellen physikalischer Größen, Durchführen optischer Messungen und Ermitteln von Kenndaten, Duchführen von Ansatz- und Rezepturberechnungen, Prüfen und Optimieren der Rezepte, Verändern der Produkteigenschaften durch Steuern und Regeln der Maschinen und Anlagen, Auswählen der Werk-, Betriebs- und Hilfsstoffe nach Eigenschaften, Verwendungszweck und Kundenanforderungen, Erstellen von Skizzen und Zeichnungen und Anwenden von technischen Unterlagen, Planen und Dokumentieren der Arbeitsschritte und Arbeitsabläufe zur Veredlung von textilen Produkten, Vorrichten von Maschinen und Anlagen, Einstellen der Prozessparameter, Kontrollieren der Veredlungsprozesse und Einleiten von Korrekturmaßnahmen, Instandhalten von Maschinen und Anlagen, Durchführen qualitätssichernder Maßnahmen, Berücksichtigen ökologischer und umweltgerechter Anforderungen, Beachten der Grundsätze der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes bei der Arbeit.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Produktveredler- Textil und Produktveredlerinnen -Textil arbeiten überwiegend in industriellen Unternehmen der Textilveredlung, vor allem in den Bereichen Appretur, Beschichtung, Druckerei und Färberei.

Hintergrund der Neuordnung (2005)

Ziel des Neuordnungsverfahren war es, die noch gültige Stufenausbildung in der Textilveredelungsindustrie (Textilmaschinenführer/-in Veredlung und Textilveredeler/-in) zu einem durchgängigen dreijährigen Ausbildungsberuf mit der Bezeichnung "Produktveredler/Produktveredlerin - Textil" neu zu konzipieren und dabei die Ausbildungsinhalte den aktuellen und zukünftigen Qualifikationsanforderungen der Branche anzupassen.  
Die wichtigste Neuerung für die Branche besteht darin, dass es zukünftig keine Ausbildung mehr im Rahmen der Stufenausbildung geben wird.
Zum 1. 08. 2004 trat der neue zweijährige Ausbildungsberuf Maschinen- und Anlagenführer/-in in Kraft, der u. a. auch in den Schwerpunkten Textiltechnik und Textilveredelung ausgebildet werden kann. Er dient zum Teil als Ersatz für die bisherigen im Rahmen der Stufenausbildung existierenden Maschinenführer/-innen der verschiedenen Textilbereiche. Nach erfolgreichem Abschluss des/der Maschinen- und Anlagenführer(s)/-in kann die Berufsausbildung als Produktionsmechaniker/-in - Textil oder Produktveredler/-in - Textil mit einer Anrechnung der vollen zwei Jahre fortgeführt werden.
 

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Rechtsgrundlagen

Berichtigung (PDF, 48 kb)
19.09.2005 (BGBl. I S. 2821)

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Berufliche Fortbildung

Berufsklassifikation nach KldB 2010

28142

Statistik

Genealogie