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Mikrotechnologe/ Mikrotechnologin - SP Halbleitertechnik, - SP Mikrosystemtechnik (Ausbildung)


Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Herstellen mikrotechnischer Produkte in verfahrenstechnischen Prozessen, Planen, Organisieren und Dokumentieren der Arbeitsabläufe und Durchführen von Qualitätssicherungsmaßnahmen, Handhaben von Arbeitsstoffen unter Berücksichtigung von Sicherheits- und Arbeitsschutzvorschriften sowie des Umweltschutzes, Lagern der erforderlichen Werkstoffe/Chemikalien und Bereitstellen dieser für den Produktionsablauf, Warten der Anlagen zur Aufbereitung der Prozeßchemikalien und fachgerechte Entsorgung der Reststoffe, Sichern und Prüfen von Reinraumbedingungen, Einrichten von Anlagen zur Herstellung von Mikroprodukten, Einstellen der Prozeßparameter und Herstellen der Produktionsfähigkeit von Anlagen, Bedienen, Beschicken und Überwachen der Anlagen zur Durchführung von Herstellungs- und Montageprozessen und Optimieren der Prozeßparameter entsprechend der prozeßbegleitenden Prüfungen, Durchführen von prozeßbegleitenden Prüfungen und Endtests, Erkennen von Störungen in den Prozeßabläufen und Ergreifen von Maßnahmen zur Sicherung der Prozeßabläufe, Erkennen von Verbesserungspotentialen bei Ausbeute, Qualität, Durchlaufzeiten und Wirtschaftlichkeit, Realisieren von Verbesserungen unter Einsatz von Problemlösungstechniken und Optimieren der Produktionsprozesse, Prüfen von Anlagen zur Herstellung von Mikroprodukten, Erkennen von Störungen und Durchführen von vorbeugenden Instandhaltungsmaßnahmen.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Ihren Arbeitsplatz haben Mikrotechnologen/-technologinnen in der Chipindustrie und in Forschungsinstituten.

Hintergrund der Neuordnung (1998)

Die Mikroelektronik und die sich mit großen Schritten entwickelnde Mikrosystemtechnik gehören zu den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Die Nutzung ihrer vielfältigen Möglichkeiten durch die Erschließung neuer Anwendungen und die Entwicklung neuer Produkte ist eine Herausforderung für den Industriestandort Deutschland.
Die Mikroelektronik stellt die Hardware für Signalverarbeitung und Ansteuerung in miniaturisierten Systemen. Mit immer noch kleineren Strukturen und komplexeren Schaltungsarchitekturen werden ständig mehr Funktionen auf winzigen Siliciumflächen inkorboriert.
Doch nicht nur mikroelektronische sondern auch mechanische und optische Bauelemente lassen sich heute im Mikromaßstab herstellen. Standardmaterial ist auch hier Silicium, so daß sensorische und aktorische Elemente zusammen mit steuernden Funktionen auf demselben Chip als komplexes Mikrosystem realisiert werden können.
In der Mikroelektronik entstanden in den vergangenen Jahren eine Reihe neuer - für die Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit wichtiger Entwicklungs- und Produktionsstandorte.
In der Entwicklung der Mikrosystemtechnik gehört Deutschland im internationalen Vergleich zur Spitzengruppe. Das Leistungspotential von Wissenschaft und Industrie ist in den letzten Jahren in voller Breite aufgebaut worden. Nun kommt es darauf an, daß aus den überzeugenden Erfolgen der Grundlagenforschung, der industriellen Forschung und Entwicklung auch marktfähige Produkte hervorgehen.

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Struktur der Ausbildung

Schwerpunkte

  • Halbleitertechnik
  • Mikrosystemtechnik

Rechtsgrundlagen

VO Berufsausbildung zum Mikrotechnologen/ zur Mikrotechnologin (PDF, 2 mb)
06.03.1998 (BGBl. I S. 477) / Ausbildungsdauer 36 Monate

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Berufliche Fortbildung

Berufsklassifikation nach KldB 2010

26322

Statistik

Genealogie