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Fachkraft für Wasserwirtschaft (Ausbildung)


Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Ausführen von fachtechnischen Arbeiten, insbesondere Messen, Zeichnen, Überwachen sowie betriebswirtschaftlichen und verwaltenden Tätigkeiten selbständig und in Kooperation mit Anderen im Innen- und Außendienst, manuelles Arbeiten und Arbeiten mit der Technik der Daten- und Informationsverarbeitung, Kommunikation und Telematik, Beachten der Gesetze des Wasser- und Bodenschutzrechts, des Natur- und Umweltschutzes und der Vorschriften der Wasserwirtschaft, Vermessen von Gelände, Gewässer und Anlagen und Darstellen in Plänen, Durchführen, Auswerten und Darstellen von Wasserstands- und Abflussmessungen, Entnehmen von Proben an Gewässern und Anlagen und Dokumentieren der Proben, Zeichnen, Konstruieren und Berechnen von Plänen für Wasserversorgungs- und Abwasseranlagen sowie zur Gewässerrenaturierung und zum Hochwasser- oder Küstenschutz, Erstellen oder Bearbeiten der Unterlagen für Anzeigen, Genehmigungen und Gewässerbenutzungsverfahren und Mitwirken bei der Durchführung von wasserrechtlichen Verfahren sowie bei der Erstellung von Wasserbewirtschaftungs- und Maßnahmenplänen, Durchführen von örtlichen Ermittlungen und Erstellen von Unterlagen für Festsetzungsverfahren für Wasserschutzgebiete und Feststellungsverfahren für Überschwemmungsgebiete, Abstimmen von wasserwirtschaftlichen Planungen mit anderen Fachplanungen und Trägern öffentlicher Belange, Mitwirken bei Untersuchungen und Sanierung von Boden- und Gewässerverunreinigungen, Vorbereiten von Ausschreibungen für Bauleistungen und Aufstellen von Kostenanschläge, Überwachen der Bauausführung, Erstellen und Prüfen der Aufmaße und Abrechnungen, Überwachen von Wasserschutz- und Überschwemmungsgebieten, Kontrollieren von Wasserversorgungs- und Abwasseranlagen, Gewässerbenutzungen, sowie von Betrieben und Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Fachkräfte für Wasserwirtschaft sind vor allem in Wasserwirtschafts- und Umweltverwaltungen, in Ingenieurbüros sowie in Ver- und Entsorgungsbetrieben beschäftigt.

Hintergrund der Neuordnung (2000)

In der Vergangenheit gab es keine bundeseinheitliche Berufsausbildungsordnung für den Bereich Wasserwirtschaft. Aus der Zeit vor Inkrafttreten des Bundesberufsbildungsgesetzes (BBiG) gab es in Hessen eine Regelung für die Ausbildung zum Kulturbautechniker/zur Kulturbautechnikerin und in Rheinland-Pfalz für die Ausbildung zum Planungstechniker/zur Planungstechnikerin (Novellierungen 1991 bzw. 1993).

Im Frühjahr 1998 kamen Bund, Länder und Sozialpartner überein, eine Anpassung dieser veralteten Ausbildungsregelungen an die technische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung gemäß § 25 BBiG durch bundeseinheitliche Ausbildungsgänge vorzunehmen.

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Rechtsgrundlagen

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Fortbildung / Umschulung

Berufsklassifikation nach KldB 2010

31142

Statistik

Genealogie

Weiterführende Informationen