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Duale Ausbildungsberufe rund ums Wasser

Wasser fließt aus Wasserhahn
© Pixelot – Adobe Stock

Der Internationale Weltwassertag am 22. März macht auf die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage aufmerksam. Entlang des Wasserkreislaufs gibt es im dualen Berufsbildungssystem spannende und vielseitige Ausbildungsberufe mit interessanten Weiterentwicklungsmöglichkeiten.

Damit unser Trinkwasser in vorgegebener Qualität verfügbar ist, bereiten "Fachkräfte für Wasserversorgungstechnik" das Wasser auf. Sie arbeiten in Betrieben der Wasserversorgung und bedienen, überwachen und warten dort die Anlagen zu Wassergewinnung, -aufbereitung und -verteilung. Zu ihren Aufgaben gehören auch die Überwachung der Betriebsabläufe, die Probenentnahme und -auswertung sowie die Verlegung von Rohrleitungen. Die Fachkräfte können sich zum "Wassermeister"/zur "Wassermeisterin" fortbilden.

"Fachkräfte für Rohr-, Kanal- und Industrieservice" betreuen das Rohr- und Kanalnetz, um das Trinkwasser zum Verbraucher und das Abwasser zurück zur Kläranlage leiten. Sie reinigen, prüfen und reparieren die Leitungen und Kanäle. Dazu nutzen sie Spezialfahrzeuge mit High-Tech-Ausrüstung und ferngesteuerte Kanalroboter. Auch hier gibt es eine Meisterfortbildung für Rohr-, Kanal- und Industrieservice.

In der Kläranlage wird das Abwasser gesammelt und aufbereitet. Die "Fachkräfte für Abwassertechnik" überwachen die Abläufe während der Wiederaufbereitung des Wassers und die Funktion der Abwasserkanäle. Außerdem warten und reparieren sie die technische Ausstattung wie Maschinen, Pumpen und Motoren, nehmen Proben und untersuchen diese im Labor. Als Weiterentwicklungsmöglichkeit kann eine Weiterbildung zum "Abwassermeister"/zur "Abwassermeisterin" absolviert werden.  

Der Beruf "Fachkraft für Abwassertechnik" ist einer von mehreren, die im Projekt Berufsbildung 4.0 exemplarisch auf die Auswirkungen der Digitalisierung untersucht wurden. Erste Ergebnisse zeigen, dass die Aufgaben durch den Einsatz digitaler Technologien anspruchsvoller geworden sind.

Die "Wasserbauer/Wasserbauerinnen" sind zuständig für die Unterhaltung der Bundes- und Landeswasserstraßen und des Küstenbereichs. Sie bauen und warten z.B. Uferbefestigungen, Schleusen, Dämme und Deiche. Außerdem kümmern sie sich aber auch um den Betrieb und die Unterhaltung von Talsperren, um den Hochwasserschutz und die Eisabwehr. Der zugehörige Fortbildungsabschluss heißt "Wasserbaumeister/Wasserbaumeisterin".

Die "Fachkräfte für Wasserwirtschaft" planen gemeinsam mit Ingenieuren den Bau von Wasser- und Abwasserleitungen und Anlagen zur Wasserver- und -entsorgung. Neben vielen anderen Aufgaben sind sie an den Festsetzungsverfahren für und der Überwachung von Wasserschutzgebieten beteiligt und kontrollieren Wasserversorgungs- und Abwasseranlagen.

Weitere Informationen zu den einzelnen Aus- und Fortbildungsberufen sind auf dieser Seite verlinkt.