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Medientechnologe Druck/ Medientechnologin Druck (Ausbildung)


Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Herstellen verschiedenartiger Druckprodukte, Selbstständiges Einrichten und Bedienen von Produktionsanlagen zur Herstellung von Druckprodukten, Kontrollieren und Optimieren des Produktionsprozesses entsprechend den Qualitätsstandards und den Vorgaben unter Beachtung ökonomischer und ökologischer Aspekte, Durchführen von Mess- und Prüftätigkeiten im Rahmen der Qualitätssicherung, Übernehmen, Transferieren und Konvertieren von Daten unter Verwendung spezifischer Hard- und Software, Erstellen von Druckformen oder Druckdateien für die Herstellung unterschiedlicher Druckprodukte, Berücksichtigen material- und produktspezifischer Druckweiterverarbeitungstechniken, Warten und Pflegen von Produktionsanlagen, Analysieren, Planen und Dokumentieren konkreter Arbeitsaufgaben und Produktionsabläufe, selbstständig und im Team, Kommunizieren mit vor- und nachgelagerten Bereichen zur Optimierung des Produktionsprozesses.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Medientechnologen Druck und Medientechnologinnen Druck arbeiten in handwerklichen oder industriellen Unternehmen der Druck- und Medienwirtschaft, insbesondere in den Bereichen Digitaldruck, Bogenoffsetdruck, Rollenoffsetdruck, Zeitungsdruck, Verpackungsdruck, Formulardruck, Etikettendruck, Tapetendruck, Flexodruck, Illustrationstiefdruck, Dekortiefdruck und künstlerischer Druck.

Hintergrund der Neuordnung (2011)

Die neue Berufsbezeichnung "Medientechnologe Druck und Medientechnologin Druck" spiegelt die Veränderung der Arbeitswelt in der Branche wider. Arbeitsprozesse werden immer komplexer und stärker automatisiert, die Steuerungs- und Regeltechnik hat in vielen Bereichen der Produktion Einzug gehalten und die Vernetzung von Arbeitsschritten durch den Einsatz digitaler Technologien erfordert von den Facharbeitern ein über ihr Tätigkeitsfeld hinausgehendes Denken und Handeln.
Die Beherrschung maschinentechnischer Abläufe sowie der Prozesssteuerung insbesondere mit Regel- und Steueranlagen, erfordern immer stärker Kompetenzen aus den Bereichen Mechanik, Elektrik, Elektronik, Pneumatik, Elektropneumatik und Hydraulik. Die Vermittlung dieser Inhalte wurde deshalb weiter ausgebaut. In diesem Zusammenhang hat auch die Instandhaltung mehr Gewicht bekommen und gehört nun neben dem Einrichten von Maschinen und Steuern von Prozessen zu den Kernaufgaben. Arbeitsplanung und betriebliche Kommunikation runden das Kompetenzspektrum ab.
Um auf die veränderten Bedürfnisse der Betriebe zu reagieren, wurden die bisherigen Fachrichtungen durch Wahlqualifikationen ersetzt. Das Berufsprofil des Auszubildenden wird nunmehr von der Kombination der Wahlqualifikationen geformt und ermöglicht den Betrieben eine flexiblere Vermittlung verschiedener relevanter Druckverfahren und druckproduktspezifischer Qualifikationen.
Um die berufliche Mobilität der Medientechnologen Druck zu fördern, wurde die Möglichkeit geschaffen, eine Zusatzqualifikation in einer weiteren Druckverfahrenstechnik zu erlangen.

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Rechtsgrundlagen

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Berufliche Fortbildung

Berufsklassifikation nach KldB 2010

23412

Statistik

Genealogie