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Tierpfleger/ Tierpflegerin - FR Forschung und Klinik (Ausbildung)


Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Züchten, Halten und Pflegen u.a. von hygienisch und genetisch definierten Tieren, Auswählen und Anwenden geeigneter Arbeitstechniken, Durchführen von Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Hygienestatus, Mitwirken bei Experimenten, Anwenden von Regeln Guter Laborpraxis, Selbständiges Ausführen der Arbeiten unter Beachtung des Tier-, Arten-, Natur- und Umweltschutzes, der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz und betriebswirtschaftlicher Gegebenheiten, Pflegen und Versorgen von Tieren, Erkennen und Berücksichtigen der Systematik, Anatomie, Physiologie und des Verhaltens von Tieren, Einrichten, Reinigen, Desinfizieren und Instandhalten der Tierunterkünfte, Anlegen von spezifischen Haltungseinrichtungen an, Transportieren von Tieren, Erkennen und Vorbeugen von Krankheiten, Mitwirken bei der Behandlung von Tieren, Kommunizieren mit internen und externen Kunden, Durchführen von Maßnahmen zur Qualitätssicherung.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Tierpfleger/innen der Fachrichtung Forschung und Klinik arbeiten hauptsächlich in Forschungslaboratorien, Universitätskliniken, Hochschulen sowie in Tierkliniken und Tierarztpraxen. Ebenso gibt es in Forschungsabteilungen der Pharmaindustrie geeignete Beschäftigungsmöglichkeiten. Darüber hinaus können sie auch in Betrieben der Versuchstierzucht und -haltung tätig sein.

Hintergrund der Neuordnung (2003)

Seit 1984 gibt es den Tierpfleger/die Tierpflegerin in den Fachrichtungen „Haus- und Versuchstierpflege" und und „Zootierpflege"; durch eine Änderungsverordnung vom 17.6.1999 kommt nunmehr die Fachrichtung „Tierheim- und Pensionstierpflege" hinzu. Die Inhalte der ersten beiden Ausbildungsjahre richten sich für alle drei Fachrichtungen nach der Ausbildungsordnung von 1984; neu sind lediglich die Bestimmungen für das dritte Ausbildungsjahr in der Fachrichtung „Tierheim- und Pensionstierpflege".

Die Ausbildungsordnung ist bis zum 2003 befristet, alle Berufausbildungsverhältnisse, die am 1.7.2003 bestehen, werden nach dieser Verordnung zu Ende geführt. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) ist beauftragt worden, die weitere Entwicklung im Rahmen einer Evaluierung zu begleiten, um die Grundlage für die Erarbeitung einer neuen Ausbildungsordnung zu schaffen.

Der Rahmenlehrplan für den Berufsschulunterricht wurde durch Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25. März 1999 neu gefasst und mit der neuen Ausbildungsverordnung abgestimmt.

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Struktur der Ausbildung

Fachrichtungen

  • Forschung und Klinik
  • Zoo
  • Tierheim und Tierpension

Rechtsgrundlagen

VO Berufsausbildung zum Tierpfleger/ zur Tierpflegerin (PDF, 2 mb)
03.07.2003 (BGBl. I S. 1093) / Ausbildungsdauer 36 Monate

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Berufliche Fortbildung

Berufsklassifikation nach KldB 2010

11582

Statistik

Genealogie