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Konditor/ Konditorin (Ausbildung)


Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Beherrschen der handwerklichen Herstellung von Konditorwaren, Anwenden von Hygiene-, Sicherheits- und Gesundheitsvorschriften und Maßnahmen der Qualitätssicherung, Berücksichtigenvon ernährungsphysiologischen, ökonomischen und umweltbezogenen Gesichtspunkten, Hertellen von feinen Backwaren aus Wiener Masse, Bisquit-, Sand-, Brand-, Makronen-, Lebkuchen- und Röstmasse sowie Blätter-, Mürb-, Hefe- und Lebkuchenteigen, Herstellen von Party-, Salz-, Käse-, Dauergebäcken und diätetischen Konditoreierzeugnissen, Herstellen von Zuckererzeugnissen, Süßspeisen und Speiseeisprodukten, Herstellen von Marzipan-, Schokolade-, Nougaterzeugnissen und Pralinen, Entwerfen und Gestalten von Torten, Schaustücken und Präsentationsformen unterschiedlicher Konditoreierzeugnisse, Zubereiten von kleinen Gerichten unter Verwendung frischer Rohstoffe, Beherrschen der Grundlagen der betrieblichen Kalkulation, Erarbeiten von anlassbezogenen Produktvorschläge, Beraten von Kunden und Verkauf der Produkte.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Ihren Arbeitsplatz haben Konditoren und Konditorinnen vor allem in handwerklich arbeitenden Betrieben, zum Beispiel in Konditoreien, Konditorei/Cafés und Bäckereien. Nicht selten werden sie in der Gastronomie als Patissiers beschäftigt, zum Beispiel in großen Hotel- und Restaurantbetrieben. Ein weiteres Betätigungsfeld bietet sich in gewissem Umfang in den Produktentwicklungsabteilungen von Unternehmen der Süß- und Backwarenindustrie.

Hintergrund der Neuordnung (2003)

Die Auszubildenden lernen, alle Produktionsvorgänge im betrieblichen und Kundenzusammenhang zu planen und durchzuführen.

An neuen Produkten werden "kleine Gerichte aus frischen Rohstoffen" in den Ausbildungsplan übernommen, da mehr und mehr Cafes und Konditoreien entsprechende Nachfrage zu verzeichnen haben und den Cafes hier ein weiterer

Zweig der Geschäftstätigkeit zuwächst

Dem ganzheitlichen Ansatz der Ausbildung entspricht, dass die Auszubildenden sowohl hinter der Theke wie auch vor der Theke am Tisch die Kundschaft bedienen lernen.

Jeder Praktiker kennt die Notwendigkeit konsequenter Hestellungsplanung; Produktfolgen, Maschineneinsatz, Stoffströme, Raumverteilung, Temperaturma-nagement, Personaleinsatz und Ergonomie sind hier nur die wichtigsten Gesichtpunkte; deren planvolle Berücksichtigung soll den Blick für betriebswirtschaftliche Zusammenhänge schärfen.

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Rechtsgrundlagen

VO Berufsausbildung zum Konditor/ zur Konditorin (PDF, 2 mb)
03.06.2003 (BGBl. I S. 790) / Ausbildungsdauer 36 Monate

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Berufliche Fortbildung

Berufsklassifikation nach KldB 2010

29222

Statistik

Genealogie