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Fachlagerist/ Fachlageristin (Ausbildung)


Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Annehmen der Güter, Prüfen der Lieferung anhand der Begleitpapiere, Transportieren und Zuleiten der Güter zum betrieblichen Bestimmungsort, Auspacken und Sortieren der Güter, Anforderungsgerechtes Lagern der Güter nach wirtschaftlichen Grundsätzen unter Beachtung der Lagerordnung, Durchführen von Kontrollen, Kommissionieren und Bestandspflege, Verpacken von Gütern und Sendungen, Zusammenstellen von Gütern zu Ladeeinheiten, Kennzeichnen, Beschriften und Sichern von Sendungen nach gesetzlichen Vorgaben, Verladen und Verstauen von Sendungen im Transportmittel anhand der Begleitpapiere, Anwenden der Verschlussvorschriften, Nutzen und Pflegen von Arbeits- und Fördermitteln, Anwendung betrieblicher Informations- und Kommunikationssysteme sowie arbeitsplatzbezogener Software, Kundenorientiertes Arbeiten und Abstimmen im Team, Beachtung der Grundsätze der Arbeitssicherheit, des Gesundheitsschutzes bei der Arbeit, des Umweltschutzes und der rationellen Energieverwendung, Mitwirken bei qualitätssichernden Maßnahmen.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Fachlageristen / Fachlageristinnen sind in Industrie-, Handels- und Speditionsbetrieben sowie bei weiteren logistischen Dienstleistern tätig. Ihre Arbeitsaufgaben umfassen Tätigkeiten im Rahmen des Güterumschlags und der Güterlagerung.

Hintergrund der Neuordnung (2004)

Mit der Verordnung über die Berufsausbildung zum Fachlageristen/zur Fachlageristin wurden der Erlass über das Berufsbild für den Anlernberuf Handelsfachpacker aus den Jahren 1950/56 sowie weitere Berufsbildungspläne und Prüfungsanforderungen
aufgehoben. Der im Rahmen der vorangegangenen "Evaluierung von Fachkraft für Lagerwirtschaft und Handelsfachpacker" erarbeitete Katalog der Fertigkeiten und Kenntnisse war Grundlage zur Erarbeitung der neuen Ausbildungsordnung. Die neue Verordnung wurde an die Erfordernisse aller Branchen angepasst und die Qualifikationsanforderungen mit denen des Ausbildungsberufes Fachkraft für Lagerlogistik abgestimmt. Bei beiden Berufen gibt es umfangreiche Übereinstimmungen in den operativen Bereichen.
Neue Qualifikationsanforderungen wie das Arbeiten im Team, das kundenorientierte Ausführen von Arbeitsaufträgen und das Anwenden fremdsprachiger Fachausdrücke sind in die Ausbildungsordnung aufgenommen worden. Berücksichtigt wurden ebenfalls fachliche Anforderungen in den Bereichen Qualitätssicherung, Arbeitsorganisation sowie Information und Kommunikation. In der neuen Ausbildungsordnung wird die Handlungsorientierung für alle Ausbildungsbereiche stärker berücksichtigt
Die Struktur der Zwischen- und Abschlussprüfung wurde dem heutigen Standard angepasst. Eine Zwischenprüfung findet nach dem ersten Ausbildungsjahr statt. In der Abschlussprüfung werden im Prüfungsbereich "Praktische Arbeitsaufgaben" ganzheitliche Aufgaben aus verschiedenen Prüfungsgebieten durchgeführt.
Auf Grund der weitreichenden Übereinstimmung der Qualifikationsanforderungen der ersten beiden Ausbildungsjahre kann die Ausbildung des 2-jährigen Ausbildungsberufes Fachlagerist/Fachlageristin nach den Vorschriften für das 3. Ausbildungsjahr des ebenfalls neugeordneten Ausbildungsberufes Fachkraft für Lagerlogistik fortgesetzt werden.

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Rechtsgrundlagen

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Berufliche Fortbildung

Berufsklassifikation nach KldB 2010

51312

Statistik

Genealogie