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Werkfeuerwehrmann/ Werkfeuerwehrfrau (Ausbildung)


Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Werkfeuerwehrmänner und Werkfeuerwehrfrauen führen Maßnahmen zur Brandbekämpfung und Menschenrettung durch leisten Technische Hilfe führen ABC-Einsätze durch führen Rettungs- Sicherungs- und Bergungsarbeiten durch leiten Maßnahmen zur medizinischen Notfallversorgung ein (Rettungssanitäter / Rettungssanitäterin) und fahren Fahrzeuge für die Notfallrettung fahren Feuerwehrfahrzeuge (Fahrerlaubnis Klasse C) bedienen und warten Feuerwehrgeräte arbeiten im vorbeugenden Brandschutz geben der Sicherheit und dem Gesundheits- und Umweltschutz bei ihrer Arbeit einen hohen Stellenwert berücksichtigen betriebsspezifische Besonderheiten insbesondere zur Aufrechterhaltung der Betriebsabläufe und zur Werterhaltung arbeiten team- und prozessorientiert.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Werkfeuerwehrmänner und Werkfeuerwehrfrauen dienen der Gefahrenabwehr und dem vorbeugenden Brandschutz in Betrieben mit erhöhtem Gefährdungspotential, beispielsweise in chemischen Betrieben, an Häfen und Flughäfen, in Kraftwerken, in der Metall- und Elektroindustrie, bei Automobilherstellern, in Gießereien.

Hintergrund der Neuordnung (2015)

Der Beruf Werkfeuerwehrmann /-frau wurde im Jahr 2009 geschaffen und zunächst zeitlich befristet als Erprobungsverordnung erlassen. Nachdem die vom BIBB im Erprobungszeitraum durchgeführte Evaluierung die inhaltliche und zeitliche Ausgestaltung der Ausbildungsordnung in allen wesentlichen Punkten bestätigt hat, ist die Ausbildungsordnung 2015 in Dauerrecht überführt und in diesem Rahmen an aktuelle (Formulierungs)Standards angepasst worden.
Inhaltliche Änderungen betreffen die Anpassung von Prüfungszeiten an die entsprechende Empfehlung des BIBB-Hauptausschuss aus dem Jahr 2013, geringfügige Anpassungen einzelner Lernziele im Ausbildungsrahmenplan, vor allem den handwerklichen Bereich, und eine um 2 Wochen geänderte Verteilung der Zeitrichtwerte zwischen den Bereichen „metalltechnische“ und „ sanitär-, heizungs- und klimatechnische Arbeiten“ für den Feuerwehreinsatz.
Redaktionelle Änderungen betreffen die Gliederung und Systematik des Verordnungstextes, z.B. die Nummerierungen im Ausbildungsberufsbild und die Reihenfolge der Paragraphen. Wenngleich sich das Erscheinungsbild z.T. deutlich verändert, bleiben die Vorschriften in der Sache unverändert.
Neu formuliert wurde im Ausbildungsrahmenplan die gesamte Berufsbildposition „Rettungssanitäter“, um sie an die 2008 überarbeitete Fassung der entsprechenden Empfehlungen des Bund / Länderausschusses „Rettungswesen“ anzupassen.

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Rechtsgrundlagen

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Berufliche Fortbildung

Berufsklassifikation nach KldB 2010

53132

Statistik

Genealogie

Weiterführende Informationen