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"Berufliche Bildung in und nach der Corona-Pandemie“

Virtuelle Hochschultage Berufliche Bildung

22.09.2021

Unter dem Motto "Berufliche Bildung in und nach der Corona-Pandemie“ fanden am 15. September die ersten virtuellen Hochschultage Berufliche Bildung statt. Veranstalter waren die Universität Bamberg, die Arbeitsgemeinschaft Beruflicher Bildung, der Bundesverband für Lehrkräfte der Berufsbildung und das BIBB. Die originären Hochschultage als Präsenzveranstaltung wurden aufgrund der Corona-Pandemie verschoben und finden erst 2023 an der Universität Bamberg statt.

"Berufliche Bildung in und nach der Corona-Pandemie“

Insgesamt nahmen fast 300 Teilnehmende an den Plenumsveranstaltungen und den Arbeitsforen teil. Der Forschungsdirektor des BIBB, Prof. Dr. Hubert Ertl, wies in seiner der abschließenden Podiumsdiskussion auf die vielfältigen Digitalisierungsimpulse im Rahmen der Corona-Pandemie hin.

In den letzten Monaten sind beispielsweise vielfältige Angebote digitaler Berufsorientierung entstanden, etwa neue Angebote im Bereich der Virtual Reality bzw. von 360°-Videos, die Berufe sehr plastisch darstellen. Wichtig ist dabei, dass der Einsatz digitaler Elemente im Rahmen der Berufsorientierung kompetent pädagogisch begleitet werden muss.

Prof. Dr. Hubert Ertl

Die sechs interaktiven Arbeitsforen beschäftigten sich mit einer breiten Themenpalette. Diese reichte von „Weichenstellung für die Weiterbildung“ über „wie kann Distance Learning verstetigt werden?“ bis hin zu „Folgen der Pandemie“ mit einem Impulsvortrag von Dr. Margit Ebbinghaus (BIBB) über die Spuren der Corona-Pandemie in der Betrieblichen Ausbildung.

In dem von Prof. Dr. Michael Heister (BIBB) moderierten Forum „Weiterbildung“ wurde deutlich, dass diese Säule beruflicher Bildung immer mehr an Bedeutung gewinnt. Erste wichtige Impulse sind von der Nationalen Weiterbildungsstrategie ausgegangen, wie Ailen Körfer (BiBB) aufzeigte. Und Dr. Gesa Münchhausen (BIBB) machte in ihren Ausführungen deutlich, dass im Bereich der Datengrundlagen für die (berufliche) Weiterbildung noch viel Entwicklungsbedarf besteht.

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