Mit der neu ins Leben gerufenen Ausbildungskampagne Migration 2025 wollen das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt und die KAUSA-Landesstelle Sachsen-Anhalt erreichen, dass mehr junge Migrantinnen und Migranten eine Ausbildung beginnen.
Nach dem Schulabschluss fällt es vielen Hochschulzugangsberechtigten schwer sich für einen Bildungsweg zu entscheiden. Das Modellvorhaben "VerOnika" bietet diesen jungen Menschen authentische Einblicke in ein Hochschulstudium und zugleich in eine berufliche Ausbildung.
Neue „Beratungsstelle Migrationsökonomie“ in Essen
Die KAUSA-Landesstelle Nordrhein-Westfalen hat bei der Entstehung der neuen Beratungsstelle mitgewirkt. Das Ziel der KAUSA-Landesstelle, mehr migrantengeführte Unternehmen für die duale Ausbildung zu gewinnen, wird nun auf lokaler Ebene verankert.
Die KAUSA-Landesstelle Sachsen-Anhalt hat ausbildungsinteressierten Jugendlichen durch die Regionalen Berufetage die Möglichkeit gegeben, unterschiedliche Betriebe kennenzulernen. KAUSA-Projektkoordinator Thomas Groß berichtet in einem Interview darüber und gibt Tipps zur Organisation.
Reflexionsgespräche stärken Berufswahlkompetenz junger Menschen
Reflexionsgespräche sind eine gute Möglichkeit, junge Menschen auf die Berufsfeld-Erprobung vorzubereiten. Schleswig-Holstein hat dieses innovative Instrument daher erprobt. Eine Begleitstudie zeigt, dass Schülerinnen und Schüler dadurch neue Impulse für die Beruflichen Orientierung erhalten.
Die KAUSA-Landesstelle Sachsen-Anhalt koordiniert landesweit, um Auszubildende mit Migrationshintergrund zu unterstützen. Sie nutzen das Angebot des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge: die AZUBI-BSK. Ziel ist es, die jungen Menschen zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss zu führen.
Berufliche Integration von ukrainischen Geflüchteten
"In den vergangenen zwei Jahren haben wir uns besonders um Flüchtlinge aus der Ukraine gekümmert", sagt Karyna Neugebauer, die Kurse zur Beruflichen Orientierung für Zugewanderte (BOF) bei der HWK Schwerin durchführt. Sechs von zehn Teilnehmenden wurden nach dem Kurs in eine Ausbildung vermittelt.
Wie Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Lernbehinderung gelingen kann
Eike Thiesen, langjährige Mitarbeiterin beim Integrationsfachdienst (IFD) Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein, berichtet, wie der Übergang von der Schule in den Beruf für Jugendliche mit Behinderungen gelingen kann und welche Branchen besonders offen für deren Ausbildung sind.
Ausbildungsberatung für Eltern über Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat
Das Projekte „KAUSA-Transfer Elternarbeit @OST“ möchte eine erfolgreiche Beratungsstruktur für Eltern mit Flucht- und Migrationshintergrund etablieren. Ein Instrumentenkoffer zur Elternarbeit, erreicht neue Multiplikatoren: die Mitglieder kommunaler Ausländer-, Integrations- und Migrationsbeiräte.
Unterstützung von Geflüchteten aus der Ukraine durch BOF und KAUSA-Projekte
Der Erfahrungsaustausch von Projektträgern am 27. März 2023 hat gezeigt, dass das Programm „Berufliche Orientierung für Zugewanderte (BOF)“ und KAUSA-Projekte schnell Angebote für Ge-flüchtete aus der Ukraine entwickelt haben.
Schulverweigerer und Frauen mit Migrationshintergrund für Ausbildung gewinnen
Geflüchteten und Zugewanderten eröffnet das Programm „Berufliche Orientierung für Zugewanderte (BOF)“ den Weg in eine Berufsausbildung. Wie dies besonders gut gelingt und verschiedene Zielgruppen angesprochen werden können, zeigte das Online-Seminar für BOF-Träger am 15. März 2023.
JOBWALK – Ausbildungsberufe in der Stadt spielerisch erkunden
Welche Ausbildungsbetriebe es in ihrer Stadt gibt und wie vielseitig eine duale Ausbildung ist, können Jugendliche bei einem JOBWALK selbst erkunden. Wo es lang geht, zeigt eine interaktive App auf dem Smartphone an. Die Idee hat das BildungsWerk in Kreuzberg GmbH in der Bundeshauptstadt umgesetzt.
JUMP! – fit in die Zukunft mit Ausbildung und Sport
In seinen eintägigen Veranstaltungen kombiniert JUMP! das Thema Ausbildung mit Sport. Junge Menschen können neue Sportarten ausprobieren und Sportvereine vor Ort kennenlernen. Zudem erhalten sie Informationen zu dem Berufseinstieg, dualer Ausbildung, Praktika und Bewerbung.
In der Broschüre können sich Eltern in ihrer Muttersprache über Chancen und Möglichkeiten einer dualen Ausbildung informieren. Der Elternratgeber wird nun auch in Ukrainische angeboten sowie in 17 weiteren Sprachen. Aktualisiert und nachgedruckt ist die deutsche, polnische und russische Version.
KAUSA-Landesstelle Hamburg gewinnt Eltern für duale Ausbildung
Eltern spielen eine entscheidende Rolle bei der Beruflichen Orientierung. Mit zahlreichen Kooperationspartnern informiert die KAUSA-Landesstelle Hamburg Mütter und Väter mit Migrationshintergrund über die duale Ausbildung. Als neues Format hat sich der zweisprachige digitale Elternabend bewährt.
Mit ihren Berichten motivieren KAUSA-Botschafterinnen und -Botschafter andere Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund, eine Ausbildung zu wagen und durchzuhalten. Damit unterstützen sie die Arbeit der KAUSA-Landesstelle Rheinland-Pfalz.
Neue KAUSA-Projekte transferieren bewährte Angebote
Unternehmen und junge Menschen mit Migrationshintergrund für die duale Ausbildung zu gewinnen, ist Ziel von KAUSA. Bewährte Formate und Maßnahmen von abgeschlossenen KAUSA-Projekten sollen nachhaltig verankert werden. Dazu fördert das BMBF ab 2022 KAUSA-Transfer-Projekte.
Die KAUSA-Landesstelle Thüringen hat mit dem Erfurter Ausländerbeirat herausragende Unternehmerinnen und Unternehmen mit Migrationshintergrund geehrt. Die Auszeichnung „Unternehmen mit Kultur“ wurde bereits zum vierten Mal verliehen.
Online-Tagung der KAUSA-Projekte: Netzwerke helfen auch in Corona-Pandemie
Dank guter Netzwerke konnten die KAUSA-Projekte trotz Corona-Pandemie erfolgreich Betriebe und Jugendliche mit Migrationshintergrund auf dem Weg zur Ausbildung unterstützen. Arbeit im Netzwerk war daher ein Kernthema bei dem Austausch der Projekte.
Jungen Menschen bei Studienzweifeln oder einem Studienabbruch Optionen für den beruflichen oder akademischen Weg aufzeigen – dabei hilft das Beratungsnetzwerk Queraufstieg ab 2021 länderübergreifend mit einem Zusammenschluss von Netzwerkpartnern.
Bildungsministerium fördert Transfer der Arbeit der KAUSA-Servicestellen
Die Ergebnisse der erfolgreichen Arbeit der KAUSA-Servicestellen sollen nachhaltig gesichert werden. Eine neue Förderrichtlinie ermöglicht den überregionalen oder zielgruppenübergreifenden Transfer entwickelter Konzepte, Maßnahmen und Instrumente.