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Bildungsprämie

Eine Gruppe von Lernenden mit Dozent vor Flipchart

Seit Dezember 2008 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit der Bildungsprämie individuelle berufsbezogene Weiterbildung. Kofinanziert wird das Bundesprogramm durch den Europäischen Sozialfonds (ESF).

Die Bildungsprämie besteht aus zwei Komponenten, dem Prämiengutschein und dem Spargutschein, die auch miteinander kombiniert werden können.

Mit dem Prämiengutschein übernimmt der Staat die Hälfte der Kosten einer Weiterbildung, maximal 500 Euro. Interessierte müssen mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sein und dürfen über ein zu versteuerndes Einkommen von höchsten 20.000 Euro (40.000 Euro bei gemeinsamer Veranlagung) verfügen.

Der Spargutschein erlaubt es, ein nach dem Vermögensbildungsgesetz angespartes Guthaben für eine Weiterbildung zu verwenden ohne den Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage zu verlieren.

Mit der Bildungsprämie will das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Weiterbildungsbeteiligung von Erwerbstätigen, die sich bisher aus finanziellen Gründen nicht an Weiterbildungsaktivitäten beteiligt haben, stärken.

Kernaufgabe der Programmstelle Bildungsprämie im BIBB, die im Arbeitsbereich 4.2 "Innovative Weiterbildung, Durchlässigkeit, Modellversuche" angesiedelt ist, ist die fachliche Unterstützung und Beratung des Bundesministeriums bei der Umsetzung des Programms und im Hinblick auf eine Konzeption zur Fortführung der Förderung. Eine enge Zusammenarbeit und regelmäßige Abstimmung mit den anderen Programmbeteiligten sowie die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Programms durch die Programmstelle schaffen dafür die Grundlage.