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Informationen zu Aus- und Fortbildungsberufen

Verfahrenstechnologe Metall/ Verfahrenstechnologin Metall - FR Eisen- und Stahlmetallurgie, - FR Nichteisenmetallurgie (Ausbildung)

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Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Urformen von Werkstoffen aus Rohstoffen und Recyclingmaterialien in Produktionsanlagen, Steuern und Regeln von Produktionsprozessen, Einrichten von Handhabungs- und Materialflusssystemen, Überwachen und Optimieren von Prozessabläufen, Durchführen von prozessbegleitenden Prüfungen, Anwenden von Standard- und Produktionssoftware zur Auftragsbearbeitung, Durchführen von metallurgischen Prozessen, Arbeiten im Team (auch international), Erkennen und Beseitigen von Störungen im Produktionsablauf, Anwenden von Wärmebehandlungsverfahren, Beeinflussen von chemischen Vorgängen, Prüfen von Werkstoffen und Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen, Instandhalten von Produktionssystemen und Anlagen, Aufbereiten und Lagern von Einsatzstoffen, Handhaben von Werk- und Hilfsstoffen, Umweltgerechtes Recyceln und Entsorgen von Hilfs- und Betriebsstoffen, Handhaben und Warten von Arbeits- und Betriebsmitteln, Herstellen von Bauteilen und Baugruppen, Anwenden von Steuerungs- und Regelungstechnik, Organisieren und Durchführen logistischer Prozesse.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Verfahrenstechnologinnen Metall und Verfahrenstechnologen Metall - Fachrichtung Nichteisenmetallurgie arbeiten in der Hüttenindustrie, zum Beispiel in Schmelzkesseln, Elektrolysen und an Schwebeschmelzanlagen in Bereichen der Nichteisenmetallurgie (z.B. in der Blei-, Aluminium- oder Kupfererzeugung).

Hintergrund der Neuordnung (2017)

Die Modernisierung der Berufsausbildung in der Hütten- und Halbzeugindustrie war erforderlich, um die Verordnung im Hinblick auf die inhaltlichen und technischen Entwicklungen in der fachlichen Praxis anzupassen. Bislang wurde die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker und zur Verfahrensmechanikerin auf Grundlage der Verordnung aus dem Jahr 1997 durchgeführt.
Eine Überarbeitung der Verordnung war mit Blick auf die Entwicklungen in der fachlichen Praxis sowohl in Bezug auf die Struktur der Verordnung als auch hinsichtlich der Ausbildungsinhalte notwendig. Eine inhaltliche Anpassung der Ausbildung war aufgrund von Anforderungen durch Leitsysteme, prozessbegleitende Systeme, Digitalisierung und Industrie 4.0 sowie integrierte Managementsysteme notwendig. Des Weiteren beinhaltete die Verordnung Ausbildungsinhalte, die in den Betrieben kaum noch vorkommen.

Es wurden 4 Fachrichtungen eingerichtet:

Eisen- und Stahlmetallurgie
Stahlumformung
Nichteisenmetallurgie
Nichteisenmetallumformung

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Struktur der Ausbildung

Rechtsgrundlagen

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Fortbildung / Umschulung

Berufsklassifikation nach KldB 2010

24112

Statistik

Genealogie

Weiterführende Informationen

Zusatzmaterialien