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Industriemechaniker/ Industriemechanikerin (Ausbildung)


Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Organisieren und Kontrollieren von Fertigungs- oder Herstellungsabläufen, Herstellen von Bauteilen und Baugruppen und Montieren zu technischen Systemen, Feststellen und Dokumentieren von Fehlern und deren Ursachen in technischen Systemen, Instandsetzen von technischen Systemen, Umrüsten von Maschinen und Systemen, Durchführen von Wartungen und Inspektionen, Auswählen von Prüfverfahren und Prüfmitteln, Übergeben von technischen Systemen und Produkten an die Kunden und Einweisen in die Anlage, Sicherstellen der Betriebsfähigkeit von technischen Systemen, Überprüfen und Erweitern von elektrotechnischen Komponenten der Steuerungstechnik, Berücksichtigen von Geschäftsprozessen und Anwenden von Qualitätsmanagement, Selbständiges Ausüben der Tätigkeiten unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen, Abstimmen der Arbeit mit vor- und nachgelagerten Bereichen, Einrichten von Arbeitsplätzen, situationsgerechtes Kommunizieren mit internen und externen Kunden, Arbeiten im Team, Kontrollieren und Dokumentieren von Instandhaltungs- und Montagearbeiten unter Berücksichtung der betrieblichen Qualitätsmanagementsysteme.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Industriemechaniker / Industriemechanikerinnen sind in der Herstellung, Instandhaltung und Überwachung von technischen Systemen eingesetzt. Sie sind tätig in der Einrichtung, Umrüstung und Inbetriebnahme von Produktionsanlagen. Typische Einsatzgebiete sind Instandhaltung, Maschinen- und Anlagenbau, Produktionstechnik und Feingerätebau.

Hintergrund der Neuordnung (2007)

Die Überführung der Erprobungsverordnung der Metallberufe in eine reguläre Verordnung ergibt folgende Änderungen:
- Die Prüfungsstrukturen einschließlich gestreckter Abschlussprüfung bleiben bestehen.
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Die Prüfungszeit wird im Teil 1 (komplexe Arbeitsaufgabe) von höchstens 10 auf höchstens 8 Stunden reduziert; die schriftlichen Aufgaben werden von höchstens 120 min auf höchstens 90 min reduziert.
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Die Prüfungszeit wird im Teil 2 (Variante Betrieblicher Auftrag) je nach Beruf um durchschnittlich 3 Stunden gürzt.
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Die Prüfungszeit wird im Teil 2 (Variante praktische Aufgabe) von 18 auf 14 Stunden gekürzt. Die gesondert ausgewiesene Durchführungszeit wird von 7 auf 6 Stunden gekürzt.
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Bei den schriftlich zu prüfenden Prüfungsbereichen in Teil 2 gibt es keine Ändegen.
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Die Ausbildungsrahmenpläne und Rahmenlehrpläne bleiben unverändt.


In beiden Fällen muss der Prüfling durch das dazugehörige Fachgespräch prozessrelevante Kompetenzen in Bezug zur Durchführung der praktischen Aufgabe nachweisen.
Anstatt der ehemals fachsystematisch gegliederten schriftlichen Prüfung soll der Prüfling nun anwendungsbezogene, fachübergreifende Problemstellungen bearbeiten. Im Prüfungsbereich Auftrags und Funktionsanalyse soll er zeigen, dass er technische Systeme analysieren und im Prüfungsbereich Fertigungstechnik die Herstellung technischer Systeme planen kann. Auch im Rahmenlehrplan für den Berufsschulunterricht wurde die Fächersystematik zugunsten handlungsorientierter Lernfelder aufgegeben.

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Rechtsgrundlagen

VO Berufsausbildung in den industriellen Metallberufen (PDF, 26 mb)
23.07.2007 (BGBl. I S. 1599) / überführt in Dauerrecht / Ausbildungsdauer 42 Monate

Erste VO zur Änderung (PDF, 333 kb)
01.03.2011 (BGBl. I S. 326)

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Berufliche Fortbildung

Berufsklassifikation nach KldB 2010

25102

Statistik

Genealogie

Weiterführende Informationen