X

Sie verwenden einen veralteten Browser, mit dem nicht alle Inhalte des Internetauftritts www.bibb.de korrekt wiedergegeben werden können. Um unsere Seiten in Aussehen und Funktion in vollem Umfang nutzen zu können, empfehlen wir Ihnen, einen neueren Browser zu installieren.

Werkzeugmechaniker/ Werkzeugmechanikerin (Ausbildung)


Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Fertigen von Einzelteilen aus unterschiedlichen Werkstoffen mit Werkzeugen und Maschinen, Programmieren und Bedienen von Maschinen mit numerischer Steuerung, Stellen insbesondere von Spritzguss-, Press- und Prägeformen sowie Stanz- und Umformwerkzeugen, Erstellen von Vorrichtungen und Betriebsmitteln zur Unterstützung bzw. zum Aufbau von industriellen Fertigungseinrichtungen, Fügen von Bauteilen und Baugruppen zu Werkzeugen, Instrumenten, Vorrichtungen oder Formen, Herstellen von Formflächen mit Feinbearbeitungsverfahren, Durchführen von Instandhaltungsmaßnahmen, Prüfen und Optimieren der Funktionen und Abläufe hinsichtlich Quantität und Qualität, Anwenden von technischen Unterlagen und Nutzen der Informations- und Kommunikationssysteme auch in englischer Sprache, Planen und Steuern der Arbeitsabläufe, Arbeiten im Team, Kontrollieren, Beurteilen und Dokumentieren der Arbeitsergebnisse und Anwenden von Qualitätssichrungsmethoden.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Werkzeugmechaniker/Werkzeugmechanikerinnen arbeiten vorwiegend in Industriebetrieben in den Einsatzgebieten Formentechnik, Instrumententechnik, Stanztechnik oder Vorrichtungstechnik. Sie sind insbesondere in der industriellen Serienfertigung von Produkten aus Kunststoffen und Metallen tätig, sowie in der Herstellung von Instrumenten für die operative Medizintechnik.

Hintergrund der Neuordnung (2007)

Die Überführung der Erprobungsverordnung der Metallberufe in eine reguläre Verordnung ergab folgende Änderungen:
Die Prüfungsstrukturen einschließlich gestreckter Abschlussprüfung blieben bestehen. 
Die Prüfungszeit wurde im Teil 1 (komplexe Arbeitsaufgabe) von höchstens 10 auf höchstens 8 Stunden reduziert; die schriftlichen Aufgaben wurden von höchstens 120 min auf höchstens 90 min reduziert. 
Die Prüfungszeit wurde im Teil 2 (Variante Betrieblicher Auftrag) je nach Beruf um durchschnittlich 3 Stunden gekürzt 
Die Prüfungszeit wurde im Teil 2 (Variante praktische Aufgabe) von 18 auf 14 Stunden gekürzt. Die gesondert ausgewiesene Durchführungszeit wurde von 7 auf 6 Stunden gekürzt. 
Bei den schriftlich zu prüfenden Prüfungsbereichen in Teil 2 gibt es keine Änderungen. 
Die Ausbildungsrahmenpläne und Rahmenlehrpläne bleiben unverändert.

vollständigen Text anzeigen langen Text ausblenden

Rechtsgrundlagen

VO Berufsausbildung in den industriellen Metallberufen (PDF, 26 mb)
23.07.2007 (BGBl. I S. 1599) / überführt in Dauerrecht / Ausbildungsdauer 42 Monate

Erste VO zur Änderung (PDF, 333 kb)
01.03.2011 (BGBl. I S. 326)

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Berufliche Fortbildung

Berufsklassifikation nach KldB 2010

24522

Statistik

Genealogie

Weiterführende Informationen