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Industriekaufmann/ Industriekauffrau (Ausbildung)


Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Verkaufen der Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens, Betreiben von Marketingaktivitäten von der Analyse der Marktpotenziale bis zum Kundenservice, Beraten und Betreuen der Kunden, Ermitteln des Bedarfs an Produkten und Dienstleistungen, Einkaufen von Materialien, Produktionsmitteln und Dienstleistungen und Disponieren für die Leistungserstellung oder den Vertrieb, Unterstützen des Prozesses der Auftragserledigung, z.B. in der Leistungserstellung und der Logistik, Bearbeiten von betriebswirtschaftlichen Themen in allen Funktionen des Betriebes (Finanzierung, Investitionen, Rentabilität, Kostenplanung, -analyse und -verfolgung usw.), Bearbeiten der Geschäftsvorgänge des Rechnungswesens, Auswerten von Kennzahlen und Statistiken für die Erfolgskontrolle und zur Steuerung betrieblicher Prozesse, Anwenden von Methoden und Instrumenten zur Personalbeschaffung und zur Personalauswahl, Planen des Personaleinsatzes und Bearbeiten von Aufgaben der Personalverwaltung, Planen und Organisieren der Arbeitsprozesse, Nutzen von fremdsprachlichen Unterlagen; Korrespondieren und Kommunizieren in typischen Situationen mit Kunden in einer Fremdsprache, Arbeiten im Team und in Projekten im Rahmen von Geschäftsprozessen unter Verwendung aktueller Informations-, Kommunikations- und Medientechniken, Fähigkeiten zur Kommunikation, Kooperation, Moderation, Präsentation, Problemlösung und Entscheidung.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Industriekaufleute arbeiten in verschiedenen industriellen Wirtschaftszweigen, Branchen und Betrieben und Einsatzgebieten, z.B. in den Bereichen der Material-, Produktions- und Absatzwirtschaft oder im Bereich Personal- und Rechnungswesen.

Hintergrund der Neuordnung (2002)

Die Aufgabenstellungen der Industriekaufleute erfordern heute in ihren Arbeitsfeldern ein geschäftsprozessorientiertes Handeln. Während der gesamten Ausbildung werden deshalb in Verbindung mit den Fachqualifikationen auch arbeitfeldübergreifende Qualifikationen vermittelt. Dazu gehören u. a Qualifikationen in der Anwendung von Informations- und Telekommunikationssystemen, Fremdsprachen sowie Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Innovation.

Leitbild ist nicht mehr der abwicklungsorientierte Sachbearbeiter in klassischen kaufmännischen Funktionsbereichen, sondern der kundenorientierte Sachbearbeiter, der team-, prozess- und projektorientiert unter Verwendung aktueller Informations-, Kommunikations- und Medientechniken an der Erstellung kundengerechter Problemlösungen arbeitet.

In Einsatzgebieten sollen über Fachaufgaben die bis dahin erworbenen Qualifikationen durch die selbstständige Verknüpfung von Teilprozessen vertieft und erweitert werden.

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Rechtsgrundlagen

VO Berufsausbildung zum Industriekaufmann/ zur Industriekauffrau (PDF, 2 mb)
23.07.2002 (BGBl. I S. 2764) / Ausbildungsdauer 36 Monate

Änderung (PDF, 339 kb)
20.07.2007 (BGBl. I S. 1518)

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Berufsklassifikation nach KldB 2010

71302

Statistik

Genealogie