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Bankkaufmann/ Bankkauffrau (Ausbildung)


Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Beraten von Kunden über Nutzungsmöglichkeiten von Konten und Wahl der Kontoart, Beraten von Kunden über verschiedene Zahlungsverkehrsarten inklusive Electronic-Banking-Produkte, Bearbeiten von Kundenaufträgen im Rahmen der Kontoführung, Abwicklung des nationalen und internationalen Zahlungsverkehrs für Kunden, Beschreiben der Strukturen des internationalen Bankgeschäftes, Beratung über und Vertrieb von Geldanlageprodukten, Versicherungsprodukten und Bausparpro-dukten, Bearbeiten von Wertpapierorders, Einordnen besonderer Finanzinstrumente, Informieren über steuerliche Auswirkungen bei Anlagen, Mitwirken bei der Bearbeitung von Nachlässen, Beraten von Kunden über Finanzierungsmöglichkeiten, Mitwirken bei der Bearbeitung von Krediten, Einschätzen von Kreditrisiken, Beurteilen von Sicherheiten und Mitwirken bei der Bearbeitung von Sicherungsvereinbarungen, Anwenden von Instrumenten des betrieblichen Rechnungswesens und Controlling, Beurteilen der Kosten und Erlöse einer Kundenbeziehung, Anwenden von Informations- und Kommunikationssystemen, Anwenden von Techniken der Problemlösung sowie der Entscheidungsfindung, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit im Verhältnis zu Kunden, Vorgesetzten und Mitarbei-tern.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Bankkaufleute sind in den wesentlichen Geschäftsbereichen der Kreditinstitute tätig. Auch bei Bausparkassen, Versicherungsgesellschaften, Kreditkartengesellschaften, Kapitalanlagegesellschaften, Wirtschaftsberatungsfirmen, Unternehmen für Vermögens- und Anlageberatung und Unternehmen der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft finden sie Beschäftigungsmöglichkeiten.

Hintergrund der Neuordnung (1997)

Die Neuordnung greift das neue Leitbild der Bankmitarbeiter/-innen auf und stellt kunden- und marktorientiertes Denken und Handeln ins Zentrum der Ausbildung. Sozial-, Methoden- und personenbezogene Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Denken in Zusammenhängen, Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit, Problemlösungsfähigkeit, Kreativität und Flexibilität sowie nicht zuletzt Bereitschaft und Fähigkeit zum Lernen sind daher neben der Fachkompetenz gezielt zu vermitteln bzw. zu fördern, um berufliche Handlungskompetenz als Ziel der Ausbildung zu erreichen.
Die Frage, ob dem Generalisten oder dem Spezialisten die Zukunft gehört, wurde für die Ausbildung eindeutig zugunsten des Generalisten beantwortet, während die Spezialisierung im Rahmen der Fortbildung einsetzen kann.

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Rechtsgrundlagen

VO Berufsausbildung zum Bankkaufmann/ zur Bankkauffrau (PDF, 710 kb)
30.12.1997 (BGBl. I S. 51) / Ausbildungsdauer 36 Monate

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Fortbildung / Umschulung

Berufsklassifikation nach KldB 2010

72112

Statistik

Genealogie