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Hauswirtschafter/ Hauswirtschafterin (Ausbildung)


Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Organisation, Umsetzung und Steuerung von hauswirtschaftlichen Versorgungsleistungen wie Speisenzubereitung und Service, Reinigen und Pflegen von Räumen, Gestalten von Räumen und des Wohnumfeldes, Reinigen und Pflegen von Textilien, Organisation, Umsetzung und Steuerung hauswirtschaftlicher Arbeitsbereiche unter Berücksichtigung ökonomischer und ökologischer Aspekte, Organisation, Umsetzung und Steuerung hauswirtschaftlicher Betreuungsleistungen wie Motivation und Beschäftigung von Menschen in verschiedenen Lebensabschnitten und Situationen sowie Hilfe bei Alltagsverrichtungen, Erzeugung und Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen, Selbständiges und kundenorientiertes Arbeiten unter Berücksichtigung von Arbeitsorganisation und –schutz, Hygienestandards, Ökonomie und Ökologie sowie Qualitätssicherung.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Hauswirtschafter/innen arbeiten in hauswirtschaftlichen Betrieben wie Kantinen oder Großküchen, im hauswirtschaftlichen Bereich von Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Heimen sowie in Privatwohnungen.

Hintergrund der Neuordnung (1999)

Die Schwerpunktbildung der Ausbildungsordnung von 1979 in „Hauswirtschaft im städtischen Bereich" und „Hauswirtschaft im ländlichen Bereich" ist mit der Neuordnung von 1999 entfallen. Betriebsspezifische Besonderheiten werden in den Fachaufgaben im jeweiligen Einsatzgebiet berücksichtigt.

Neben klassische hauswirtschaftliche Versorgungsleistungen treten zunehmend personenorientierte Betreuungsaufgaben. Entsprechend dem neuen Leitbild in der Hauswirtschaft nehmen personenbezogene Dienstleistungen und Kundenorientierung einen hohen Stellenwert ein. Dementsprechend werden den Auszubildenden Fertigkeiten und Kenntnisse zu Kommunikationstechniken, zum Arbeiten im Team und zur Lösung von Problemen und zum eigenverantwortlichem Handeln vermittelt. Um Personen oder Personengruppen in unterschiedlichen Lebenssituationen und Lebensabschnitten zu betreuen, sind u.a. Kreativität und Flexibilität notwendig. Damit der berufliche Alltag bewältigt werden kann, ist der Erwerb von Handlungskompetenz erklärtes Ausbildungsziel, d.h. Fachkompetenz wird ergänzt durch Methoden- und Sozialkompetenz.

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Rechtsgrundlagen

Änderung (PDF, 10 mb)
20.07.2000 (BGBl. I S. 1045)

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Fortbildung / Umschulung

Berufsklassifikation nach KldB 2010

83212

Statistik

Genealogie