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Brauer und Mälzer/ Brauerin und Mälzerin (Ausbildung)


Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Herstellen von Malz und Brauen von Bier, Herstellen von Biermischgetränken und alkoholfreien Getränken, Steuern und Regeln von verfahrenstechnologischen Prozessen, Bedienen und Warten von Anlagen und Maschinen zur Produktion und Abfüllung von Getränken, Beurteilen, Behandeln und Lagern von Roh- und Hilfsstoffen, Züchten und Vermehren von Hefen und Durchführen mikrobiologischer Untersuchungen, Durchführen von sensorischen Prüfungen und chemisch-technischer Analysen, Durchführen von Maßnahmen zur Personal-, Produkt- und Betriebshygiene, Verpacken, Lagern und Verladen von Getränken, Inbetriebnahme von Getränkeschankanlagen, Durchführen von Gefährdungsbeurteilungen und Unterweisung von Betreibern, Anwenden von qualitätssichernden Maßnahmen, Präsentieren von Produkten, Ausschank von Getränken und Beratung von Kunden, Durchführen ihrer Arbeiten selbständig oder im Team unter Beachtung des Umweltschutzes, der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes, Planen ihrer Arbeit, Kontrollieren, Bewerten und Dokumentieren ihrer Arbeitsergebnisse, Anwenden von Kommunikations- und Informationstechniken unter Einsatz fremdsprachlicher Fachbegriffe.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Brauer und Mälzer / Brauerinnen und Mälzerinnen arbeiten in Brauereien, Mälzereien und Herstellungsbetrieben alkoholfreier Getränke.

Hintergrund der Neuordnung (2007)

In Deutschland reicht die Spanne an Brauereien von großen, internationalen Braukonzernen über mittelständige Brauereien bis hin zu kleinen Gasthausbrauereien. Über 1200 Brauereien schaffen dabei eine einzigartige Bierlandschaft mit über 5000 verschiedenen Biersorten. Diesen betrieblichen Strukturen muss Rechnung getragen werden. Die Ausbildung umfasst daher sowohl die klassischen handwerklichen Ausbildungsinhalte, aber auch die moderne Prozesstechnik sowie wirtschafts- und marktpolitische Aspekte.
Neue Bereiche wie Warten, Steuern und Regeln sowie die Herstellung von alkoholfreien Erfrischungsgetränken und Biermischgetränken wurden ebenso mit in die Ausbildungsverordnung aufgenommen wie das Planen von Arbeitsabläufen, die Teamorientierung und das Anwenden qualitätssichernder Maßnahmen. Besonderer Wert wurde auf den Aufbau und das Betreiben sowie der Gefährdungsbeurteilung von Getränkeschankanlagen gelegt.
Auch die Zwischen- und Abschlussprüfung wurden neu gestaltet, so dass hier der Prüfling wieder verstärkt seine praktischen Fähigkeiten unter Beweis stellen kann. Da ein Eingriff in den laufenden Prozess eines Betriebes während einer Prüfung nur schwer darstellbar ist, ist es auch möglich, Prüfungsaufgaben in Form einer Simulation durchzuführen.
Sollten aufgrund betrieblicher Besonderheiten Teilgebiete der Ausbildung (Herstellung von Malz, Herstellung von alkoholfreien Erfrischungsgetränken und Biermischgetränken) im Ausbildungsbetrieb nicht vermittelt werden können, so sind durch geeignete Maßnahmen diese Ausbildungsinhalte anderenorts, in der Regel in anderen Betrieben, sicherzustellen.

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Rechtsgrundlagen

VO Berufsausbildung zum Brauer und Mälzer/ zur Brauerin und Mälzerin (PDF, 3 mb)
22.02.2007 (BGBl. I S. 186) / Ausbildungsdauer 36 Monate

Berichtigung (PDF, 338 kb)
21.06.2007 (BGBl. I S. 1202)

Rahmenlehrplan

Berufliche Fortbildung

Berufsklassifikation nach KldB 2010

29112

Statistik

Genealogie