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Mechatroniker/ Mechatronikerin (Ausbildung)


Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Planen und Steuern von Arbeitsabläufen,, Bearbeiten mechanischer Teile, Zusammenbauen von Baugruppen und Komponenten zu mechatronischen Systemen,, Installieren elektrischer Baugruppen und Komponenten,, Messen und Prüfen elektrischer Größen,, Installieren und Testen von Hard- und Softwarekomponenten,, Aufbauen und Prüfen von Steuerungen,, Programmieren mechatronischer Systeme,, Zusammenbauen von Baugruppen und Komponenten zu Maschinen und Systemen,, Montieren und Demontieren von Maschinen, Systemen und Anlagen, Transportieren und Sichern,, Prüfen und Einstellen von Funktionen an mechatronischen Systemen,, Inbetriebnehmen und Bedienen mechatronischer Systeme,, Instandhalten mechatronischer Systeme,, Übergeben von Anlagen, Einweisen der Nutzer in die Bedienung und Erbringen von Serviceleistungen,, Arbeiten auch mit englischsprachigen Unterlagen und Kommunizieren auch in englischer Sprache

Berufliche Tätigkeitsfelder

Mechatroniker/innen arbeiten in der Montage und Instandhaltung von mechatronischen Komponenten und Systemen bei den Herstellern im Anlagen- und Maschinenbau, bei den Betreibern der Systeme sowie in Servicebereichen und bei Dienstleistern in den verschiedensten Branchen und Wirtschaftszweigen. Mechatroniker/innen sind im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften Elektrofachkräfte.

Hintergrund der Neuordnung (2011)

Die 1998 in Kraft gesetzte Ausbildungsordnung wurde auf Initiative der Sozialpartner und mit Wirkung vom 01.08.2011 novelliert. Sie gilt für alle ab diesem Tag beginnenden einschlägigen Ausbildungsverhältnisse.
Geändert wurden ausschließlich die Prüfungsregelungen. In Anlehnung an die industriellen Metall- und Elektroberufe von 2007 wurden die gestreckte Abschlussprüfung und das Variantenmodell (Wahloption zwischen Betrieblichem Auftrag und praktischer Aufgabe) eingeführt. Die Bearbeitungszeit für den betrieblichen Auftrag wurde in diesem Rahmen auf 20 Stunden verkürzt. Der Betriebliche Auftrag bzw. die praktische Aufgabe machen jetzt nur noch 30% der Prüfungsleistung aus.
Der Rahmenlehrplan für die berufsschulische Ausbildung bleibt unverändert.
In Vorbereitung der Neuordnung wurde vom BIBB dazu eine Kurzexpertise erstellt, die insbesondere die Ausbilder- und Prüfersicht auf betrieblichen Auftrag und gestreckte Prüfung untersucht hat.
Die vom BMBF (2001) herausgegebene Umsetzungshilfe behält, was die Beantragung und Durchführung des betrieblichen Auftrags angeht, weiterhin ihre Gültigkeit und wird, nicht zuletzt auf Grund der Ergebnisse der o.g. Kurzexpertise, zur Anwendung empfohlen. Zu beachten ist die modifizierte Bewertung: Das Fachgespräch hat keine eigene Gewichtung mehr.

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Rechtsgrundlagen

Berichtigung (PDF, 32 kb)
Änderungsverordnung vom 12.09.2011 (BGBl. I S. 1888)

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Berufliche Fortbildung

Berufsklassifikation nach KldB 2010

26112

Statistik

Genealogie

Weiterführende Informationen