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Süßwarentechnologe/ Süßwarentechnologin (Ausbildung)


Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Herstellen von Süßwaren unter Berücksichtigung lebensmittelrechtlicher Vorschriften und produktspezifischer Rezepturen und Anwenden der dazu erforderlichen Technologien, Mitwirken an der Entwicklung neuer Produkte, Erstellen von Rezepturen, Vorbereiten, Einrichten und Inbetriebnehmen von Produktionsanlagen, Anwenden von Prozessleittechnik, Feststellen von Störungen und Ergreifen von Maßnahmen zur Beseitigung, Anwenden von Qualitätssicherungssystemen, Durchführen von Maßnahmen der Personal-, Produkt- und Betriebshygiene, Prüfen und Lagern von Roh-, Zusatz- und Hilfsstoffen, Anwenden produktspezifischer Verpackungstechnologien, Planen und Dokumentieren von Arbeiten, Festlegen von Arbeitsschritten sowie Kontrollieren und Bewerten von Arbeitsergebnissen, Durchführen von Arbeiten selbstständig oder im Team auf der Grundlage von Arbeitsaufträgen unter Beachtung des Umweltschutzes, der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes, Anwenden von Kommunikations- und Informationstechniken.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Süßwarentechnologen und Süßwarentechnologinnen arbeiten in der Produktion von Süßwaren, insbesondere in den Bereichen Schokoladewaren und Konfekt, Bonbon- und Zuckerwaren, Feine Backwaren, Knabberartikel sowie Speiseeis. Darüber hinaus arbeiten sie in Betrieben der industriellen Produktion von Lebensmitteln.

Hintergrund der Neuordnung (2014)

Mit der Modernisierung der dreijährigen Ausbildung "Fachkraft für Süßwarentechnik", die zukünftig "Süßwarentechnologe und Süßwarentechnologin" lautet, wurden die Verordnungen vom 3. Oktober 1980 (mit den Fachrichtungen "Konfekt", "Schokolade" und "Zuckerwaren") sowie vom 11. Dezember 1989 (hier wurde die Fachrichtung "Dauerbackwaren" ergänzt) abgelöst.
Damit können Entwicklungen wie die stetig wachsende Bedeutung von Lebensmittelsicherheit und Qualitätssicherung sowie technische Fortschritte in der Herstellung von Süßwaren berücksichtigt werden. Das bisherige Strukturmodell "Fachrichtungen" wurde durch Einsatzgebiete ersetzt, so dass die Fachkräfte über breite einheitliche Qualifizierung verfügen. Zudem kann eine Anpassung an berufspädagogische Anforderungen an eine zeitgemäße, den Anforderungen der Arbeitswelt entsprechende Ausbildung erfolgen. Die Prüfungsbestimmungen sind prozessorientiert angelegt und folgen der BIBB-Hauptausschuss-Empfehlung 119.

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Rechtsgrundlagen

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Berufliche Fortbildung

Berufsklassifikation nach KldB 2010

29262

Statistik

Genealogie

Weiterführende Informationen