BP:

Schlagworte A-Z. Bitte wählen Sie einen Anfangsbuchstaben:

 

Online-Befragung

Wie zufrieden sind Sie mit diesem Angebot?

 

Beteiligen Sie sich an der aktuellen Online-Befragung zu den BIBB-Berufeseiten!


Berufesuche

Informationen zu Aus- und Fortbildungsberufen

Sattler/ Sattlerin - FR Reitsportsattlerei (Ausbildung)

Erweiterte Suche

Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Herstellen, Anpassen und Reparieren von Reitsportzubehör und Fahrsportartikeln, Herstellen, Anpassen und Reparieren von Sätteln, Herstellen und Reparieren von Sportartikeln mit Leder, Auswählen von Materialien und Zubehör nach Eigenschaften, Verwendungszweck und Kundenanforderungen, Beurteilen von Leder nach Arten, Herkunft, Gerbarten und histologischen Gesichtspunkten, Be- und Verarbeiten von Leder, Kunstleder, textilen Flächengebilden, Kunststoffen und Metallen, Planen der Arbeitsschritte zur Herstellung von Sattlerwaren, Festlegen und Dokumentieren der Verarbeitungstechniken, Handhaben von Werkzeugen, Geräten, Maschinen und technischen Einrichtungen, Materialgerechtes Schneiden oder Stanzen von Werk- und Hilfsstoffen, Ausführen verschiedener Stich- und Nahtarten von Hand und mit Maschine, Anwenden unterschiedlicher Polstertechniken, Anbringen von Befestigungs- und Verschlusselementen, Montieren von Werkstücken und Einbauen von Zubehörteilen, Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen, Beachten der Grundsätze der Sicherheit, des Gesundheits- und Umweltschutzes.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Sattler und Sattlerinnen der Fachrichtung Reitsportsattlerei arbeiten überwiegend in Werkstätten von Handwerksbetrieben, in der Regel mit Kundenverkehr und angeschlossenem Verkaufsraum. Die Anpassungsarbeiten werden auch an wechselnden Orten und im Freien ausgeführt. Zudem können sie auch in Werkstätten der Sportartikelindustrie tätig sein.

Hintergrund der Neuordnung (2005)

Die Neukonzeption des Ausbildungsberufs Sattler/Sattlerin erfolgte mit einer Differenzierung nach Fachrichtungen im dritten Ausbildungsjahr (Arbeitstitel: Fahrzeugsattlerei, Reitsportsattlerei und Feintäschnerei). Im Antragsgespräch wurde vereinbart, im Erarbeitungs- und Abstimmungsverfahren zu prüfen, ob die Ausbildungsberufe Feinsattler/-in (vom 25. 10. 1950, in 2003 3 Ausbildungsverhältnisse), Feintäschner/-in (vom 13. 09. 1939, in 2003 27 Ausbildungsverhältnisse) und Täschner/-in (vom 7. 12. 1936, in 2003 26 Ausbildungsverhältnisse) in die Neuordnung zu integrieren sind. Dies liegt nahe, da bei allen genannten Berufen die Be- und Verarbeitung von Leder im Vordergrund steht. Auch die geringe Zahl an Ausbildungsverhältnissen in den einzelnen Berufen spricht für eine Integration. Für die zukünftigen Fachkräfte ergibt sich der Vorteil, flexibler einsetzbar zu sein und dass sich ein Wechsel von einer in die andere Branche wesentlich einfacher gestaltet. In der Berufsschule werden die Berufe bereits gemeinsam unterrichtet. Die Differenzierung in Fachrichtungen gewährleistet im dritten Ausbildungsjahr für jede Fachrichtung die Vermittlung von spezifischen Ausbildungsinhalten. Die Abschlussprüfung bzw. Gesellenprüfung erfolgt jeweils in den einzelnen Fachrichtungen; diese werden im Abschluss- bzw. Gesellenzeugnis explizit ausgewiesen.
Neue Inhalte:  
- Qualitätssicherung
- Kundenbetreuung / -beratung
- Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen
- Informations- und Kommunikationstechniken
- neue Materialien, Maschinen, Arbeitstechniken

vollständigen Text anzeigen langen Text ausblenden

Struktur der Ausbildung

Rechtsgrundlagen

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Fortbildung / Umschulung

Berufsklassifikation nach KldB 2010

28322

Statistik

Genealogie