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Informationen zu Aus- und Fortbildungsberufen

Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik/Verfahrensmechanikerin für Kunststoff- und Kautschuktechnik - Fachrichtung Bauteile (Ausbildung)

Diese Seite enthält statistische Daten sowie Hintergrundinformationen und Wissenswertes über die historische Entwicklung des Berufs.

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Berufsklassifikation nach KldB 2010

22102

Statistik

Genealogie

Hintergrund der Neuordnung (2012)

Die neue Ausbildungsverordnung für Verfahrensmechaniker/Verfahrensmechanikerinnen für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist am 1. August 2012 in Kraft getreten. Augenfälligstes Kennzeichen ist die neue Struktur der Berufsausbildung Sie spiegelt die Veränderung der Arbeitswelt in der Branche wider. Anstelle der bisherigen Gliederung in Schwerpunkte tritt die stärker ausgeprägte Differenzierung in folgende sieben Fachrichtungen: Formteile Halbzeuge Mehrschichtkautschukteile Compound- und Masterbatchherstellung Bauteile Faserverbundtechnologie Kunststofffenster Die Fachrichtungen sind, anders als die Schwerpunkte, Teil der Berufsbezeichnung. Sie werden in der Klassifikation der Berufe gesondert ausgewiesen und somit auch statistisch erfasst. Verbunden mit der neuen Struktur erfolgte eine Neubestimmung gemeinsamer sowie spezifischer Inhalte, eine Veränderung der zeitlichen Gliederung der Ausbildung sowie die Einführung einer neuen Prüfungsform. Die Berufsausbildung gliedert sich in gemeinsame Ausbildungsinhalte und - im zeitlichen Umfang von 52 Wochen -in die Ausbildung in einer der Fachrichtungen. Die gemeinsamen Ausbildungsinhalte weisen gegenüber der Ausbildungsverordnung aus dem Jahr 2006 folgende wesentliche Änderungen auf: Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten im Hinblick auf den Umgang mit Polymeren bekommen einen größeren inhaltlichen und auch zeitlichen Stellenwert. Ausbildungsinhalte zur Fertigungsplanung und -steuerung sind bereits im ersten Ausbildungsabschnitt - vor Teil 1 der Abschlussprüfung beginnend - zu vermitteln. Dadurch kann die Ausbildung von Beginn an besser an betriebliche Abläufe angepasst werden. Das mechanische Bearbeiten von polymeren Werkstoffen sowie das Herstellen von Bauteilen und Baugruppen wird in den gemeinsamen Qualifikationen inhaltlich und zeitlich auf das für alle Fachrichtungen notwendige Maß zurückgeführt; darüber hinausgehende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sind v.a. in den Fachrichtungen Bauteile, Faserverbundtechnologie und Kunststofffenster zu vermitteln. Mit der Neuordnung wird die getreckte Abschlussprüfung eingeführt. Sie besteht aus den beiden zeitlich auseinanderfallenden Teilen 1 und 2, wobei Teil 1 zum Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden soll. Teil 1 der Abschlussprüfung ist für alle Fachrichtungen einheitlich gestaltet, Teil 2 fachrichtungsspezifisch. Für alle Fachrichtungen wird bei der Ermittlung des Gesamtergebnisses Teil 1 der Abschlussprüfung mit 25 Prozent und Teil 2 der Abschlussprüfung mit 75 Prozent gewichtet. Prüfungsrelevant für Teil 1 sind die Ausbildungsinhalte der ersten 18 Ausbildungsmonate.

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