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Informationen zu Aus- und Fortbildungsberufen

Fachmann für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie/Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie (Ausbildung)

Beruf in der Neuordnung

Für diesen Beruf läuft zurzeit ein Neuordnungsverfahren. Diese Informationen geben einen Zwischenstand wieder, der sich im Laufe des Verfahrens ändern kann.
Informationen zum aktuell geltenden Ausbildungsberuf

Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Empfangen und Betreuen der Gäste, Beraten der Gäste über das Speisenangebot und korrespondierende Getränke, Verkaufen von Speisen und Getränke, Präsentieren und Servieren unter Berücksichtigung verschiedener Servierarten, Zubereiten von Speisen und Getränken am Tisch des Gastes, Herstellen von Heiß- und Kaltgetränken sowie von Mischgetränken, Ausschenken von Getränken, Planen und Organisieren von Veranstaltungen und Banketts und Mitwirken bei der Durchführung, Organisieren von Serviceabläufen, Planen des Personaleinsatzes und Anleiten von Mitarbeitenden, Bedienen von Reservierungs- und Kassensystemen sowie Erstellen von Abrechnungen, Umsetzen von verkaufsfördernden Maßnahmen, Annehmen und Lagern von Waren sowie Überwachen der Bestände, Umsetzen von Hygienemaßnahmen, Beachten von Nachhaltigkeitsaspekten Arbeiten im Team.

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Berufliche Tätigkeitsfelder

Fachleute für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie arbeiten insbesondere in Restaurants, Gasthöfen, Hotels, im Catering, in der Gemeinschaftsgastronomie oder im Messe- und Veranstaltungswesen.

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Struktur der Ausbildung

Rechtsgrundlagen

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Fortbildung / Umschulung

Weiterführende Informationen

Hintergrund der Neuordnung

Nach dem von den Sozialpartnern vorgelegten Neuordnungsantrag ist eine Neuordnung der gastgewerblichen Berufsbilder aus dem Jahr 1998 erforderlich, um die Berufsfamilie der gastgewerblichen Ausbildungsberufe angesichts der Veränderungen der beruflichen Anforderungen in einem differenzierter, anspruchsvoller und digitaler werdenden Arbeitsumfeld zukunftsfähig zu erhalten und die Qualität der Ausbildung zu sichern und zu verbessern. Es werden zurzeit folgende Berufe neu bzw. erstmals geordnet werden: • „Fachkraft für Gastronomie" (neue Berufsbezeichnung, ehemals Fachkraft im Gastgewerbe), • „Restaurantfachmann und Restaurantfachfrau" (Arbeitstitel), • „Fachmann und Fachfrau für Systemgastronomie", • „Hotelfachmann und Hotelfachfrau", • „Kaufmann und Kauffrau für Hotelmanagement" (neue Berufsbezeichnung, ehemals Hotelkaufmann/Hotelkauffrau), • „Koch und Köchin" • „Fachkraft Küche" (neuer 2-jähriger Beruf). Die neuen Ausbildungsordnungen werden kompetenzorientiert gestaltet. Das bedeutet, dass sich die Beschreibung der beruflichen Tätigkeiten an den betrieblichen Arbeits- und Geschäftsprozessen orientiert und dabei fachliche, methodische, soziale sowie personale Kompetenzen berücksichtigt. Im Restaurantfach ist der veränderten Gästenachfrage sowie Wertschöpfung dadurch Rechnung zu tragen, dass die Produkt-, Verkaufs- und Veranstaltungskompetenzen eine höhere Gewichtung erhalten. Daher spiegelt die Berufsbezeichnung Restaurantfachmann/Restaurantfachfrau aus Sicht der Sozialpartner nicht mehr die erforderlichen Inhalte des Berufs wider. Es wird angestrebt, im Verfahren eine neue Berufsbezeichnung zu finden. Die Verordnung von kodifizierten Zusatzqualifikationen „Bar“ und „Wein“ wird für die Ausbildungsberufe Restaurantfachmann/Restaurantfachfrau, Fachmann/Fachfrau für Systemgastronomie und Hotelfachmann/Hotelfachfrau angestrebt. Die Umsetzbarkeit dieser sowie die Verordnung weiterer oder anderer Zusatzqualifikationen wird im Verfahren geprüft. Als Prüfungsform für diesen Ausbildungsberuf wird die gestreckte Abschlussprüfung angestrebt, die Umsetzbarkeit wird im Sachverständigenverfahren geprüft. Es soll weiterhin eine Anrechnung der zweijährigen Ausbildung zur Fachkraft für Gastronomie auf die Ausbildung zum Restaurantfachmann/zur Restaurantfachfrau möglich sein. Darüber hinaus wird angestrebt, die Abschlussprüfung des 2-jährigen Berufs Fachkraft für Gastronomie als Teil I der GAP der Restaurantfachleute anzurechnen. Für den umgekehrten Fall wird im Verfahren geprüft, unter welchen Prämissen der Abschluss als Fachkraft für Gastronomie zuerkannt werden kann bei einer nicht bestandenen Abschlussprüfung zum Restaurantfachmann/zur Restaurantfachfrau. Die gemeinsame Beschulung aller sieben gastgewerblichen Berufe im ersten Ausbildungsjahr soll weiterhin möglich sein. Im zweiten Ausbildungsjahr soll eine gemeinsame Beschulung der drei Gastronomieberufe (Fachkräfte für Gastronomie, Restaurantfachleute und Fachleute für Systemmanagement) möglich. Daneben soll im zweiten Ausbildungsjahr eine gemeinsame Beschulung der Hotelberufe (Hotelfachleute und der Kaufleute für Hotelmanagement) und eine gemeinsame Beschulung der Küchenberufe (Fachkräfte Küche und Köche/Köchinnen) möglich sein. Die dargestellten angedachten Änderungen bilden die Arbeitsgrundlage der Sachverständigenarbeit. Sie werden im Neuordnungsverfahren diskutiert, geprüft, weiterentwickelt und ausdifferenziert. Das Inkrafttreten der Verordnungen ist - trotz der Herausforderungen aufgrund der Corona-Pandemie - für den 1. August 2022 geplant.

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Übersicht Berufe

Systemrelevante Ausbildungsberufe

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Anerkannte Ausbildungsberufe

Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe 2021

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Ausbildungsvergütung

Gesamtübersicht über die tariflichen Ausbildungsvergütungen und weitere Informationen

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Übersicht Berufe

Welche Berufe gibt es?

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Kultusministerkonferenz (KMK)

Dokumentation der KMK über landesrechtlich geregelte Berufsabschlüsse an Berufsfachschulen

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Dokumentation der KMK über landesrechtlich geregelte Berufsabschlüsse an Fachschulen

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Berufesuche

Ausbildungsberufe nach Jahr

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Ausbildungsberufe nach Berufsgruppen

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Berufesuche

Zuständige Stellen nach § 71 ff Berufsbildungsgesetz (BBiG)

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