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Informationen zur Veranstaltung

BIBB-Forschungskongress „Resilienz in der Pflege“
Datum: 07.05.2026 – 08.05.2026
Veranstalter: BIBB
Veranstaltungsort: Wissenschaftszentrum Bonn

Wie können das Pflegesystem, die Pflegeausbildung und der Pflegeberuf zukunftsfähig gestaltet werden? Der Kongress widmet sich dieser zentralen Frage mit dem Fokus auf Resilienz – verstanden als Fähigkeit von Individuen, Organisationen und Systemen, mit Wandel umzugehen, aus Herausforderungen zu lernen und sich nachhaltig weiterzuentwickeln.

Zeit Programmpunkt
ab 08:45 Uhr Registrierung 
09:45 Uhr Eröffnung und Begrüßung
Dr. Tobias Viering (Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend)
Maria Becker (Bundesministerium für Gesundheit)
Prof. Dr. Hubert Ertl (Bundesinstitut für Berufsbildung)
10:30 Uhr Keynote
Resilienz in der Pflege – eine systemische Perspektive
Prof.‘in Dr. Gabriele Meyer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
11:15 Uhr Plenumsvortrag BIBB-Pflegepanel
BIBB-Monitoring zur Pflegeausbildung: Vorstellung und Ergebnisse aus Welle 2 des BIBB-Pflegepanels
Anne Caspers, Marion Thiele (Bundesinstitut für Berufsbildung)
11:45 Uhr Mittagspause/ Mittagessen
12:45 Uhr Parallele Session I
14:15 Uhr Kaffeepause
14:30 Uhr Parallele Session II
16:00 Uhr Kaffeepause & Posterausstellung
16:30 Uhr Parallele Session III
18:00 Uhr  Ende Tag 1

 

Zeit Programmpunkt
09:00 Uhr  Begrüßung Tag 2
09:15 Uhr Keynote
Resilienz in der Pflege stärken – eine arbeitspsychologische Perspektive
Prof. Dr. Thomas Rigotti (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)
10:00 Uhr Parallele Sessions IV
11:30 Uhr Kaffeepause & Posterausstellung
12:00 Uhr Parallele Session V
13:15 Uhr Pause
13:30 Uhr Plenumsvortrag
Forschung zur Pflegeausbildung und zum Pflegeberuf im Spiegel der Berufsbildungsforschung im Kontext von Resilienz
Prof. Dr. Karin Reiber (Hochschule Esslingen)
14:00 Uhr Take Home Message
Resilienz beginnt in der Bildung – und wirkt im Beruf
Dr. Lena Dorin (Bundesinstitut für Berufsbildung)
14:15 Uhr  Ende des Kongresses

Detailliertes Programm

 

Worum geht es beim Kongress?

Wie können die Pflegeausbildung, der Pflegeberuf und das Pflegesystem zukunftsfähig gestaltet werden? Der BIBB-Forschungskongress „Resilienz in der Pflege“ widmet sich dieser zentralen Frage mit dem Fokus auf Resilienz – verstanden als Fähigkeit von Individuen, Organisationen und Systemen, bestehende Herausforderungen nicht nur zu bewältigen, sondern auch als Lernanlass zu nutzen, um besser auf zukünftige Anforderungen vorbereitet zu sein.

Ziel des Kongresses ist es, aktuelle Forschungsergebnisse, innovative Bildungskonzepte und praxisrelevante Steuerungsansätze zu präsentieren und gemeinsam zu diskutieren. Willkommen sind vielfältige Beiträge, die die Rolle von Pflegebildung und Pflegeberuf für die Entwicklung eines leistungsfähigen, lernenden und krisenfesten Pflege- und Pflegebildungssystems beleuchten.

Welche Perspektiven sind gefragt?

Der BIBB-Forschungskongress „Resilienz in der Pflege“ am 07. und 08. Mai 2026 richtet sich an Interessierte, die sich mit den vielfältigen Fragen der Zukunftsfähigkeit des Pflegeberufs, der Pflegebildung und des pflegerischen Versorgungssystems beschäftigen – forschend, lehrend, organisierend oder praktisch. Veranstalter ist das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).
Was Sie erwartet:

  • Fachlicher Austausch zu aktuellen Forschungs- und Entwicklungsthemen
  • Impulse zur zukunftsfähigen Gestaltung von Bildung und Versorgung in der Pflege
  • Einblicke in das BIBB-Forschungsprogramm zur Pflegebildung und zum Pflegeberuf 
  • Gelegenheit zur Vernetzung mit Fachkolleginnen und Fachkollegen aus Wissenschaft, Praxis und Politik
  • Möglichkeit zur Präsentation und Diskussion eigener Arbeiten

Für Nachwuchswissenschaftler/-innen ist ein Austauschformat geplant, das neben einem Kurzvortrag (z. B. zum Schreiben der Qualifikationsarbeit auch Raum für informellen Dialog und Vernetzung bietet. 
Der Kongress nimmt alle Themenfelder des aktuellen Forschungsprogramms zur Pflegebildung und zum Pflegeberuf des BIBB in den Blick: Bildungsarchitektur, Transparenz und Durchlässigkeit, Ausbildungsqualität sichern, Versorgungsqualität verbessern, Digitalen Wandel und nachhaltige Migration gestalten.