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Lernort ÜBS
Überbetriebliche Berufsbildungsstätten sind ein zentraler Lernort für die berufliche Bildung mit vielfältigen Bildungsangeboten für unterschiedliche Zielgruppen. Das häufigste Bildungsangebot stellen die Kurse der überbetrieblichen Ausbildung (ÜBA) dar. Hiermit unterstützen ÜBS insbesondere die Ausbildungsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU).
Was ist eine ÜBS?
ÜBS steht für Überbetriebliche Berufsbildungsstätte. Als multifunktionale Bildungseinrichtungen bieten ÜBS vielfältige Angebote zur beruflichen Qualifizierung – von der Berufsorientierung über die überbetriebliche Ausbildung bis zur Fort- und Weiterbildung.
ÜBS unterstützen…
…den Übergang von der Schule in den Beruf, beispielsweise indem sie Schülerinnen und Schüler mit gezielten Angeboten der Berufsvorbereitung ermöglichen, verschiedene Berufe kennenzulernen.
…ausbildende Betriebe mit der überbetrieblichen Ausbildung (ÜBA) und leisten damit einen Beitrag zu ihrer Ausbildungsfähigkeit.
…Fachkräfte zum Beispiel mit Meistervorbereitungskursen oder Weiterbildungsangebote beim Ausbau ihrer beruflichen Kompetenz. Damit agieren ÜBS als Lernorte für lebenslanges Lernen.
Wo gibt es überall ÜBS?
Bundesweit hat sich eine weitverzweigte Infrastruktur überbetrieblicher Berufsbildungsstätten in Deutschland entwickelt. Damit Auszubildende und Fachkräfte während der Aus- und Weiterbildung auch übernachten können, verfügen viele ÜBS über eigene Internate oder bieten entsprechende Übernachtungsmöglichkeiten an.
Folgende Darstellung beruht auf Selbstauskunft der abgebildeten ÜBS. Stand: Juli 2026
Legende
Überbetriebliche Berufsbildungsstätte
Träger von überbetrieblichen Berufsbildungsstätten
zeigen an, welche ÜBS zu welchem Träger gehört
Wer sind Träger von ÜBS?
Träger von ÜBS sind überwiegend Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern sowie Landwirtschaftskammern und deren Organisationen. Mit entsprechendem Bildungsauftrag können auch gemeinnützige Einrichtungen in privater Trägerschaft ÜBS sein.
Was leisten ÜBS?
ÜBS tragen zur Qualität und Attraktivität der beruflichen Bildung bei.
Betriebe unterstützen
ÜBS unterstützen Betriebe durch die ÜBA, indem sie Ausbildungsinhalte übernehmen. Damit unterstützen sie vor allem die Ausbildungsfähigkeit von KMU.
Lebenslanges Lernen unterstützen
ÜBS begleiten Menschen von der Berufsorientierung über den Übergang von der Schule in den Beruf und die Ausbildung bis zur beruflichen Fort- und Weiterbildung.
Wirtschaftsstandort stärken
ÜBS tragen mit ihren vielfältigen Angeboten zur Fachkräftesicherung in Deutschland bei.
Ausbildung attraktiv gestalten
In vielen ÜBS lernen Auszubildende zukunftsorientiert: In modernen Werkstätten kommen immer häufiger zeitgemäße Technologien und innovativen Methoden zum Einsatz.
Ausbildungsqualität steigern
ÜBS bilden technologische, ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen in ihren Kursen ab und tragen so zu einer qualitativ hochwertigen Ausbildung bei.
Überbetriebliche Ausbildung – was ist das?
Die duale Berufsausbildung in Deutschland verbindet traditionell zwei Lernorte: den Ausbildungsbetrieb und die Berufsschule. Ergänzt werden Betrieb und Berufsschule durch die ÜBS. Für viele Auszubildende bilden sie einen dritten Lernort. Ihr zentrales Bildungsangebot ist die überbetriebliche Ausbildung (ÜBA) nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) und Handwerksordnung (HwO).
drei Lernorte
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Welche Aufgaben hat eine ÜBS?
Mit der ÜBA gleichen ÜBS betriebliche Spezialisierungen aus und vermitteln Auszubildenden berufsrelevante Kompetenzen auf aktuellem technischem Stand.
Die ÜBA erfüllt damit drei wesentliche Aufgaben:
- Ausbildungsinhalte ergänzen:
Mit der ÜBA vermitteln ÜBS Kompetenzen entsprechend der gültigen Ausbildungsordnungen, die ein Ausbildungsbetrieb allein nicht vollständig abdecken kann. - Ausbildungsqualität sichern:
Die ÜBA trägt dazu bei, dass Auszubildende alle wesentlichen Anforderungen ihres Berufs kennenlernen – unabhängig davon, in welchem Betrieb sie ihre Ausbildung absolvieren. - auf Veränderungen vorbereiten:
Die ÜBA macht Auszubildende mit neuen Technologien, Arbeitsverfahren und beruflichen Anforderungen vertraut.