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Im Jahr 2017 nahm die Zahl der ausbildungsinteressierten Personen  erstmals seit 2007 wieder zu: Bundesweit konnten insgesamt 805.800 ausbildungsinteressierte Personen institutionell erfasst werden Tabelle A1.1.3-1. Dies waren 2.200 bzw. 0,3% mehr als im Vorjahr, wobei der Zuwachs der ausbildungsinteressierten Personen allein auf die Entwicklung in Westdeutschland zurückzuführen ist (+3.700 bzw. +0,5% auf 688.700). In Ostdeutschland ging die Zahl der institutionell erfassbaren ausbildungsinteressierten Personen im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück (-600 bzw. -0,6%) und lag nun bei 116.800 Personen.

Zudem ist feststellbar, dass der bundesweite Zuwachs an ausbildungsinteressierten Personen allein auf eine gestiegene Zahl ausbildungsinteressierter Männer zurückzuführen ist (+13.700 bzw. +2,8% gegenüber 2016). Die Zahl der ausbildungsinteressierten jungen Frauen ging, wie bereits in den Vorjahren, weiter zurück (-11.500 bzw. -3,5% gegenüber 2016).

Der Anteil aller institutionell erfassten Ausbildungsinteressierten, der in eine duale Berufsausbildung einmündete, lag 2017 bundesweit bei 64,9% und fiel damit 0,2  Prozentpunkte höher aus als 2016. Diese Einmündungs- in bzw. Beteiligungsquote an dualer Berufsausbildung (EQI) variierte deutlich zwischen den Bundesländern. Überdurchschnittlich hohe Quoten von über 70% wurden für Bayern, Thüringen und Hamburg gemessen; unterdurchschnittliche von unter 60% für Berlin und Brandenburg Tabelle A1.1.3-1. Differenzierungen nach Arbeitsagenturbezirken zeigen eine noch deutlich größere Varianz  Tabelle A1.1.1-3 Internet.

Tabelle A1.1.3-1: Verbleib der ausbildungsinteressierten Personen im Jahr 2017 nach Ländern