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Flagge zeigen für 25 Jahre EMAS

Das europäische Umweltmanagementsystem „Eco-Management and Audit Scheme“ (EMAS) wird 25 Jahre alt - aus diesem Anlass beteiligt sich das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) an der Aktion #ecoflagship #EMAS, die der DIHK in Zusammenarbeit mit dem Umweltgutachterausschuss am 28. September 2020 zum Jubiläum von EMAS startet. Vor Ort in Bonn und in den Sozialen Medien zeigen wir Flagge für unser Engagement für Umwelt und Klima.

Flagge zeigen für 25 Jahre EMAS

Betrieblicher Umwelt- und Klimaschutz wird im BIBB schon seit vielen Jahren erfolgreich gelebt. Seit 2009 ist das BIBB EMAS zertifiziert und dokumentiert mit einer jährlich erscheinenden Umwelterklärung den aktuellen Umsetzungsstand seiner Aktivitäten im Bereich Umweltschutz und Nachhaltigkeit. 

Die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit finden sich auch immer wieder in der fachlichen Arbeit wieder, wie eine Aufarbeitung anlässlich des 50-jährigen BIBB-Jubiläums in diesem Jahr zeigt: So wurde bereits bereits 1983 der Umweltschutz als Ausbildungsprinzip in allen Ausbildungsordnungen verankert. Seit 1984 können Ausbildungsberufe im technischen Umweltschutz erlernt werden. Bis heute gehören diese Themen zum Arbeits- und Modellversuchsschwerpunkt des BIBB und duale Ausbildungsberufe im Bereich Umwelt- und Klimaschutz sind gefragter denn je. 

Zum EMAS-Jubiläum stellen wir Beispiele vor, wie wir unser Engagement für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit engagiert umsetzen:

Statement des BIBB-Präsidenten Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser

Statement des BIBB-Präsidenten Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser

Ein vorbildliches Verhalten in Bezug auf umwelt- und gesundheitsbezogene Arbeitsbedingungen und die Multiplikatoren-Funktion des BIBB für die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit, die teilweise eng mit der fachlichen Arbeit verbunden sind, ist uns wichtig und wertvoll. Das weisen wir seit über 10 Jahren durch unsere Beteiligung am europäischen Umweltmanagementsystem EMAS nach. Aspekte des Arbeitsschutzes als ein integraler Bestandteil der Anforderungen nach EMAS haben einen großen Stellenwert, insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen der Corona-Krise. Diese Krise mit ihren ganz neuen Anforderungen führt uns vor Augen und bestätigt uns in unserem Vorgehen, dass EMAS ein systematisches und zielorientiertes Vorgehen befördert, welches uns auch im Hinblick auf einen umfassenden Arbeits- und Gesundheitsschutz zur Wahrung der bestmöglichen Arbeitsbedingungen in diesen herausfordernden Zeiten unterstützt.

Statement von Sandra Dücker, Koordinatorin Qualitätsentwicklung und Umweltmanagementbeauftragte für das BIBB

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Bereits seit über 10 Jahren setzen wir im BIBB das europäische Umweltmanagementsystem EMAS um. Das beinhaltet weit mehr als die systematische Umsetzung von Maßnahmen für eine kontinuierliche Verbesserung unserer Umweltleistungen. Die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist ein ganz wesentliches Element für ein funktionierendes Umweltmanagement. Wir freuen uns, dass wir ein engagiertes Umweltteam haben, welches regelmäßig tagt und aktiv den jährlichen Auditierungsprozess begleitet. Über das Ideenmanagement im BIBB werden rund 30 % aller Vorschläge zu den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit initiiert.

Statement von Christoph Adams, stellvertretender Umweltmanagementbeauftragter für das BIBB

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Mit der Umwelterklärung des BIBB, die wir seit 2009 jährlich unter www.bibb.de veröffentlichen, stellen wir unsere Umweltziele dar und dokumentieren regelmäßig den Umsetzungsstand unserer umweltbezogenen Maßnahmen anhand genau definierter Kennzahlen. So analysieren wir beispielsweise regelmäßig den Papierverbrauch im BIBB, um zielgerichtet steuern zu können. Erfreulich ist die Tendenz, dass wir unseren Papierverbrauch im letzten Jahr erneut senken konnten, wozu die gesamte Belegschaft mit ihrem Nutzungsverhalten beigetragen hat. Mit der Umwelterklärung schaffen wir im Rahmen von EMAS Transparenz über unsere Ziele und Maßnahmen und sichern ein verbindliches Vorgehen, immer in enger Zusammenarbeit mit allen beteiligten Organisationseinheiten, die ihre wertvollen Erfahrungen aus dem fachlichen Arbeitsalltag mit uns teilen.

Statement von Julia Nolden, Auszubildende im BIBB, Fachangestellte für Medien und Informationsdienste

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Ich finde es sehr gut, dass bei der Ausbildung im BIBB schon von der ersten Woche an für den Umweltschutz sensibilisiert wird. In der Einführungswoche schulen die Azubis des 2. Ausbildungsjahres die Auszubildenden als „Umweltengel“, die gerade neu begonnen haben. Durch die Nutzung des Online-Berichtshefts, welches für alle Ausbildungsberufe des BIBB angewendet wird, sparen wir im Vergleich zu früher sehr viel Papier. Durch den möglichst sparsamen Einsatz von Kopien und Ausdrucken sowie die Umsetzung richtiger Mülltrennung können wir als Azubis einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Auch wenn immer mehr Arbeitsschritte im Haus digitalisiert werden, sind gerade in meiner Ausbildung zur FAMI in der Bibliothek viele Arbeiten mit den analogen Medien verbunden und hier schaue ich besonders hin, wie ich die Umwelt durch mein Verhalten schützen kann.
 

Statement von Thomas Stein, Referat "Informationstechnik", Mitglied im Umweltteam des BIBB

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Sowohl der Bedarf als auch der Einsatz von Konferenz- und Kollaborationsdiensten hat im BIBB durch die COVID-19-Pandemie abrupt erheblich zugenommen. Der Ausbau und die Verbesserung der Einsatzmöglichkeiten von Web- und Videokonferenzen ist ein wichtiger Baustein der Vielfalt an Maßnahmen, die wir über unser Umweltmanagement verfolgen. Dadurch befördern wir mobiles Arbeiten, sparen Arbeits- und Dienstwege und leisten so einen Beitrag zur Verringerung des CO2-Ausstoßes. Auch bei der IT-Beschaffung werden umweltbezogene Aspekte einbezogen, sodass wir die Ressourceneffizienz steigern und die Umwelt schonen. So haben wir beispielsweise im Jahr 2019 150 neue Laptops mit geringerem Stromverbrauch beschafft.

Statement von Christian Melzig, Arbeitsbereich „Innovative Weiterbildung, Durchlässigkeit, Modellversuche“, Mitglied im Umweltteam des BIBB

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Im BIBB habe ich über die Modellversuche zur „Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung“ (BBNE) die Möglichkeit, eine wichtige Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Praxis und Politik fachlich zu betreuen. Innovationen zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit werden in den Projekten nicht nur entwickelt und erprobt, sondern direkt in der Praxis umgesetzt und auf der (bildungs-)politischen Ebene verankert. Damit ist unsere Arbeit im BBNE-Team nicht nur wissenschaftlich fundiert, sondern trägt direkt zu konkreten Verbesserungen in der Aus- und Weiterbildung bei. So verwenden bereits einige Unternehmen nachhaltigkeitsbezogene Lehr-Lern-Aufgaben in ihrer betrieblichen Ausbildung, z. B. im Einzelhandel oder der Spedition/Logistik, und viele Ausbilderinnen und Ausbilder unterschiedlicher Branchen wurden schon geschult, wie sie Nachhaltigkeit inhaltlich und didaktisch in ihre Ausbildung integrieren können. Ab November 2020 gehen wir noch einen Schritt weiter: Dann startet unser neues Förderprogramm „BBNE-Transfer“, bei dem wir besonders bewährte Ergebnisse der Modellversuche zusammen mit neuen Partnern wie zuständigen Stellen oder Weiterbildungsträgern noch mehr in die Breite tragen und dauerhaft verstetigen wollen.