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Gemeinsam die Ziele vor Augen

Mitarbeiterorientierung ist das A und O einer erfolgreichen Personalpolitik

12.02.2021 | Behörden Spiegel / Thomas Petersdorff

Das BIBB ist ein Ort für gutes Arbeiten und soll es auch in Zukunft bleiben. Demografischer und digitaler Wandel, aber auch eine sich verändernde Anspruchshaltung vieler Beschäftigter an ihre Tätigkeit und ihr Arbeitsumfeld (Stichwort: Generation Z), erfordern eine Anpassung der hergebrachten Formen der Arbeit auf der Basis neuer Konzepte, Strukturen, Prozesse und Instrumente. Im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) weiß man, dass dabei Faktoren wie Gesundheit, Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Transparenz einen attraktiven Arbeitgeber ausmachen und eine langfristige Personalbindung sicherstellen.

Gesellschaftliche Sensibilitäten für Themen wie Demografie und Digitalisierung, Klimawandel, Nachhaltigkeit und in Corona-Zeiten insbesondere auch Respekt und Rücksicht gegenüber Mitmenschen haben sich zu unabdingbaren Voraussetzungen einer erfolgreichen Personalpolitik entwickelt. Das BIBB ist sich seiner Rolle bei der Mitgestaltung einer verantwortungsbewussten, zukunftsorientierten und modernen Gesellschaft und Arbeitswelt bewusst. Aus diesem Grund ist es dem BIBB besonders wichtig, als attraktiver Arbeitgeber die Rahmenbedingungen zu schaffen, die den Beschäftigten ein ressourcenschonendes, umwelt- und gesundheitsbewusstes Umfeld sowie bestmögliche Bedingungen für eine familien- und lebensphasenbewusste
Karriereplanung ermöglichen.

Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter bedeutet eine individuelle Biografie mit unterschiedlichen Zielen und Bedürfnissen je nach Lebensphase. Über die letzten Jahre hinweg wurde die familienbewusste und lebensphasenorientierte Personalpolitik im BIBB darum konsequent ausgebaut. Durch das Zusammenspiel verschiedener Maßnahmen und Instrumente ist die Arbeitsumgebung im BIBB heute so gestaltet, dass vorhandene Ansprüche an Qualität und Leistung bestmöglich umgesetzt sind. Oberstes Ziel ist eine befähigende und motivierende Atmosphäre, in der alle Mitarbeitenden ihre Potenziale optimal ausschöpfen können. Verbindlichkeit, Verantwortung und Transparenz sind tragende Säulen dieser Arbeits- bzw. Personalpolitik und werden durch zahlreiche Maßnahmen, beispielsweise in Dienstvereinbarungen, abgesichert.

Besonders mit Blick auf den Faktor Familienfreundlichkeit bereitet das „audit berufundfamilie“ seit 2010 den Boden für eine langfristige Anpassung an die Entwicklung der Organisation. Konkret handelt es sich um ein strategisches Managementinstrument, mit dem sich das BIBB für eine nachhaltige Umsetzung von familiengerechten Arbeitsbedingungen sowie für eine zukunftsfähige Personalpolitik einsetzt. Voraussetzung für das jeweils drei Jahre gültige Zertifikat ist die erfolgreiche Durchführung eines Audits, so wie es im anschließenden Dialogverfahren erfolgt ist, welches das BIBB mit seinem Handlungsprogramm für die Jahre 2019 bis 2022 erfolgreich abgeschlossen hat. Dessen Maßnahmenpaket reicht von Unterstützungsangeboten für die Vereinbarkeit von Beruf und Kinderbetreuung sowie von Beruf und Pflege über Aspekte von Arbeit und Alter bis hin zu Handlungsansätzen für eine Sensibilisierung der Führungskräfte im BIBB. Um sicherzustellen, dass aktuelle Vereinbarkeitsbedarfe und Themen angemessen Berücksichtigung finden, wurde das Programm gemeinsam mit den Beschäftigten entwickelt. Hierfür kamen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in „Fokusgruppen“ zusammen, um die inhaltlichen Eckpunkte zu erarbeiten, die daraufhin der Leitung vorgeschlagen und anschließend finalisiert wurden.

Mehr als 350 Millionen Euro stehen dem BIBB für Zwecke der beruflichen Bildung bereit.

Ergebnis eines partizipativen Zusammenwirkens innerhalb des BIBB ist auch das Betriebliche Gesundheitsmanagement, das eine Vielzahl an Angeboten bereithält, die ein gesundheitsbewusstes Verhalten der Beschäftigten unterstützen und fördern. Auch auf der Basis der Ergebnisse einer Beschäftigtenbefragung wurde beispielsweise eine Mobilitätsstrategie im BIBB umgesetzt, die Telearbeit und mobiles Arbeiten befördert.

Gemeinsam mit den Gremien des BIBB wird derzeit eine neue Dienstvereinbarung abgestimmt, die einen neuen Rahmen für noch mehr Flexibilisierung bezogen auf Arbeitsort und Arbeitszeit setzt. Die damit verbundene Stärkung von Modellen mobiler Arbeit trifft sich mit den Bestrebungen, durch Einsparung von CO2 nachhaltiger und ökologischer zu werden. Denn auch Umweltschutz hat im BIBB Tradition: Seit über zehn Jahren beteiligt sich das Institut nunmehr am europäischen “Eco Management and Audit Scheme”, kurz EMAS genannt. In jährlich herausgegebenen “Umwelterklärungen” werden Ziele und ausgerollte Maßnahmen beschrieben sowie der aktuelle Umsetzungsstand dokumentiert. Dabei werden direkte und indirekte Umweltaspekte unterschieden, die wiederum nach Handlungsrelevanz und Steuerungspotenzial eingestuft werden. Einzelne Aspekte beziehen sich zum Beispiel auf die direkte Nutzung von Ressourcen wie Wasser, Strom oder Energie, andere – mehr indirekt – auf Aus- und Fortbildungsordnungen sowie die Berufsbildungsforschung. Tragend auch hier: die rege Mitarbeit des Personals, das Anregungen und Verbesserungsvorschläge über das hauseigene Ideenmanagement einreichen kann. Regelmäßige Informationen über das BIBB-Intranet sorgen für Transparenz über die weitreichenden Aktivitäten des Arbeitgebers BIBB.