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Digitale Kompetenzen im Arbeitsprozess stärken

Projektförderung DiKAp: Wie steigern wir die digitalen Kompetenzen von geringqualifizierten Beschäftigten?

Die Digitalisierung, einschließlich künstlicher Intelligenz, verändert Arbeitsprozesse in nahezu allen Branchen. Sie eröffnet vielfältige berufliche Entwicklungschancen, die jedoch ungleich verteilt sind. Um auch geringqualifizierten Beschäftigten und Beschäftigten in einfachen Tätigkeiten eine umfassende Teilhabe an diesem Wandel zu ermöglichen, sind passgenaue und gut zugängliche Qualifizierungsangebote von besonderer Bedeutung. Genau hier setzt das Förderprogramm „Digitale Kompetenzen geringqualifizierter Beschäftigter im Arbeitsprozess stärken“ (DiKAp) des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) an.

Fünf Personen in einer Lagerhalle. Sie stehen um als Tisch aufgebaute Kartons herum, auf denen Laptops stehen. Sie befinden sich in einer lernenden Arbeitssituation.

Mit dem Förderprogramm DiKAp leistet das BMBFSFJ einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Nationalen Weiterbildungsstrategie. Das Programm trägt dazu bei, digitale Ungleichheiten in der Arbeitswelt abbauen und die Beschäftigungsfähigkeit im Strukturwandel zu sichern; es unterstützt Beschäftigte dabei, ihre berufliche Zukunft aktiv zu gestalten, und fördert ihre Beteiligung an Weiterbildung. Das Programm ist damit auch Teil der altersübergreifenden digitalen Kompetenzoffensive des Bundes. Inhaltlich knüpft die Förderrichtlinie an bestehende Programme des BMBFSFJ an, insbesondere das der „Weiterbildungsmentorinnen und -mentoren“ (niedrigschwellige betriebliche Ansprech- und Unterstützungsstrukturen zur Erhöhung der Weiterbildungsbeteiligung) sowie die BMBFSFJ-Innovationswettbewerbe INVITE, InnoVET und InnoVET Plus.

BIBB als fachlich-administrative Programmbegleitung

Das BIBB wurde vom BMBFSFJ als programmumsetzende Stelle mit der administrativen und fachlichen Begleitung des Förderprogramms beauftragt. Hierzu gehören u.a. die Antragsbewilligung, die programmbegleitende Öffentlichkeitsarbeit, Qualitätssicherung und gemeinsam mit dem Metavorhaben die Vernetzung der Projekte untereinander sowie der Transfer von Ergebnissen des Programms in die Fachöffentlichkeit und Berufsbildungspraxis.

Was und wer wird gefördert?

Ein zentrales Ziel von DiKAp ist die Reduzierung von Ungleichheiten in Bezug auf digitale Kompetenzniveaus. Gefördert werden integrierte Qualifizierungsansätze, die Kompetenzentwicklung, zielgruppengerechte Ansprache und anschlussfähige Kompetenznachweise verbinden.

Die Projekte sollen zur Entwicklung und Erprobung praxisnaher Ansätze beitragen, um die digitalen Fähigkeiten von geringqualifizierten Beschäftigten und Beschäftigten in einfachen Tätigkeiten nachhaltig zu stärken. Dazu gehören sowohl innovative Lehr-/Lernkonzepte, die den Aufbau digitaler Kompetenzen direkt im Arbeitsprozess und für den Arbeitsmarkt unterstützen, als auch Ansätze, die die Entwicklung und Nutzung entsprechender Konzepte vereinfachen beziehungsweise erleichtern. Gleichzeitig sollen die Projekte die Betriebe und Beschäftigten zur Teilnahme an Weiterbildungen motivieren. Es sollen Nachweise entstehen, die den Beschäftigten einen Nutzen auf dem Arbeitsmarkt eröffnen. Angestrebt wird zudem, dass die Bildungsmaßnahmen für einen weiterführenden Qualifikationserwerb genutzt werden können und im Bildungssystem anschlussfähig sind.

Antragsberechtigt sind juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts. Die Förderung richtet sich unter anderem an Weiterbildungs- und Beratungseinrichtungen, Kammern, Wirtschafts-, Branchen- und Berufsverbände sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Weitere Informationen

Auf unseren Seiten finden Sie Antworten zu häufig gestellten Fragen (FAQ) zur Förderrichtlinie. Zudem veranstalten wir Infoveranstaltungen, über die wir auf unserer Veranstaltungsseite informieren. Um nichts zu verpassen, können Sie sich gerne bei unserem Mailverteiler unter dikap@bibb.de mit dem Betreff „Mailverteiler“ anmelden.