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Bundesbildungsministerin Prien weiht neues Werkstattzentrum ein

Am 4. Juni 2026 eröffnete Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das neue Werkstattzentrum der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade. Der Bund förderte den Bau in Lüneburg mit über 11 Mio. Euro im Rahmen der ÜBS-Förderung, die das BIBB durchführt.

EIne Gruppe von Personen schneidet ein Band zur Eröffnung eines neuen Gebäudes durch.
Foto (v. l.): Heidi Kluth, Vizepräsidentin der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, Frank Möller und Stefan Gropp, Architekturbüro GMA, Detlef Bade, Präsident der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, Matthias Steffen, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Claudia Kalisch, Oberbürgermeisterin der Hansestadt Lüneburg, sowie Jens Böther, Landrat des Landkreises Lüneburg. © Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade

Seit Anfang Juni ist eine überbetriebliche Ausbildung (ÜBA) auf dem neusten Stand der Technik am Technologiezentrum Lüneburg möglich: Mit der Einweihung des Neubaus durch Bundesbildungsministerin Karin Prien am 4. Juni 2026 können angehende Kfz-Mechatroniker/-innen und Fahrzeuglackierer/-innen in modernen Werkstätten und mit zeitgemäßen Technologien lernen. Knapp zwei Jahre dauerte der Bau des Werkstattzentrums, das mit über 2.000 Quadratmetern Schulungsfläche, sieben modernen Werkstätten, Lerninseln und Unterrichtsräumen neue Standards setzt.

„Das neue Werkstattzentrum ist ein weiterer Schritt, die Bedeutung der dualen beruflichen Bildung sichtbar zu machen. Wenn wir die Gleichwertigkeit tatsächlich leben wollen, braucht es genau solche Investitionen in die Infrastruktur der beruflichen Bildung“, sagte Ministerin Prien bei der feierlichen Einweihung. Dass Investitionen in überbetriebliche Berufsbildungsstätten (ÜBS) wichtig sind, betonte auch Kammerpräsident Detlef Bade: „Wir haben mit unseren Investitionen in die Zukunft der beruflichen Bildung die Weichen frühzeitig richtig gestellt. Denn gut ausgebildete Fachkräfte sind das Rückgrat unseres regionalen Handwerks.“

„Das neue Werkstattzentrum ist ein weiterer Schritt, die Bedeutung der dualen beruflichen Bildung sichtbar zu machen. Wenn wir die Gleichwertigkeit tatsächlich leben wollen, braucht es genau solche Investitionen in die Infrastruktur der beruflichen Bildung.“

Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Die Gesamtinvestition belief sich auf etwas mehr als 20 Millionen Euro. Der Bund förderte den Neubau mit 11,2 Millionen Euro, das Land Niedersachsen beteiligte sich mit etwa 3,7 Millionen Euro und die Handwerkskammer übernahm mit rund 10,1 Millionen Euro die verbleibenden Ausgaben.

Notwendig wurde der Neubau aufgrund der begrenzten räumlichen Kapazitäten und mittlerweile unzureichenden technischen Ausstattung der bisherigen Werkstätten. Neben sechs Kfz-Werkstätten umfasst er einen mehr als 650 Quadratmeter großen Bereich für Fahrzeuglackiererinnen und -lackierer mit zwei modernen Lackierkabinen, einer Trocknungskabine sowie Neben- und Lagerräumen.

Außerdem wurden Unterrichtsräume integriert, um handlungsorientiertes Lernen zu ermöglichen. „Damit schaffen wir eine leistungsfähige Ausbildungsinfrastruktur, die unseren Auszubildenden die besten Bedingungen für ihre berufliche Zukunft bietet“, erklärte der Kammerpräsident. Ziel sei es, dem technologischen Wandel im Handwerk gerecht zu werden und sicherzustellen, dass auch künftige Generationen von Fachkräften praxisnah, technisch zeitgemäß und zukunftsorientiert am Standort Lüneburg ausgebildet werden können. Insgesamt sollen dort jährlich mehr als 2.500 junge Menschen in der ÜBA ausgebildet werden.